Wenn Schüler der Lehrerin den Händedruck verweigern

Von | 4. April 2016

“Soll es muslimischen Schülern erlaubt sein, ihren Lehrerinnen den Handschlag zu verweigern? Gemäss Informationen der Zeitung «Schweiz am Sonntag» befassen sich mehrere Gemeinden mit dieser Frage, so in Baselland und der Zentralschweiz. Nun liegt ein erster Entscheid vor. An der Sekundarschule Therwil BL wurde eine Vereinbarung mit muslimischen Schülern abgeschlossen, die es ihnen erlaubt, den Lehrerinnen die Hand nicht zu schütteln. Dies, nachdem sich zwei Schüler geweigert hatten, ihrer Klassenlehrerin die Hand zu geben….” (hier)

14 Gedanken zu „Wenn Schüler der Lehrerin den Händedruck verweigern

  1. Alfred Reisenberger

    Perfekt gelebte Integration. So haben wir leider schon verloren.

  2. Reini

    … na dann stellt sich die Frage der gelebten Polygamie der Muslimen nicht mehr,… welche in Österreich verboten ist! … aber trotzdem hier duldet,… !?!

  3. Mona Rieboldt

    Wieso geben Lehrern ihren Schülern die Hand? Das habe ich in meiner ganzen Schulzeit nie erlebt. Auch gibt man nicht jedem Fremden die Hand. Nur dann, wenn es persönlicher ist, z.B. ein Gastgeber gibt seinen Gästen die Hand. Aber aus diesem “Pfötchen geben” eine misslungene Integration zu machen, halte ich für überzogen.

  4. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Das habe ich mir auch soeben gedacht; soweit erinnerlich, wurden wir in unserer gesamten Gymnasialzeit in der Klasse nie durch Handgeben “willkommen geheißen”; so der Professor, die Professorin die Klasse betrat, war es für uns selbstverständlich, zur Begrüßung aufzustehen.
    Aber die Zeiten haben sich anscheinend geändert; Das Lehrpersonal scheint mittlerweile so glücklich zu sein, daß die Schüler vollzählig dem Unterricht beiwohnen, daß jeder einzeln mit Handschlag zu seiner Entscheidung, zu erscheinen, beglückwünscht wird 😉

  5. Falke

    Liegt ganz auf der links-grün-gutmenschlichen p.c. Linie: wir haben uns den Einwanderern anzupassen, nicht umgekehrt.

  6. Rado

    Habe schon lange aufgehört, Kopftuchfrauen zu grüßen oder sonst mit Höflichkeitsbezeugungen wahrzunehmen.

  7. Der Realist

    bin bei Frau Rieboldt und Herrn Holzer, und die meisten Lehrerinnen werden auch kaum das Bedürfnis verspüren, all diesen “Kulturbereicherern” die Hand zu geben.

  8. Lara

    Abgesehen davon, ob es nun notwendig oder wünschenswert ist jeden Schüler mit Handschlag zu begrüßen und zu verabschieden, bleibt die Tatsache, dass sich die jungen Muslime nicht an unsere Sitten anpassen wollen. Hat die Lehrerinnen jemand gefragt, ob sie diese Rotzlöffel unterrichten wollen? Vielleicht gäbe es da auch interessante Antworten, denen die Kommunen nachkommen müssen.

  9. Nietzsche

    @Rado: Die schauen eh alle so finster drein, daß es einem vergeht.

  10. Marianne

    Warum sollten ausgerechnet Lehrer sich dem aufoktroyierten linken Mainstream entziehen? Die waren immer die stromlinienförmigsten. Und im Zusammenhang mit den islamischen Zudring.. äh Zuwanderern ist eine kritische Position alles andere als opportun.

  11. Thomas Holzer

    @Sokrates
    In jeder! Gesellschaft gibt es Parallelgesellschaften!
    Solange diese einander tolerieren, habe ich kein Problem damit; Parallelität bedeutet auch Vielfalt; oder wollen Sie alles uniform?
    “Unsere” Politikerdarsteller leben genauso in einer Parallelgesellschaft wie die Autochthonen, Migranten, Reichen, Armen, Gebildeten, Ungebildeten, die Bewohner z.B. der Wieden und die der Leopoldstadt; der Beispiele ist kein Ende,,,,,,,,,,

  12. Christian Weiss

    An den Schweizer Volksschulen (Primar- und Sekundarschule), wo man mit wenigen Ausnahmen in speziellen Fächern immer den gleichen Lehrer hat, ist es üblich, dass die Schüler am Morgen in der ersten Stunde beim Lehrer vorbei gehen und in mit der Hand begrüssen und sich am Abend wieder auf gleiche Weise verabschieden.
    An den Gymnasien, wo kein Klassenlehrer, sondern ein Fachlehrersystem vorherrscht, ist die Begrüssung mit der Hand auch unüblich.

  13. Christian Weiss

    “Solange diese einander tolerieren, habe ich kein Problem damit; Parallelität bedeutet auch Vielfalt; oder wollen Sie alles uniform?”

    Auch eine Gesellschaft mit unterschiedlichen Teilgesellschaften braucht einen minimalen Grundkonsens, was das Zusammenleben betrifft. Die Schweiz wäre mit ihren vier Sprachräumen und 26 teilautonomen Gliedstaaten – ganz im Gegensatz zu den Heimatstaaten des Islams – kaum so erfolgreich, funktional und stabil, wenn die Einhaltung gewisser Regeln nicht von allen eingefordert würde. Und mit der Weigerung, einer Frau die allseits übliche Begrüssungsform zukommen zu lassen, haben die betreffenden Schüler sowohl Toleranz als auch Respekt gegenüber der Lehrerin vermissen lassen.
    Und wenn Schüler im Sekundarschulalter (13-16 Jahre) schon die bescheuerten Regeln einer frühmittelalterlichen Religion über alle Regeln des gesellschaftlichen Konsens stellen, dann sind diese Typen sicher nicht die Basis einer “vielfältigen und toleranten Gesellschaft”.

  14. Christian Peter

    @Christian Weiss

    Außerdem : Etwa die Hälfte aller Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland sind Muslime, Tendenz : stark steigend. Von ‘Vielfalt’ kann daher überhaupt keine Rede sein. Vielfalt erreicht man durch regulierte Einwanderung samt Kontingente für Einwanderer aus bestimmten Ländern bzw. Kulturen, wie es viele Länder handhaben und meines Wissens auch die Schweiz ab 2017.

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