«Wenn Deutschland führen will, wird es gefährlich»

Von | 18. Dezember 2017

“Hans-Olaf Henkel will den Brexit verhindern. Dafür müsse sich vor allem die EU bewegen, findet der deutsche Europa-Abgeordnete. Doch bis jetzt wolle Brüssel die Briten am liebsten loswerden.” (hier)

3 Gedanken zu „«Wenn Deutschland führen will, wird es gefährlich»

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “Barnier will die Briten ja loswerden, und das zu möglichst schlechten Bedingungen.”

    Nicht nur Barnier, sondern die gesamte EU-Nomenklatur, inkl. Macron.
    Hausverstand und Realitätssinn vertragen sich halt nicht mit dem Sozialismus

  2. Kluftinger

    Ist für Macron der General de Gaulle das Vorbild? So lange der General Frankreich “befehligte” hatten die Briten keine Chance in die EWG aufgenommen zu werden.
    Und wenn W. Churchill von den “Vereinigten Staaten Europas” sprach (Zürich), dann meinte er den Kontinent ohne GB.
    Wird hier der Status ex ante wieder hergestellt?

  3. Franz Meier

    Ja, es ist richtig: Wenn Deutschland führen will, wird es gefährlich. Das kennen wir seit 1866. Es ist eine bedauerliche aber auch sehr gefährliche Entwicklung, die seit dem Herbst 2015 in Europa eingesetzt hat. Verantwortlich dafür ist die deutsche Kanzlerin, die mit ihrer gut gemeinten, aber nicht durchdachten und auch nicht legitimierten Aktion, die Spaltung Europas eingeleitet hat. Seitdem sind die linken Deutschen wie von Sinnen, sie haben den Verstand verloren. Die Muslime müssen sich ja Tod lachen über “die dummen Europäer”. Man kann mit den Linken in Deutschland heute nicht mehr normal reden, es hat eine geradezu fanatische Bewegung eingesetzt. Die SPD und die Grünen, aber auch grosse Teile der CDU, wollen den uneingeschränkten Familien Nachzug. Die Deutschen wollen ganz Europa ihre Denkens Weise und ihre historische Schuld aufladen. Genau deswegen ist es den Briten zu bunt geworden. Die Briten waren trotz Spezialwünschen immer eine Kraft, die gegensteuern konnte, gegen den europäischen Zentralismus, gegen die Sozialisten in Europa. Auch die Visegrad Länder distanzieren sich. Die Deutschen verlangen von den Visegrad Ländern Solidarität. Die Migranten sind nicht Teil von Europa – die Deutschen haben sie eingeladen. Mit welchen Recht verlangt man in Berlin Solidarität? Es gibt kein humanitäres Recht zur Einwanderung nach Europa. Trotzdem spricht Brüssel von der “Wertegemeinschaft” und trotz der Tatsache, dass man schon heute mit den Migranten in allen Ländern Europas heillos überfordert ist, drängen die Linken in Deutschland und in der EU auf weiteren Zuzug und den Familien Nachzug. Welche Werte sind das genau? Die SPD will die Bürgerversicherung – gehen wir Richtung Kommunismus? Den hatten wir doch schon, der hat nicht funktioniert. Die linke Nomenklatura in Deutschland wird sich die Topärzte schon sichern. Die werden den Weg in die 1. Klasse Medizin schon finden. Herr Schulz wird keine 3 Stunden auf die Behandlung warten. Über allem steht immer der Wunsch der Linken nach der utopischen Gesellschaft und dem utopischen Menschen. Genau deshalb wollen die Briten nicht mehr mitmachen. Die Angelsachsen werden ihre Demokratien irgendwie bewahren. Uns anderen Europäern Gnade Gott – die Deutschen und ihre Speichellecker in Brüssel wollen schlussendlich den Euro-Kommunismus.

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