Wenn Notenbanken Aderlass betreiben

Von | 30. September 2015

“Seit 2008 arbeiten die Zentralbanken fleißig daran, die Zinssätze nach unten zu drücken, um Wachstum voranzutreiben. Dies führte zu Fehlinvestitionen in fast allen Anlageklassen. Ein Beispiel: Jetzt, wo die Ölpreise unter 50 US-Dollar liegen (Tendenz sinkend), ist die Schieferöl-Industrie – genau wie die Bankenindustrie, die ihr mehr als eine Billion US-Dollar geliehen hat – in ernsthaften Schwierigkeiten.
Natürlich sind Ökonomen und eine fehlerhafte Wirtschaftstheorie für das, was noch passieren wird, zu einhundert Prozent verantwortlich. Der Berufsökonom heute gleicht dem Arzt in der Vergangenheit, bei dem die Heilmethode des Aderlasses als angesehene Medizin galt; das Heilmittel ist aber offensichtlich sehr viel schlimmer als die Krankheit….” (hier)

2 Gedanken zu „Wenn Notenbanken Aderlass betreiben

  1. elfenzauberin

    Ein sehr informativer Artikel.

    Für die meisten unserer Sozen hierzulande ist der Artikel intellektuell nicht erreichbar – leider!

  2. Rennziege

    30. September 2015 – 05:19 elfenzauberin
    “Ein sehr informativer Artikel. Für die meisten unserer Sozen hierzulande ist der Artikel intellektuell nicht erreichbar – leider!”
    Wie denn auch? Die sind alle (Sie meinen, nehme ich an, auch die schwarzen und grünen Sozen) der bitteren Wirklichkeit enthoben; die geht ihnen am Auspuff vorbei, zumal sie sich luxuriös und verbrieft versorgt haben, auch für den Fall der Abwahl wasserdicht abgesichert.
    Davon konnte sogar mancher Ostblock-Apparatschik nur träumen.

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