Wenn Syrer Unter den Linden Kaffee trinken

“….Polens neuer Außenminister hat sich gleich zu Beginn seiner Amtszeit gewaltig in die Nesseln gesetzt. Witold Waszczykowski von der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (Pis) hat die syrischen Flüchtlinge in Europa zum Kampfeinsatz in ihrer Heimat aufgefordert und hat ihnen Hilfe dabei angeboten, eine Armee aufzubauen. So könnten sie gut ausgebildet zurückkehren, um ihr Land zu befreien, und müssten das nicht anderen überlassen. Es gehe schließlich nicht an, „dass wir unsere Soldaten in den Kampf nach Syrien schicken, während Hunderttausende Syrer Unter den Linden ihren Kaffee trinken”, sagte Waszczykowski….” (hier)

9 comments

  1. timeo

    Dazu ein Beispiel: Einem jüdischen Arzt aus unserem Dorf gelang es 1938, nach Amerika zu fliehen. Was machte er dort ? Er ging zur Armee und kehrte als amerikanischer Soldat wieder nach Europa zurück.
    Dazu ein einmaliges Beispiel: Da traf er, nun also als US-Soldat, in Frankreich in einem Lazarett einen ehem. Mitschüler. ( Nichtjude )
    Er selbst aber kehrte leider nach dem Krieg nicht wieder, soviel ich weiß, nach Europa zurück.

  2. Reini

    fliehen die Syrer nicht vor dem Einrücken in die Armee! … und Vorsicht – ob da nicht die Ausgebildete Armee gegen uns verwendet werden kann!

  3. Lisa

    Im Prinziofinde ich die Idee gut, allerdings sollte die Ausbildung an der Waffe sehr gut überwacht werden und die definitive Aushändigung für den Einsatz erst an der Grenze, bzw. am Einsatzort erfolgen.

  4. caruso

    Der Herr Außenminister mit dem unaussprechlichem:-))) Namen hat recht, denke ich; und die Kommentatorin Lisa auch. Ich befürchte nur, daß beide recht wenig Erfolg haben werden. Leider. Denn unsere Politiker (nicht nur die heimischen) Leben nicht in der Realität, sondern 9n einer Traumwelt. Oder sie schlafen. Sollte letzteres der Fall sein, wünsche ich ihnen schreckliche Albträume, vielleicht erwachen sie davon und handeln dann wie notwendig.
    lg
    caruso

  5. Christian Peter

    ‘Nur eine Frage bleibt offen : Gegen wen sollten die Syrer kämpfen ?’

    3 x darf man raten. Es ist völlig absurd, syrische Wehrpflichtige fliehen in Massen Richtung Österreich/Deutschland, während Kurden in Syrien die Schmutzarbeit verrichten und für Freiheit kämpfen. Der Exodus an Wehrpflichtigen hat den IS erst richtig stark gemacht, denn mittlerweile gibt es kaum Syrer mehr, die in Syrien den IS bekämpfen.

  6. sokrates

    Das sind doch alles Wehrdienstverweigere die hier kommen! Und das ist ja bequem, und man wird dafür in Österreich sogar mit einem Denkmal geehrt! Und diese Leute sollen jetzt militärisch ausgebildet werden?Da träumt man von heissen Eislutschern!

  7. Christian Peter

    @sokrates

    das Absurde : Fast alle syrischen Flüchtlinge sind junge, wehrpflichtige Männer (während Alte, Frauen und Kinder zurückgelassen werden), eigentlich die Menschen, die als Allerletzte das Land verlassen und für Freiheit in Syrien kämpfen sollten.

  8. Lisa

    @Christian Peter: Frauen und Kinder sind auch nicht so viel wert: Frauen laut Koran ohnehin – und Kinder hat man ja genug, kann auch immer wieder neue produzieren, mit vier Frauen vervierfacht sich das sogar… quod rarum carum.

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