Wer braucht den ORF eigentlich noch?

“Nach viel parteipolitischem Gezerre bleibt der ORF unter «roter» Führung. Wichtiger aber ist wohl die Frage, ob es Österreichs grösstes Medienhaus so noch braucht.” (NZZ, hier)

8 comments

  1. Thomas Holzer

    “Wer braucht den ORF eigentlich noch?”

    Die Mehrheit der Zwangszahler sicherlich nicht, denke ich. Der ORF war und wird mit Gebühren immer eine Spielwiese der Parteien bleiben, und sonst nichts.

  2. Gerald Steinbach

    “Wer braucht den x eigentlich noch?”

    x= Bundesrat, ÖBIB, Stadträte, 183 Nationalratsabgeordnete, Fahrradbeauftrage, Arbeiterkammer,…usw

  3. Thomas F.

    Es gibt kaum ein politisches Thema, bei dem der Wunsch der Wähler so eindeutig ist wie den staatlichen Rundfunk. Wohl anhähernd 100% der Bevölkerung wünschen sich eine ersatzlose Abschaffung. Dennoch gibt es keine Partei, die das Thema lautstark für sich nützt und auf dieser Welle reitet. Eine verhaltene Anmerkung, dass es irgendwann einmal an der Zeit sein müsste, von den Zwangsgebühren wegzukommen, ist scheinbar das Maximale, das man selbst aus angeblich liberalen Lagern zu hören bekommt. Merkwürdig.

  4. waldsee

    der orf einfluß auf die meinung in österreich wird kräftig unterschätzt.kräftig.
    auch die gratisblätter heute und österreich
    sind bedeutsamer in der meinungsbildung
    als vielfach angenommen. absicht?

  5. Falke

    @waldsee
    Gerade in den letzten 12 Monaten (also während der sogenannten “Flüchtlingskrise”) hat der ORF (wie auch die meisten anderen Medien) massiv an Glaubwürdigkeit verloren. Es ist schließlich auch den fanatischsten Anhängern des ORF klar geworden, dass er eine politisch korrekte Scheinwelt im Auftrag der rot-schwarzen Regierung sowie der Grünen darstellt, die mit der Wirklichkeit kaum etwas zu tun hat. Daher meine ich – frei nach dem Sprichwort: “Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, sogar wenn er die Wahrheit spricht” – dass der ORF immer weniger Einfluss auf die öffentliche Meinung hat.

  6. mariuslupus

    Den Einfluss des ORF darf nicht unterschätzt werden. ORF kennt nur eine Ausrichtung, und zwar dogmatisch, marxistisch-links. Der ORF betreibt eine äusserst umfangreiche subkutane Propaganda. Damit sind nicht nur die Nachrichtesendungen und die Sendungen mit poltischen Inhalten, gemeint, sondern alle Sender und Sendungen. Auch im Ö1, wird jede Möglichkeit genutzt um zu indoktrinieren. Das fängt schon mit dem Pasticcio am Morgen an und geht den ganzen Tag. Immer wieder erklingt eine empathische Stimme die auf das Elend der Flüchtlinge, parallel zu Hartherzigkeit der Eingeborenen, hinweisst. Der nächste Topic, ist die anhaltende Kapitalismuskritik, inkl. der Neoliberalen, sowie die Klagen über die soziale Kälte im Land.
    Facit, ORF sollte, dem noch zu schaffenden Propagandaministerium, angegliedert werden. Damit hätte der ORF einen klaren Auftrag und die Konsumenten würden wissen, was sie erwartet.

  7. sokrates9

    Mir unverständlich warum die FPÖ nicht die Privatisierung des ORF fordert. Einerseits ist sicher die Mehrheit der Österreicher dafür anderseits wird bei FPÖ Regierung eine Thurnherr, ein Wolf auch dann versuchen die FPÖ zu desavouieren!

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