Wenn Schulbücher blöd machen

Von | 9. April 2016

“In Österreich wird immer wieder gefordert, an den Gymnasien mehr Wirtschaftskunde zu lehren. Dabei wäre gar kein Wirtschaftsunterricht vermutlich die bessere Idee, wie ein Blick in gängige Schulbücher zeigt….” (hier)

8 Gedanken zu „Wenn Schulbücher blöd machen

  1. Fragolin

    Ein Schulbuch allein kann die Kinder nicht verblöden. Dazu gehören auch Lehrer, und deren Studium sollte man betrachten…

  2. Selbstdenker

    @Fragolin:
    Genau meine Rede.

    Am wichtigsten ist die Schaffung einer Gegenöffentlichkeit. Den jungen Leuten sollte man ein Starter-Kit mit auf den Weg geben, mit dem ideologisch-motivierte Manipulationsversuche erkannt und die linken Narrative decodiert werden können.

    Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass vom Firmlehrer bis zum Uniprofessor alle einen ideologischen Bias hatten und man von allen Seiten – auch in Bereichen in denen man es nicht vermuten würde – im Sinne linker Ideologie bestrahlt wurde.

    Wenn man von vorne herein weiß, mit wem man es zun tun hat, entwickelt man mit der Zeit die Fähigkeit Manipulationsversuche zu erkennen und linke Füllstoffe von der fachlichen Essenz zu trennen.

    Am tragischsten ist es, wenn man an die weltanschauliche Neutralität von Schulen und Unis glaubt. Ihre Schlagseite zu erkennen, ist die erste, wichtige Lektion.

  3. Falke

    In diesen Schulbüchern werden ja auch (wie Andreas Tögel gerade gestern angeführt hat) Karl Marx und – vor allem, ganz fettgedruckt! – Christian Felber, studierter Philologe und Attac-Angriffsspitze, als besonders kompetente Wirtschaftswissenschafter angeführt – gleich neben (oder sogar noch vor) Keynes, Hayek und Smith.

  4. Rennziege

    Dr. Schellhorn hat völlig recht: “Es könnte nämlich sein, dass gar kein Wirtschaftsunterricht für die Schüler die weitaus bessere Variante ist.” Alles ist besser als diese schamlos tatsachenverdrehende Indoktrination aus der radikalsozialistischen Mottenkiste.

  5. Selbstdenker

    @Rennziege:
    Schliesse mich dieser Meinung an.
    Das gleiche gilt auch für das von den Grünen geforderte Fach politische “Bildung”. Das wird soviel mit Bildung zu tun haben wie politische “Korrektheit” mit Korrektheit zu tun hat.

  6. Rennziege

    9. April 2016 – 14:56 Selbstdenker
    In losem Zusammenhang mit Bildung und political correctness ermpfehle ich uns allen den klugen Bernhard Lassahn, heute in der befreundeten Achse des Guten:
    http://www.achgut.com/artikel/wenn_der_hass_zur_amtssprache_wird

    Heimtückische Untergrabung gewachsener Kulturen, damit auch der Bildung, beginnt halt stets mit der Vernuttung der Sprache durch vorgeblich progressive und “Gerechtigkeit” fordernde Halblustige, die medial massiv unterstützt werden. Was George Orwell schon 1948 (“1984”) vorhersah und wir seit etlichen Jahren, ungläubig staunend, am eigenen Leib, Herz & Hirn erfahren dürfen müssen.
    Herzliche Grüße! Und vergesst das unentbehrliche Lächeln über unsere Zeit nicht, zumindest in den Mundwinkeln — die hoffentlich noch nicht so grottentief hängen wie die der deutschen Kanzlerette.

  7. Selbstdenker

    @Rennziege:
    Vielen Dank für diesen Link. Bernhard Lassahn zeigt mit seinen Ausführungen, dass der radikale Feminismus gemeinsame politisch-philosophische und sogar rhetorische Grundlagen mit den anderen totalitären Strömungen (inkl. Islamismus) des 20. Jahrhunderts teilt:

    Es zählt nicht das was jemand tut, sondern das was er ist (bzw. zu das was er sprachlich gemacht wurde). Und um sich aus einer propagandistisch unterstellten “grausamen” Unterdrückung einer Gruppe “befreien” zu können, ist jede reale Grausamkeit nicht nur erlaubt, sondern geboten.

    Der Neoprogressivismus ist diese totale Antithese zum klassischen Liberalismus. Er ist die gemeinsame politisch-philosophische Grundlage verbrecherischer totalitärer Ideologien.

    Dennoch sehe ich die Dinge nicht so pessimistisch wie Bernhard Lassahn:
    1) Die aktuellen Ereignisse in den USA und in Europa zeigen den Leuten was sich in Wahrheit hinter den Wörtern versteckt.
    2) Auf kurz oder lang treffen die agressiven ideologischen Halbgeschwister mit gegensätzlichen Interessen aufeinander. Köln hat die Bruchlinien bereits gezeigt, aber die grosse Konfrontation kommt noch.

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