Wenn ein Papst Verwirrung stiftet

“…..So berechtigt Franziskus Kritik an gewissen Zeiterscheinungen sein mag, z. B. einem „zügellosen Konsumismus“ , einer bindungslosen „individualistischen Traurigkeit“, so sehr geht die prinzipielle Kritik an der Marktwirtschaft als „Gesetz des Stärkeren“, mit „ausschließender“ Ungleichheit und Produzentin von Gewalt gründlich fehl und kann nur Verwirrung stiften. Es ist ja gerade der freie Tauschvertrag, der die Gewalt ersetzt und die Konsumenten lenken mit jedem Cent, den sie ausgeben, die Produktion….” (hier)

7 comments

  1. Reinhard

    Das ist das Schöne am Papsttum: da können Leute ihre Meinung absondern, die von der Materie keine Ahnung haben. Den klerikalen Drahtziehern des vatikanischen Wirtschaftsimperiums dürften die Worte ihres obersten Hirten täglich die Tränen in die Augen treiben. Vor Lachen.

  2. Christian Weiss

    Der Papst will die Armut bekämpfen, indem man das Geldverdienen eindämmt. Die Wege des Herren sind in der Tat unergründlich.

    Aber Jorge Mario Bergoglio passt zusammen mit Figuren wie Barack Obama, François Hollande und der Berufsopportunistin Angela Merkel zum momentanen abendländischen Trend der Formschwäche in den Exekutiven.
    Aber es werden wieder bessere Zeiten kommen.

  3. Thomas Holzer

    Ja, der Papst stiftet eine derartige Verwirrung, daß sogar unser lieber Herr Ortner ganz verwUrrt ist 😉

  4. Rennziege

    19. Dezember 2013 – 13:50 — Christian Ortner
    Unnötige Korrektur, lieber Hausherr! So mancher Typfäler verstärkt die Botschaft ungemein, wenn auch unabsichtlich. Der nagelneue Papst verwurrt tatsächlich. Auch für ihn steht zu hoffen, dass er’s nicht ganz absichtlich tut.

  5. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Anscheinend scheint der neue Papst das Wort: “Seelig sind die Armen im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich” allzu wörtlich zu nehmen 😉

  6. Rennziege

    19. Dezember 2013 – 15:49 — Thomas Holzer
    Hätte Jesus die frisch zusammengestopppelten und -gestotterten Koalitionen in AT und DE sowie deren oppositionelle Armutschkerln gesehen und gehört, dann wäre ihm “Selig sind die Armen im Geiste …” nie und nimmer über die Lippen gekommen. Er hätte sein Smartphone zur Hand genommen und die Talentsucher des nächstgelegenen Asyls für Geisteskranke verständigt.

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