Wenn die EZB vor der EZB warnt

Von | 4. Dezember 2016

“Der Chef des Europäischen Ausschusses für Systemrisken (ESRB), Mario Draghi, hat diese Woche die Regierungen von acht EU-Ländern – darunter Österreich – per Brief vor einer Überhitzung des Marktes für Wohnimmobilien gewarnt: Es drohe eine Immobilienpreisblase. Und wohin das führen könne, habe man in der jüngeren Vergangenheit ja nicht nur ein Mal gesehen. Danke, Herr Draghi, ganz lieb! Aber könnten Sie diesen Brief vielleicht auch an die EZB in Frankfurt adressieren? Dort sitzt nämlich ein Namensvetter auf dem Chefsessel, der diese Immobilienblase seit ein paar Jahren mit forcierten Anleihekäufen und konsequenter Nullzinspolitik mächtig aufpumpt….” (weiter hier)

5 Gedanken zu „Wenn die EZB vor der EZB warnt

  1. Hallo Dienstmann

    prolokratie pur. von und für dumme. brandstifter und biedermann (der feuerwehr zu sein vorgibt).

  2. Gerald Steinbach

    Das dürfte jetzt in Mode kommen, man warnt vor sich selbst, ein weiterer Trend…

  3. aneagle

    Nur Schulz warnt keinen vor sich. Ist auch nicht nötig. Ganz ungewarnt ist man nicht. Wer sein bisheriges Wirken in der EU betrachtet, freut sich bereits auf innovative deutsche Außenpolitik, seine Kanzlerambitionen werden Packminister Gabriel geradezu kanzlerfähig erscheinen lassen. Der kommende deutsche Wahlgang 2017 hat etwas vom Match Hofer gegen VdB. Mindestens zwei gänzlich ungeeignete Kanzlerkandidaten stehen dem Bürger zur “(Aus)Wahl” . Frau Merkel hat auf ihrem langen Marsch durch die Institutionen ihre Entscheidungsschwäche perfektioniert und mit der immer deutlicher zu Tage tretenden Starrsinnigkeit endlich einen markanten Charakterzug entwickelt. Was für ein alternativloses Glück für Frau Merkel, steht ihr der designierte Außen-Schulz an populistischen Fehlentscheidungen in nichts nach.Ob sie dies alles schon vom Ende her gedacht hat? Sicher, Merkel schafft das mit links. Mit oder ohne das Volk von Laborratten. 😉

  4. mariuslupus

    Nach dem Motto, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan der Mohr kann gehen, Nein, sicher nicht Drago, sondern die Nullzinspolitik. Die Immobilinblase steht schon in der Türe, dass bedeutet, die bis jetzt, letzten Refugien des Vemögens, werden auch vernichtet.

  5. Thomas Holzer

    Man lese:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5128875/Die-jungen-Menschen-sind-verzweifelt?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    Und dieser Satz bringt die “verquere” Welt der “Unternehmensförderung” vor allem auch in Österreich, auf den Punkt:
    “Oder sie spielen Unternehmer – in subventionierten Start-ups. Dort betreiben sie nur Networking und lernen bloß, die richtigen Formulare auszufüllen, um an Förderungen zu gelangen. Die sind praktisch über ein Stipendium Unternehmer, wie ein Künstler. Und wenn das Geld aufhört zu fließen, ist es aus. Das ist die völlige Umdrehung des unternehmerischen Konzepts.”

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