Wenn die Epstein-Bombe platzt…

As the Jeffrey Epstein case continues to unfold, a laundry list of celebrities, business magnates and socialites who have flown anywhere near the registered sex offender’s orbit are now tainted with pedo-polonium. Many of them, such as Bill Clinton, Ehud Barak, and Victoria’s Secret boss Les Wexner have sought to distance themselves from Epstein and his activities – however their attempts have fallen on deaf ears considering their extensive ties to the pedophile. mehr hier

6 comments

  1. astuga

    Ich glaube es war einer der Opferanwälte (oder ein Staatsanwalt?) der sagte, dass Trump damals zu Beginn der Ermittlungen der einzige Prominente war der bereitwillig Auskunft gab und hilfreich zur Seite stand.

    @sokrates9
    Man denke doch bloß an die zahlreichen privaten und beruflichen Beziehungen von Politikern und Promis aus dem Lager der Demokraten zu Weinstein.
    Obwohl seit vielen Jahren bekannt war was er so getrieben hat.

    Man soll aber nicht glauben, dass es ähnliche Probleme in Europa nicht geben würde…
    https://www.youtube.com/watch?v=NF70wXL6bb0
    Belgien: youtube.com/watch?v=aSY4GDGPZCE

  2. Falke

    Der Fall Kevin Spacey: Der Oskar-Preisträger wurde des sexuellen Missbrauchs beschuldigt; das genügt offenbar schon, um ihn zum Paria zu machen, ihn aus allen Serien hinauszuwerfen, sein Filme nicht mehr zu spielen und ihn beruflich, sozial und menschlich fertig zu machen, ohne jeden Beweis. Jetzt, 2 Jahre später, erweist sich: da war nichts. Bei Weinstein scheint sich übrigens Ähnliches anzubahnen. Wiedergutmachung gibt es natürlich nicht – diese Menschen bleiben lebenslang geschädigt.

  3. astuga

    Von “da war nichts” kann bei Spacey keine Rede sein.
    Verhandelt wurde ein einziger (!) angezeigter Vorfall von mehreren bisher bekannt gewordenen.
    Und dem mutmaßlichen Opfer wurde offenbar der Druck zu viel (oder wurde er inoffiziell entschädigt?) weshalb er vor Gericht keine weiteren Aussagen machen wollte.
    Daraufhin ließ die Staatsanwaltschaft zwangsläufig die Anklage fallen (in Großbritannien wartet übrigens auch noch ein Verfahren auf ihn, bzw konkreter sind es sogar sechs verschiedene Anschuldigungen).

    Spacey gehörte ja auch zu den engen Spezis von Epstein (der bereits einmal verurteilt wurde und dem man jetzt hoffentlich endgültig das Handwerk legt).
    Ich habe mir schon lange angewöhnt, Künstler die ich wegen ihrer Arbeit schätze von der tatsächlichen Person zu trennen.

  4. Falke

    @astuga
    Was mich bei diesen ganzen Affären vor allem stört, ist die Vorverurteilung. Es genügt eine (vorerst unbewiesene) Anschuldigung, und der (oder auch die) Betreffende wird sofort ausgegrenzt, beschimpft, beruflich aussortiert usw. Für mich gilt immer noch: bevor jemand gerichtlich verurteilt ist, hat er als unschuldig zu gelten und darf in keiner Hinsicht benachteiligt oder geschädigt werden. Weder Spacey noch Weinstein (und – auf einer anderen Ebene – Grasser) wurden bisher rechtskräftig verurteilt, können aber ihren Beruf (oder auch einen anderen) nicht ausüben und sind dann – sollten sie etwa freigesprochen werden – lebenslang ge- und beschädigt.

  5. astuga

    Klar, oft genug ist ja offensichtlich, dass solche Vorwürfe persönliche oder sogar politische Gründe haben.
    Solche Fälle gab es zuletzt zur Genüge.
    Aber das dürfte hier nun wirklich nicht vorliegen.
    Außerdem stammen die ganzen Verdächtigen oder bereits Verurteilten gerade aus dem Milieu der politisch Korrekten bzw Linken.
    Wenn es in den USA Vorverurteilungen und Sexualhysterie gibt dann ja gerade von der Seite.

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