Wenn Notenbanken den Staat finanzieren

Von | 20. Juni 2020

“…… In Demokratien, in sogenannten „Wohlfahrtsstaaten“, ist der Anreiz, die Staatsverschuldung in die Höhe zu treiben, besonders stark ausgeprägt. Doch ist ein Staat erst einmal hoch verschuldet, und droht ihm gar die Zahlungsunfähigkeit, ist absehbar, dass die Zentralbank angewiesen wird, die elektronische Notenpresse anzuwerfen, um die offenen Rechnungen mit neu geschaffenem Geld zu bezahlen. Mit anderen Worten: Auf die Überschuldung folgt die Inflationspolitik.” mehr hier

Ein Gedanke zu „Wenn Notenbanken den Staat finanzieren

  1. CE___

    Ich frage mich immer noch warum so etwas diskutiert wird.

    Was da alles weltweit stattfindet ist die reinste Staatsfinanzierung über die Notenpresse und so klar wie Sonnenlicht.

    Nichts anderes als reinstes Weimar.

    Nur das heutzutage halt nicht mehr Lastkraftwagen voll mit neugedruckten Banknoten die Notenbankdruckerei verlassen, sondern dies fast vollständig digitalisiert wurde und daher für die allermeisten Menschen nicht mehr direkt sichtbar ist.

    Das hier technisch zwischen Anleihenauktion des staatliches Emittenten und aufkaufender Notenbank noch ein Finanzmarkt-Akteur zwischengeschalten ist, ändert doch nichts an diesem Umstand.

    Das ist doch nur ein Feigenblatt von dem aber doch schon längst alle Blätter abgefallen sind.

    Vor vielen vielen Jahren gab es einmal auf einem Finanzblog (welcher vor einigen Tagen in den USA im Zuge einer “Demonetariserung” in die Medien kam) den sehr interessanten Bericht dass zwischen dem Auktionsverkauf einer neubegebenen US-Staatsanleihe an einen entsprechend lizensierten Käufer am Primärmarkt und dem anschliessenden Weiterkauf bzw. Aufkauf ebendieser Anleihe durch die FED am, hüstel hüstel “Sekundärmarkt”, nur der Bruchteil (Bruchteil !) einer Sekunde liegt da die ganzen Handelsprogramme dermaßen automatisiert und aufeinander abgestimmt sind.

    Das ist doch alles nur mehr eine riesengroße Farce für wirklich Dumme und/oder unendlich Gutgläubige was da abgeht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.