Wenn Migranten über Migranten klagen

Von | 5. Dezember 2013

“Zuwanderer aus allen Milieus wünschen sich für ihre Kinder die bestmögliche Bildung – doch den eigenen Hintergrund sehen sie dabei oft als Defizit. In den Schulklassen säßen zu viele Migranten.” (hier)

3 Gedanken zu „Wenn Migranten über Migranten klagen

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  2. Reinhard

    “Schließlich wünschen sich viele mehr Lehrkräfte mit Migrationshintergrund.”
    Naja, im letzten Satz springt die Katze aus dem Sack…

  3. Passant

    Das ist weder neu noch unverständlich. Gerade jene, die sich als Einwanderer verstehen und hier bestrebt sind, die wirtschaftlichen Aufstiegsmöglichkeiten zu nützen, die sich in ihren Herkunftsländern nicht boten, fühlen sich durch das Stigma des bedürftigen und hilflosen Migranten benachteiligt und behindert. Sie trachten sich so rasch wie möglich anzupassen und dazu vor allem die Sprache einwandfrei zu erlernen und der Ausländerumgebung möglichst zu entfliehen. Soweit ihnen das selbst nicht vollkommen gelingt, wollen sie es jedenfalls für ihre Kinder erreichen.
    Unter ihnen findet man deshalb die ausgeprägteste Gegnerschaft einer unkontrollierten Zuwanderung und eine so gerne als “fremdenfeindlich” gebrandmarkte politische Haltung.Das kann man im persönlichen Kontakt immer wieder hören und durch Analyse paradox erscheinender Wahlergebnissen bestätigt erhalten. Wenn in diesem Zusammenhang von Lehrern mit Migrationshintergrund die Rede ist, dann wohl von solchen, die es geschafft haben und das nötige Verständnis aufbringen und ihre Erfahrungen einbringen können.
    Eine “inländerfeindliche” Zuwanderungsförderung politischer und karitativer Organisationen schadet nämlich den Migranten am meisten.

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