Wenn Journalisten “Intoleranz gegenüber Freidenkern” zeigen

“….Viele Journalisten sind getrieben davon, bei den Kollegen gut anzukommen. Sie verhalten sich damit zutiefst unjournalistisch: Sie wollen das Juste Milieu ihrer eigenen Branche bedienen, anstatt nonkonformistisch die andere Seite der Medaille zu beleuchten. Man will der eigenen Crowd gefallen, und das führt zu Herdenverhalten, Mainstream-Denken, Konformismus in der journalistischen Darstellung und immer mehr auch zu Intoleranz gegenüber Freidenkern….” (sehr lesenswert, hier)

9 comments

  1. Herbert Manninger

    Der gute alte Gruppendruck halt, ob im Kindergarten oder in der Betriebsversammlung, den uns diese Feiglinge als Courage, Haltung, Gesicht zeigen, Querdenken usw. andrehen wollen.

  2. GeBa

    Anscheinend kann man nur mehr Schweizer Medien lesen, um nicht belogen und betrogen zu werden?!

  3. Nattl

    @GeBa: eigentlich war das ja niemals anders. Und auch die Schweizer Medien haben eine gewisse Schlagseite. Auch dort gibt es ideologisch linke Gazetten.

    Das uns das zunehmend auffällt, hat seine Ursache in den Segnungen des Internets. Indem man aus verschiedenen Quellen Informationen beziehen und sich so seine eigene Meinung zurechtzimmern kann, blickt man durch die massiven Manipulationsversuche durch die MSM. Deswegen rotieren die alten Medien ja so, weil ihnen zunehmend das Monopol über die Meinungsbildung der breiten Masse entgleitet.

  4. sokrates9

    Was in dem ganzen Interview nicht zur Sprache kommt ist die Qualität der Journalistischen Ausbildung!
    Früher gab es hie echter intellektuelle mit guter humanistischer Ausbildung die versuchten 2 Seiten eines Arguments zu betrachten! Heute kaum mehr der Fall! Liegt mein Artikel mainstreamkonform und ist er political correct ? Das reicht völlig! Denken braucht man da wenig und hat in der Regel auch gar nicht mehr die Zeit dafür!

  5. Der Realist

    Hervorragender Artikel, sollten auch alle selbsternannten ‘Qualitätsjournalisten’ lesen.
    Hierzulande sondert ein alter Schreiberling täglich seinen geistigen Schleim ab, lebt ungeniert seinen Überlegenheitswahn aus, zählt sich selbstverständlich zur journalistischen Elite und kämpft schon seit Jörg Haiders Zeiten, um die Freiheitlichen zu verhindern. Umso größer ist natürlich sein Frust ob deren Regierungsbeteiligung.

  6. Der Realist

    @sokrates9
    einer ist halt besonders auffällig, und ist auch als zu spät geborener ‘Widerstandskämpfer’ sehr aktiv.

  7. Johannes

    Leider polemisieren auch einige politische Journalisten für die Zuordnung von “Denkverbot“ als rechtsradikalen Begriff, nein nicht als rechtsradikalen Begriff per se sondern nur dann wenn er in einem gewissen, nein nicht einem gewissen sondern in einem “einschlägigen Kontext“ gewissen Leuten aus dem, sozusagen, Mund kommt.

    Da wird aber jetzt schon ganz eifrig gebastelt, an einer ganz langen Liste von Wörtern, die dann wenn es nach dem Rauschen im rosa Blätterwald geht nicht mehr verwendet werden dürfen.

    Wie haben die Kommunisten zu Orban so schön gesagt wenn er Kritik äußerte?
    Freund, bist du gegen den Frieden?

    Wann immer ein System versucht, Kritik mit Ideologischen Vorwürfen zu bekämpfen, ist nach meiner Meinung, Zwang und Repression im Spiel um Macht auszuüben.
    Die Herabsetzung des Andersdenkenden zu einem abscheulichen Anhänger einer abscheulichen Gesinnung ist zwar bequem aber für mich persönlich abstoßend.

  8. Seerose

    @ der Realist
    Mir fallen da auch ein oder zwei (oder auch mehr) Schreiberlingingen (gendern ist in dem Fall wirklich schwer) ein.

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