Wenn Roboter töten dürfen

In wenigen Jahren könnten Kampfroboter im Krieg eingesetzt werden, die kein Mensch mehr steuert. Forscher warnen vor ieser Entwicklung, hier.

11 comments

  1. Enpi

    Unnötige heuchlerische Diskussion. Die KIs werden so oder so kommen. Außerdem, wo ist der Unterschied von einer Maschine oder einem Soldaten getötet zu werden?

  2. Mona Rieboldt

    Man will das Leben eigener Soldaten schützen. Da sind z.B. Drohnen besser. Und Drohnen vergewaltigen nicht in einem Krieg, Soldaten schon.

  3. Astuga

    Problematisch wird’s erst, wenn sich die KI nichts mehr sagen lässt.
    Oder etwas dagegen hat ausgeschaltet zu werden.

  4. Astuga

    Außerdem vermute ich mal, dass jede ausreichend hoch entwickelte KI anfällig für “psychische” Störungen sein wird.
    Und wer will schon paranoide Kampfdrohnen.

  5. Weninger

    @Rieboldt
    Vergewaltigen schlimmer als zivile Todesopfer und Schwerverletzte als Kollateralschäden bei Drohnenkrieg?? Etwas einseitig gedacht. Maschinen kennen erst recht keine Genfer Konvention.

  6. Mona Rieboldt

    @Weninger
    Kollataralschäden gibt es auch, wenn Soldaten auf Soldaten schießen. Sie haben es wohl lieber, daß Soldaten sterben, als Drohnen zu benutzen. Vielleicht zu kurz gedacht von Ihnen. Vergewaltigt werden in jedem Krieg Frauen, was Sie als Mann wohl nicht so zu stören scheint.

  7. Weninger

    Drohnen benutzt meist nur eine Seite, meist die USA gegen irgendwelche Islamisten. Dort sterben Menschen, mehr oder weniger schuldig, gegen die USA zu sein. Als die Taliban und andere Rebellen noch gegen die Russen kämpften, fand man das unterstützenswert. Drohnen bedeuten risikoloses Töten aus der Entfernung, ohne Gewissensbisse, ohne Ethik, die Fortsetzuung hirnloser Bomebenangriffe, die Millionen Menschenleben forderten, oft genug auch Zivilisten und Kinder, ohne Kriege zu enstcheiden. Ja, das finde ich schlimmer als Vergewaltigungen.

  8. Astuga

    @Weninger
    Allerdings wird die Technik billiger, leistungsfähiger und breiter verfügbar.
    Was heute Spielzeug ist (für Kinder und Erwachsene), war gestern noch High-Tech von dem Militärs geträumt haben.
    Ein Aufklärungsdrohne mit Waffensystem (um mal dabei zu bleiben) zu bauen und einzusetzen ist heute beispielsweise weder für den Iran noch für die Hisbollah eine große Herausforderung.
    Sind sie halt nicht so leistungsfähig wie jene der Israelis und der USA – na und.
    Und im Irak ist es den sog. Aufständischen schon vor Jahren gelungen, die US-Drohnen zu hacken, und sie konnten immerhin die Bilderfassung benutzen.

    Momentan ist es gut über solche Systeme zu verfügen, aber man darf die Gegenseite nicht unterschätzen.

  9. Weninger

    @Astuga
    Worauf ich hinauswollte, ist dass das anonyme Abschlachten von Feinden per Fernsteuerung aus tausenden Kilometern Entfernung wie Insekten noch perverser als der eh schon industrielle Krieg des 20. Jahrhunderts ist. Und fair bzw. ritterlich natürlich schon gar nicht mehr.

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