Wenn linke Ökonomen das Perpetuum Mobile erfinden

Viele Menschen wollen oder können nicht genug für das Alter vorsorgen. Forscher fordern deshalb einen schuldenfinanzierten „Bürgerfonds“.Bericht in der FAZ, hier

6 comments

  1. Erich

    Das erinnert mich an eine Szene im sonst mäßig lustigen Film “Hinterholz 8”, in der Alfred Dorfer als schmieriger Bankberater dem häuslbauenden Ehepaar folgende “Finanzweisheit” mitgibt: “Schauen Sie, der Kredit ist ja eigentlich eine Sparform! Sie zahlen jeden Monat ein und am Ende gehört Ihnen das Haus”.

  2. GeBa

    Gut erkannt, Erich 👍
    Ich kann wieder einmal nur auf mein Motto hinweisen:
    Ich bin froh, nicht einen Tag jünger zu sein

  3. CE___

    Die Überschrift des Herrn Ortner zu dieser Voodoo-Idee trifft es sehr gut.

    Jo, so stellen sich eben kleine linke Heili’s die grosse Welt der Finanzen vor.

    Man borgt sich Geld – naseweis natürlich frischgedruckt von der EZB – und geht auf grosse Rendite-Einkaufstour an den Finanzmärkten. Blöd nur wenn es dann alle machen.

    @ GeBa

    Ich sag’ eher ich bin froh noch keinen Tag älter zu sein.

    Wäre ich ein älterer Mensch (nahe am Pensionseintrittsalter) täte ich das als Schlag in mein Gesicht und Verarsche empfinden.

    Da machst eine gute marktnachgefragte Ausbildung, tust viel wenn nicht sogar alles um beruflich vorneweg zu bleiben, buckelst 40-45-50 Jahre, lässt dich mit Höchstbeiträgen in die Pensionsversicherung von der “gerechten Gesellschaft”, volgo Staat, abkochen, in der Hoffnung dass sich dies zumindest in einer höheren Pension niederschlägt.

    Und dann kriegt der sprichwörtliche Nachbar, der aus welchen Gründen immer nie soviel eingezahlt hat weil den lieben Gott einen guten Mann sein hat lassen, die vielleicht sogar gleiche Pension; warat wegen dem Reschpekt.

    Als Junger sagt man nicht viel, stellt sich geistig nur um und fordert “Arbeiten ist was für Alte, isch will meine RespektsAPANAGE monatlich einfach nur für das Da sein.

    Warum nicht? Respektsrente, Respektsapanage, Respektstausender, etc.

    Wäre ich deutscher Staatsbürger und wenn mich meine Kinder fragten “Papa warum gehst Du eigentlich arbeiten” könnt’ ich Ihnen nur mehr antworten:

    “Weil Euer Papa ein Riesen-Trottel ist mit viel falscher Eitelkeit in sich”.

    Wie sang schon S.T.S.

    Noch was zu tun befiehlt die Eitelkeit.

  4. Karl Zehetner

    “Bürgerfonds” – ein neuer Euphemismus für zusätzliche Steuern. Norwegen und Schweden sind gesellschaftspolitisch links orientiert, ökonomisch aber fest im Vertrauen auf die Marktwirtschaft verankert. Bei Deutschland ist das nicht der Fall. Wer glaubt, dass ein solcher “Deutschlandfonds” von der Politik unabhängig agieren kann, glaubt auch, dass die EZB unabhängig von der Politik ist, dass die Euro-Stabilitätskriterien immerwährend eingehalten werden und dass es niemals einen Bail-Out für Eurostaaten geben wird. Rasch würde thematisiert werden, warum der “Deutschlandfonds” in renditestarke Immobilien in Singapur oder den USA investiert statt in Sozialwohnungen in Berlin, die viel dringender gebraucht werden. Auch Aktien von unethischen Industrien wie Öl, Biotech, Atomkraft, Künstliche Intelligenz oder Gentechnik wären bald tabu, alles müsste in Solarenergie und Windparks investiert werden. Die bald fehlende Rendite des Staatsfonds würde für die ärmeren Teile der “Wohnbevölkerung” sozial ausgewogen durch den Staat ausgeglichen, die wohlhabenderen können ja, nach Abzug von Steuern, Sozialversicherung und Zwangsbeitrag zum Deutschlandfonds, selbst vorsorgen.

  5. GeBa

    @ CE___
    Ja du bist noch zu jung um zu verstehen, dass man manches einfach mehr als satt hat.
    Mir geht es gut und hinter mir die Sintflut
    🤚😣🙃

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