Wenn EU-Bürokraten zur Höchstform auflaufen…

“Erst die Glühbirne, dann Staubsauger, als nächstes womöglich Wasserhähne und Weinkühlschränke: Die EU-Bürokraten tüfteln an zahlreichen Vorschriften, die die Umwelt schonen sollen. Die Öko-Design-Richtlinie ist ein Paradebeispiel für die Brüsseler Regelungswut….” (hier)

5 comments

  1. Thomas Holzer

    ” „,Säuberungszyklus‘ bezeichnet eine Folge von fünf Doppelstrichen des Staubsaugers auf einer bodenspezifischen Prüffläche (,Teppich’ oder ,harter Boden’).“ Doppelstriche wiederum sind „eine Vorwärts- und eine Rückwärtsbewegung der Saugdüse in einem Parallelmuster bei einheitlicher Prüfstrichgeschwindigkeit und mit einer vorgegebenen Prüfstrichlänge“.”

    Einfach “herrlich”; man muß den Eurokraten schon zugestehen, daß diese .anscheinend fast unendlich- viel Zeit darauf verwenden, Schwachsinnigkeiten in blumige Worte zu fassen.
    Wir brauchen mehr solcher Verordnungen; je mehr davon, desto höher die Wahrscheinlichkeit, daß die EU in Bälde Geschichte sein wird.

  2. Rennziege

    Wie wahr, wie notwendig! Warum soll nicht die Haus- oder Putzfrau, von mir aus auch der Ehemann, künftig am bloßen Rohr des Staugsaugers saugen, unter Weglassung des kriminell stromverschwendenden Geräts, das eh nur der Profitmaximierung der kapitalistischen Blutsauger Dyson, Siemens, Miele, Electrolux et al. dient?
    Warum sollen wir die Wasserverschwendung beim Duschen nicht auf die (für umweltbewusste Sozialisten und Grüne) maximal erforderlichen sieben Tropfen reduzieren? Deren Mund- und sonstigen Geruch im persönlichen Kontakt sind wir eh gewohnt, und in jedem Baumarkt gibt’s billige und lustige Atemschutz-Masken, die uns und den streng Duftenden noch den Mehrwert der Lächerlichkeit bescheren.
    Niemand halte den ökologischen Fortschritt auf! Wer es versucht, ist ein Klimaleugner, ein verachtenswerter Krimineller und sehr wahrscheinlich auch weder Grüner noch Sozialist. Also, wie deren geistige Väter derlei Unrat zu bezeichnen pflegten: ein Volksschädling.

  3. gms

    [1] “Ab 2015 sollen alle neuen Pkw-Modelle in der EU mit einem sogenannten E-Call-System ausgestattet sein, das bei einem Unfall automatisch Polizei und Rettung verständigt.[..] Nachdem der Verordnungsvorschlag mit den Stimmen der zwei größten Fraktionen (der Europäischen Volkspartei und der Sozialdemokraten) im Ausschuss bestätigt wurde, gilt die Zustimmung des Binnenmarktausschusses kommende Woche sowie des Plenums Ende Februar als relativ sicher. [..] Eine manuelle Deaktivierung von E-Call sei [..] nicht vorgesehen.”

    Ach wie schön ist es doch, in einer offenen Gesellschaft zu leben, in welcher Einschränkungen der Bürgerrechte zuerst einer breiten öffentlichen Debatte zugeführt werden und erst nach einem langem Abwegen der Für und Wider in politischen Gremien zur Beschlußfassung landen. Obiges orwell’sches Ansinnen bildet selbstverständlich eine gar seltene und verzeihbare Ausnahme und möge daher keinen Einfluß auf die EU-Wahl im kommenden Mai haben.

    [1] diepresse.com/home/politik/eu/1558932/Wenn-das-eigene-Auto-um-Hilfe-ruft

  4. Thomas Holzer

    @gms
    Aber bitte, das dient doch alles nur der Sicherheit der Bürger! 🙂
    In naher Zukunft werden auch die “Bürger” mit einem “E-call System” ausgestattet werden (vielleicht implantiert), nur(sic!) der Sicherheit wegen 😉

  5. Reinhard

    @gms
    Und wenn dann dem stehenden Kübel ein Ziegel auf die Lampe knallt, der irritierte Bordcomputer einen Alarm aussendet und Polizei, Feuerweht und Rettung in die Einfahrt drängeln, bekommt der Halter des Fahrzeugs noch eine saftige Strafe wegen Missbrauchs eines Notrufs aufgebraten.
    Natürlich nur per Überweisung zu begleichen, denn vor dem Besitz von Bargeld beschützen wir ihn auch bald… 😉

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