Wenn ein Schutzsuchender zuwenig willkommen geheissen wird…

Von | 23. April 2016

“Berlin. In der Nacht von 16. zum 17. März 2016 zerstört ein junger Mann mindestens 17 Autos im Kiez um die Rodenbergstraße. Polizisten nehmen kurz darauf in der Berliner Straße einen Verdächtigen mit einer Eisenstange fest. Er soll in der gleichen Nacht auch Scheiben in den Schönhauser Allee Arcaden zertrümmert haben. Nach einer psychologischen Untersuchung ist er als „voll normal“ wieder auf freiem Fuß.Drei Tage später ist der Mann wieder auf Zerstörungstour. Diesmal schlägt er in Alt-Moabit mit einem Weihnachtsbaumstamm auf parkende Autos ein. Vier Stunden später randaliert er am Europaplatz, wirft eine Glasflasche in ein geparktes Auto, beschädigt auch noch ein Auto der Bundespolizei. Wieder wird er festgenommen. Und muss, nachdem die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Haftbefehl ablehnte, auch diesmal wieder entlassen werden.Am 6. April 2016 setzt der Randalierer seine Zerstörungswut fort: Erst setzt er in der Klosterkirchenruine einen Holzverschlag in Brand. Später demoliert er in der Kruppstraße (Moabit) die Heckscheiben von vier Autos, bricht von einem fünften den Scheibenwischer ab. Nach kurzer Festnahme zur Überprüfung der Personalien wieder auf freiem Fuß, macht er weiter, wirft in der Stromstraße zwei Motorräder um und wird erneut festgenommen. Diesmal beantragt die Staatsanwaltschaft gegen den offensichtlich Unverbesserlichen endlich einen Haftbefehl. Doch die Richterin lehnt bei der zu erwartenden Strafe sei die Untersuchungshaft für den Heranwachsenden nicht verhältnismäßig. Es gehe schließlich meist „nur“ um Sachbeschädigung.Der Heranwachsende: Abdul B. (18) aus Burkina Faso, als Asylbewerber in Niedersachsen registriert. Doch er will nach Berlin. Und er kommt nach Berlin. Am 6. April stellt er in der Erstaufnahmestelle in der Turmstraße einen zweiten Asylantrag. Als die Bearbeiter dahinter kommen, wird er abgewiesen. Er soll zurück ins Emsland. Seine Wut darüber lässt er postwendend wieder an fremden Autos und Motorrädern aus.
bz-berlin.de)

19 Gedanken zu „Wenn ein Schutzsuchender zuwenig willkommen geheissen wird…

  1. sokrates9

    Der Schaden für die einzelnen Autobesitzer ist sicherlich ziemlich hoch! Wie kommt der Steuerzahler dazu dass ohne Konsequenzen sein Eigentum beschädigt wird??

  2. Mona Rieboldt

    Die Richterin sagte doch “es sei nur Sachbeschädigung”. Vor allem waren es ja keine Sachen, die der Richterin gehörten, da findet sie das halt nicht so schlimm. Und wenn der noch nicht mal im Emsland bleiben will, frage ich mich, wie der Staat dann eine Residenzpflicht für Asylanten in D durchsetzen will.

  3. Fragolin

    Der arme Junge will sich doch nur integrieren! Er übt schon mal für den traditionellen 1. Mai in Berlin. Dass die verstockte Polizei und die latent rassistischen Berliner Autobesitzer sich einmal mehr fremdenfeindlich zeigen und die Integrationsbemühungen des Jugendlichen nicht würdigen, muss letztendlich von Beamtinnen des Linksstaates wieder korrigiert werden. Hoffentlich geht die Justiz mit aller Härte gegen das rassistische deutsche Pack vor!
    Deutschland ist im A*** und wir hängen bekannt wurmfortsätzig hinten dran.
    Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis so ein Früchtchen dem Richtigen die Karre demoliert und dann findet die Polizei einen armen mit seiner eigenen Eisenstange massierten Asylwerber und der Aufschrei gegen rechten Terror wird wieder durch die Medien hallen und Maas und DeMaiziere ein neues Gesetz durchpeitschen, das den Selbstverteidigungsparagraphen endgültig außer Kraft setzt und Widerstand gegen Asylwerber unter schwerste Strafe stellt.
    Ich werd’ mich mal bei Lisa von Babbel melden. Die bietet mir schon längst per Spam Russisch- und Chinesich-Kurse an…

  4. Christian Weiss

    Das ist kein Salafist oder irgendwas in der Art, sondern ein Irrer. Man sollte ihm jede mögliche Therapie andienen, die die westliche Welt so zu bieten hat. Angefangen bei Life-Style-Yoga über Homöopathie, weiter zu Psychoanalyse und ein wenig Montessori- und Rudolf-Steiner-Reformpädagogik, noch ein bisschen Drogen- und sonstige Prävention, dazu drei Wochen vegane Diät und nachher konsequenter Atom- und Genverzicht, etwas gluten- und laktosefreie Smoothies und ganz generell allergenfrei und dann tickt der ganz freiwillig wieder ganz ordentlich.

  5. Mourawetz

    Den Heiligen der Willkommenskultur darf man aus der sich gebietenden, in solchen Fällen unumschränkten Nächstenliebe doch keine Grenzen setzen!

  6. Markus Sommer

    Wenn eine Kuh, die in Indien als heilig gilt, auf den Straßen randaliert, passiert ihr dort auch nichts.

  7. wbeier

    Nicht zu vergessen die Gendefekte die wir aus archaischen Gesellschaften importieren. Tausende Jahre Verheiratung unter Verwandten hinterlassen eben ihren genetischen Fußabdruck.

  8. Gerald Steinbach

    Ich kann mir gut vorstellen, das ein zweites idomenie vor Berlin stattfindet. Die schutzsuchenden campen vor der “stadtmauer” vor Berlin im schlamm und die Polizei lässt sie nicht weiter, eine menschliche Katastrophe bahnt sich- o- ton Medien. ….

  9. mariuslupus

    Warum sollte sich der Staatsanwalt wegen einer Lappalie, die ihn persönnlich nicht betrifft, mit dem zuständigen Minister und seiner Obersten Dienstherrin, anlegen. Der Staatsanwalt mag zwar in seinen Amt etwas bequem geworden sein, aber er sicher nicht blöd. Wird doch seine Karriere und die Aussicht auf die Pension nicht gefährden.

  10. Fragolin

    @mariuslupus
    Beamte waren und sind schon immer Meister des Opportunismus. Ihre Vorgänger sind vom kaiserlichen Beamten über den republikanischen Beamten über den hitlerschen Reichsbeamten zum Staatsbeamten gewechselt ohne dabei Knieschmerzen zu bekommen. Da schaffen es auch welche von sozialiistischen Staatsangestellten über Staatsbeamte zum A*kriecher des Merkel-Regimes.
    Beamte machen keine Politik, Beamte setzen die Agenda ihrer politischen Führer um. Beamte denken nicht nach, sie handeln auf Befehl.
    Das erklärt das Funktionieren der Systeme unter Hitler, Honecker, Merkel…

  11. Falke

    @sokrates9
    Auch wenn der Täter (in welcher Form auch immer) bestraft würde, bleiben die Geschädigten auf den Kosten sitzen – der Flüchtling kann sie ja nicht ersetzen. Es müsste der eigentlich Schuldige – also der Staat, der den Flüchtling ins Land hinein und hier frei herumlaufen gelassen hat – den Schaden ersetzen. Allerdings wäre das wieder nur Steuergeld und würde den Politikern nicht weh tun. Zumindest müsste der Staat für jeden einzelnen Flüchtling eine Haftpflichtversicherung für von ihm verursachte Schäden abschließen. Ich wäre dafür, dass die Politiker persönlich für die Konsequenzen ihrer Taten bzw. Unterlassungen haften (wie auch Ärzte, Ingenieure, Statiker, Handwerker usw.); das ist aber wohl ein vergebliches Hoffen.

  12. Thomas Holzer

    @Falke
    “…….dass die Politiker persönlich für die Konsequenzen ihrer Taten bzw. Unterlassungen haften”
    So sollte es sein, wird aber, wie Sie richtig anmerken, wohl eher nicht passieren.
    Persönliche Haftungen bis u.U. zum finanziellen Untergang -betrieben von Staats wegen- haben immer nur die Untertanen dem Staat gegenüber zu schultern, nie aber die Politikerdarsteller ihren Untertanen gegenüber

  13. mariuslupus

    @Falke
    Der Vorschlag Politiker für den angerichteten Schaden haftbar zu machen ist ausgezeichnet. Das Problem ist nur von wo sollen Leute das Geld nehmen, die nichts gelernt haben und nie gearbeitet haben. Ausserdem, würde man dass ernst nehmen, würden auf einige Politiker Schadensasprüche in Milliardenhöhe zukommen, z.B. Merkel für ihre Griechenlandpleite, und für die unbezahlte Rechnung, für Kost und Logis ihrer Gäste aus dem Morgenland.

  14. Giovanni B.

    Wenn das mein Auto wäre, ich weiß nicht, aber den Arsch suche ich.Und den finde ich und kaufe ihn mir. Ich glaube meine Wut wäre so groß, dass ich dieses schwarze Psychopathenschwein halb umbringe. Dem folgendem Verfahren wegen Körperverletzung sehe ich mittlerweile gelassen entgegen.

  15. Thomas Holzer

    @Giovanni B.
    Mit “halb umbringen” wird das aber nichts mit Körperverletzung, das wird eher mit versuchten Totschlag, wenn nicht gar versuchtem Mord vor Gericht landen; noch dazu bei öffentlicher Ankündigung.
    So sehr ich Ihre Empörung verstehe, Sachschaden, auch wenn bewusst herbeigeführt, rechtfertigt kein “halb umbringen”, nicht mal im Ansatz

  16. Rennziege

    Versuchter Totschlag ist natürlich off limits. Gutmenschlich akzeptabel dürfte es sein, die biblisch erwünschte “andere Wange” hinzuhalten und dem allzu karg gehätschelten, fluchtsuchenden Eisenstangenschwinger sanft zu flüstern: “Warum hast nur meine Heckscheibe zertrümmert? Geh sei bitte so lieb, auch meine Windschutzscheibe zu schrotten. Und wenn du schon dabei bist, kannst du gleich beide Rückspiegel zerdreschen. Ich bin nämlich Christ und Fan von Papst Franziskus. Allahu akhbar!”
    So haben Gutmenschen die verordnete Willkommenskultur mit Leben zu erfüllen; alles andere wäre (igitt!) Rassismus. 🙂

  17. aneagle

    @ Giovanni B.
    Ganz schlechtes Management. Richtig ist:
    Täter suchen, mit ihm ein integratives Gespräch führen, sich gegen seine spontane, unverständlich aggressive Reaktion defensiv aber robust wirksam selbstverteidigen, dann, zur Sicherheit, trotzdem alle Ausweispapiere wegschmeißen und den in großer Zahl anrückenden Sicherheitsbeamten in maghrebinisch klingendem stockenden Englisch erklären, sie seien ein 17 jähriger afghanischer Flüchtling und warten hier seit Tagen auf ihren Caritasbetreuer. Sollten Sie wie geplant freigelassen werden, führen sie gegen Entgelt ein Interview über Herabwürdigung mit der sozialen Bestmenschenpresse. 🙂

  18. bürger2013

    schutz vor diesen schutzsuchenden liefert die heimische justiz sichtlich nicht.
    warum sollte er also aufhören? wird doch sein handeln verständnisvoll bestätigt – kein gefängnis, keine bestrafung.
    alle die sich entgegenstellen wie zb die polizei scheinen uninformierte zu sein, die sich blöd in den weg seiner gerechtigkeit stellen.
    sollte irgendein politiker sich verantortlich fühlen für das was hier abgeht muss gesetz und justiz den gegebenheiten angeglichen werden. das würde heißen : keine integration sondern auffälliges verhalten im weitesten sinne die einer aufnahme eines schutzsuchenden widersprechen führt zu sofortiger abschiebung, aufenthaltsverbot bzw haft bei eintsprechenden taten sowie ev. schadensersatz . das würde alle anderen täter stoppen und den zuzug bremsen zumindest was die kriminellen betrifft. oder ist gerade das unerwünscht?

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