Wenn die Medien wirklich aus dem Trump-Flop gelernt hätten…

Von | 16. November 2016

“The New York Times, a former newspaper, opined of Donald Trump’s victory that it was “a humbling blow to the news media.” Like virtually everything in this leftist zombie of a once-living journalistic institution, this was a lie. If the blow had truly been humbling, the media would be more humble. I see no sign of this…” (hier)

19 Gedanken zu „Wenn die Medien wirklich aus dem Trump-Flop gelernt hätten…

  1. Fragolin

    “Die Medien” können nicht lernen. Das könnten nur die Medien-Macher und Irgendwas-mit-Medien-Macher. Und die sind lernresistent, weil in ihnen das Feuer eines gerechten revolutionären Kampfes lodert und ihnen permanent Brennholz in Form lukrativer Inseratenkampagnen gesponsert wird. Dass dies alles genau jene kleinen primitiven rassistischen islamophoben Abgehängten, Globalisierungsverlierer und Dreckspack, das sie so gerne verhöhnen, bezahlt, ist egal. Sie haben ja ihre Inkassotruppe in der Politik; man weiß, wem man Dank schuldet.
    Immerhin haben wir es jatzt ach höchstrichterlich, das Medien nicht objektiv sind:
    http://www.danisch.de/blog/2016/11/14/presserecht-in-oesterreich/
    Also, warum soll irgendwer irgendwas ändern und damit vielleicht das gewaltmonopol der Inkassotruppe gefährden?
    Nein, unser Feudalsystem ist zu verkrustet, da lernt keiner mehr.

  2. Lisa

    Die älteren, eher bildungsfernen weissen Männer lesen auch keine Zeitungen – und wenn am TV Politik läuft, schalten sie auf einen Sportsender. Bzw. die Frauen auf Kochsendungen oder Serien… junge Wähler waren ja eher für Clinton – klar, denn erstens sind sie gebildeter – nciht nur an der Ost- und Westküste der USA – und zweitens müssen sie, falls es zu militärischen Einsätzen ( velleicht sogar zu einem Krieg)kommt, eher dran glauben als die Alten. Es ist also nciht nur ein Schicht- und Bildungs-, sondern a uch ein Generationenproblem.

  3. Fragolin

    @Lisa
    Die älteren weißen Männer sind also eher bildungsfern? Es wird langsam peinlich.
    Sie tröten hier in das Horn, dass jene, die das Politsystem abwählen eben nur jene sind, denen die Politiker ihre Gloriosität nicht medial vermitteln konnten, weil sie eben zum Lesen zu blöd wären.
    Umgekehrt wird ein Schuh draus, Werteste, die alten weißen Männer sind aufgewacht und haben das System durschaut. Warum haben das nur sowenige junge Frauen? Weil denen “Hauptsache eine Frau” wichtiger ist als Qualifikation und die Kernkompetenz sich darin ausdrückt, gewölbte Pullover zu tragen? Meine Güte, wer ist denn da der (oder gendergerecht die) Dumme?

  4. Fragolin

    @Lisa
    Übrigens haben 53% der weißen Frauen Trump gewählt. Das Märchen von den dummen alten weißen Männern, die scheinbar 50% der amerikanischen Bevölkerung stellen, bleibt ein Märchen, egal wie oft man es wiederholt. Und zwar ein menschenverachtendes, verlogenes, rassistisches und sexistisches Märchen.
    Genau mit sowas scheitern die Lügner jetzt.

  5. Lisa

    @Fragolin: habe ich gesagt, dass ich die älteren bildungsfernen männer nciht mag -oder die netten Amerikanerinnen, die lauthals verkünden, die “Neger und die Mexikaner” hätten Amerika kaputtgemacht… Mit ihnen ins Gespräch zukommen,offen, verständisvoll,aber mit scharfem Verstand zeigt mir eben, wei die Leute ticken. Ist es arrogant, wenn ich in Hörweite den Stammtschgesprächen zuhöre? Sie erheitern ich oft, markige, aber leider etwas unbedachte und undifferenzierte Sprüche kommen bei den andern, sprachlich etwas unbedarften Zuhörern, an. Und es sit immer der, der die Runde am meisten beeinflusst. Es gibt nun ml etwas dumpfere Zeitgenossen – ber dadieeben auch tEil einer gemeinschaft sind, sit esim mer gut, den Kontakt mit ihnen zu suchen – auf ihrer Ebene.(Gilt übrigens auch für “Ausländer”) Gerade Sie als einer , der mit Sprache eloquent und kreativ umzugehen weiss, sollten das doch kennen. Umso wichtiger ist es, sich nirgends einspnnen zu lassen, sondern frei zu bleiben, frei im Denken, und im Handeln, wo es eben geht.

  6. sokrates9

    Lisa@ Jüngere…falls es zu militärischen Einsätzen ( velleicht sogar zu einem Krieg)kommt, müssen eher dran glauben als die Alten..
    Wer ist ihrer Meinung mehr der Kriegstreiber? Clinton – in einem Leitartikel vom linksradikalem Augstein im Spiegel als brandgefährlich bezeichnet – oder der wirtschaftsfreundliche Trump der mit Putin eine Kooperation beginnen will und erklärt dass Amerika KÜNFTIG keine fremden Regierungen mehr stürzen will??

  7. Reini

    … man kann ja nicht über Parteien “schlecht” schreiben wenn die einen Füttern! …

  8. Historiker

    Liebe @Lisa ! Bitte lesen Sie Ihre Beiträge durch, bevor Sie sie absenden ! Ihre Tippfehler strengen echt an und Sie würden den meisten Forenmitgliedern damit eine Freude machen. Nichts für ungut, aber diese Zeit sollten Sie sich nehmen, sonst wird man gezwungen sein Sie der “bildungsfernen Schicht” zuzuordnen, was Sie bestimmt nicht wollen, – und ich (wir) auch nicht . . .

  9. Fragolin

    @Lisa
    Es ist Ihnen im Eifer des Wortgefechtes vielleicht nicht aufgefallen, aber ich habe Ihre Einstellung zu den alten weißen Männern nirgends erwähnt. Weil sie mir eigentlich auch egal ist.
    Ich wehre mich nur gegen diese Verpauschalisierung der Propagandisten, Trump wäre nur von alten weißen Männern gewählt worden weil die so bildungefern und abgehängt wären und die tolle Arbeit von Frau Clinton nicht begreifen würden. Das ist die Abgehobenheit, der momentan mit laut vernehmlichem Pfeifen die Luft aus dem Ballon strömt. Und das sind die Parolen, die Sie, vielleicht unbewusst, hier unterstützen.

  10. Fragolin

    @Historiker
    Gebe Ihnen vollkommen recht, muss aber um Verständnis ersuchen, denn ich tippe auch vieles einfach ein und schicke es dann ab, weil mir einfach recht wenig Zeit in kurzen Pausen bleibt. Da schleichen sich schon mal Rechtschreib- oder Formulierungsfehler ein. Wird ja nicht benotet… 😉

  11. Historiker

    Nein, lieber @Fragolin, – kein Verständnis ! Wollen wir hier bei ORTNERONLINE so enden, wie bei den Postern bei der KRONE oder im STANDARD ? Ich nicht. – Das höchste Kulturgut einer Nation ist die Sprache ! Und der Verfall eben dieser ist ein Indikator für den Verfall der gesamten Kulturnation. Drum : Wer die Sprache nicht achtet, achtet nicht den kulturellen Wert seiner Heimat. – Und ehrlich : Die Zeit, seinen eigenen Post noch mal durchzulesen und zu korrigieren hat JEDER ! – Abgesehen davon : Natürlich macht man gelegentlich einen Tippfehler und übersieht ihn auch bei der Korrektur, aber wenn in jeder Zeile 5 Fehler sind, dann finde ich das einfach – ermüdend . . .

  12. mariuslupus

    Arthur O. Sulzberger Jr., Herausgeber der NYT hat sich von seinen hohen Ross etwas herabgebeugt und schrieb : “To our readers”, und meinte, in seinen offenen Brief an die Leser, “we aim rededicate ourselves, …that is to report America and the world honestly”, viele Worte. Kein Anflug von Lerneffekt. Auch die NYT, sowie CNN, CBS betreiben, weiter die Hasskampagne gegen den gewählten Presidenten und heizen die Stimmung auf, bis zu gewalttätigen Exzessen, durch organisierte Kravallmacher.
    Fazit, Lerneffekt gleich null, nur gekränkte Eitelkeit und Angst um die Vertreibung von den Fleischtöpfen.
    Zu beachten die Selektion und die Hervorhebung gewisser Sprüche, gewisser, sicher nicht der gescheitesten “Volksvertreter”. Wären , Merkel, Steinmayer, Gabriel, in der Lage gewesen, indifferent, freundlich, zurückhaltend, die Wahl von Donald Trump zu kommentieren, hätte sich niemand in den Schreibstuben oder TV darum gekümmert. Aber, weil diese rachsüchtigen Kleinengeister, unbedingt meinten, ihre Beschränktheit zu outen, wurde diese sprachliche Einfalt, in allen Medien breitgetreten.

  13. sokrates9

    mariuslupus@Die Medienkleingeister sind alle auf die Sprüche von Trump reingefallen und haben geglaubt diese ziehen nicht! Im Gegensatz zu Clinton deren einziges Programm es war Trump schlecht zu machen! Jetzt stehen sie als die blamierten da die offensichtlich gegen die schweigende Mehrheit angeschrieben haben! Jeder seriöse Medienunternehmer müsste die gesamte Bagage feuern!” Klar dass die Medien nun frustriert sind und jetzt noch aggressiver schreiben!

  14. Herzberg

    If the blow had truly been humbling, the media would be more humble. I see no sign of this.

    Für das Erkennen ausbleibender Indikatoren gibt es mehrere aufgelegte Ursachen:

    1. Das “Jetzt erst recht!” wurde explizit artikuliert.
    2. Nachdem die Welt elektronisch zum Dorf wurde, fällt die Verbreitung von Narrativen, Parolen und Schlagwörtern um Potenzen leichter, als zur Zeit der Postkutschen und Telegraphen.
    3. Die Parolen finden sich nahezu wortident in englisch- und deutschsprachigen Medien, in Tweets der Einpeitscher und Stunden später in Resonanräumen sozialer Medien.
    4. Die derzeit angesagte Farbe des Establishments im Sinne einer Brücke zwischen dem Rot der Republicans und Blau der Democrats ist Violett, von den Revers und Krawatten der Clintons bis Steinmeier, Transparenten der Anti-Trump-Demonstanten bis zur Hintergrundfarbe aktueller Aussendungen der Initiatoren des in Europa und den USA bebenden intellektuellen Schlußverkaufs.

    Die eine oder andere mit Mea-minima-Culpa getränkte Nabelschau des einen oder anderen Kummer artikulierenden Leitartiklers ändert daran nichts, denn daß man bei Zeiten Druck aus dem Kessel nehmen muß, wenn man’s zuvor übertrieben hatte, steht schon im kleinen Einmaleins der Propaganda. Gelegenheiten gab es unzählige in den vergangenen Monaten, eigenen Beschwörungsformeln hernach aktiv Ausdruck zu verleihen, und ebenso viele, diese postwendend glorreich durch die nächste grottige Attacke wider den Verstand zu konterkarieren.
    Solange in westlichen Demokraturen das Volk auch nur ein Sterbenswörtchen mitzureden hat, wird man nicht müde werden, das Stimmvieh versuchsweise am Zügel des Mainstreams innerhalb eines schmalen Korridors nach Utopia zu führen. Es nicht zu tun hieße, dem mächtigsten Werkzeug zur Manipulation zu entsagen. Die These, mediale Orgler wären dumm geboren und zum Lernen unfähig, trägt nicht, auch nicht die Vermutung, kommerzieller Druck durch ausbleibende Konsumenten könnte etwas am systematischen Wahnwitz ändern. Public Relations hat seinen Preis, und solange das Geld aus der Steckdose kommt, jucken Umsatzrückgänge nicht.

    Die wissen es, wir wissen es und beide Seiten wissen um den Kenntnisstand der anderen Seite. Jeder weiß es.

    Everybody knows that the dice are loaded. Everybody rolls with their fingers crossed.
    Everybody knows that the boat is leaking. Everybody knows that the captain lied.

  15. mariuslupus

    @Herzberg
    Die Protagonisten der medialen Propaganda sind sicher nicht dumm geboren. Sie haben gelernt dass Opportunismus zum Wohlstand und zu Nestwärme im Kreise der gleichgesinnten, führt.
    Die nächsten medialen Trommelwirbel kommen in der nächsten Zukunft. Im kleinen, BP Wahlen am 4.Dezember, im grösseren Rahmen, im Land der Nibelungentreue. Die Ankündigung eines rot-rot-grünen Regimes in Berlin ist ein Vorgeschmack auf die Wahlen im ganzen Land. Weitere Vorbereitung und Sicherung der zukünftigen Positionen ist die Wahl eines konturlosen Minister der Äusser- und Nebensächlichkeiten, zum sog. Staatsoberhaupt, aus Merkels Gnaden. Merkel befördert einen Sozi nach oben, wird dafür von der Linken Eibheitsfront zu Linkskanzlerin ernannt. Endlich kein Versteckspiel, von wegen CDU. Umfärbung.
    Wer meint dass Trump die Politik in Europa beeinflussen wird, ist ein Gefangener seiner Illusionen. Die reaktionären Beharrungskräfte in der EU verfügen weiter über eine ausreichende Unterstützung der Bevölkerung.
    Ein Trump in den USA bewirkt keine Veränderung in der EU, in Deutschland, usw.

  16. Lisa

    @Historiker:Das kratzt mich nicht, ob mich irgendwer zur bildungsfernen Schicht rechnet, nur zu, Ponyhof, Kuschelzoo, kleine Mädchen, emotional und ähnliche Urteile sind ja bereits gefällt worden…. Hier gebe ich einfach schnell (schnell!) meinen Senf dazu, spontan ohne korrekturlesen – andernfalls gerate ich gern ins Redigieren, verliere Zeit und der Mut verlässt mich sodann, den Text überhaupt noch zu senden. (ist das so wichtig, was du da schreibst?)Ab und zu treffeich dann via Stichwort wieder auf einen solchen kryptischen Post, schäme mich aber gar nciht, finde es eher belustigend, weil ich ja auch anders kann, allerdings nur handschriftlich und nicht mit wackligen Unterlagen, dem mehr oder wenig ruckelnden Bus oder Zug, schlechter Beleuchtung und unfolgsamen Tasten. Aber es tut mir ehrlich Leid, wenn Sie den Text jeweils nicht so bequem lesen können, sondern erst ein wenig rumrätseln müssen. Ich finde es zum Beispile eher ermüdend, weil langweilig, wenn sich Leute wegen eines Fehlers mit einem neuen Post entschuldigen. Ist ja hier weder Schule ncoh Literaturpodium, sondern lebendiger Austausch – im Idealfall. Nehmen Sie’s doch als Gehirnjogging… oder überspringen Sie meine Post einfach. Sooo bedeutsam sind meine paar Sätze denn doch nciht!

  17. Historiker

    Liebe @Lisa, – wenn Sie meine Bitte bezüglich Ihrer Posts richtig verstanden hätten, dann wüßten Sie, dass ich Sie weder für dumm halte, noch den bildungsfernen Schichten zugehörig. Im Gegenteil, ich wünsche mir nur etwas mehr Orthographie, damit die Inhalte Ihrer Texte besser zur Geltung kommen. Außerdem sind Sie ja nicht nur “Lisa”, sondern auch Teilnehmerin im öffentlichen Raum, und sollten, meines Erachtens, in dem Augenblick, wenn Sie öffentlich auftreten, auch eine Art Vorbild für undere Sprache und Kultur sein. Das Redigieren führt in fast 100% der Fälle zu einer Verbesserung eines Posts, – und jeder, der etwas öfter schreibt, wird Ihnen das bestätigen. – Und ich bin sicher, auch Sie können sich noch “entwickeln”, – und wenn Sie das tun, freuen wir uns darüber ! Auf ein baldiges Wiederlesen . . .

  18. sokrates9

    Historiker@ Ich bin zu Ihren Aussagen an Lisa sehr ambivalent! Einerseits bin ich ekelig wenn ich bei Studenten in Präsentationen oder Bewerbungsschreiben einen Fehler finde, andererseits habe ich noch einen Englischprofessor in Erinnerung dem ich einmal in meiner Arbeit den Satz ungestraft unterjubelte dass Leute die nur auf orthographische Fehler schauen und den Text gar nicht sinnerfassend lesen Idioten seien!
    Stimme mit Ihnen überein dass wir uns bemühen sollten die Sprachkultur hochzuhalten, andererseits sind speziell unterwegs die Smartphones nicht ganz leicht zu bedienen!
    Übrigens: es heißt unsere Sprache – Tippfehler 🙂 !!- man kann einen Text nicht oft genug lesen!!! 🙂

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