Wer braucht schon einen Rechtsstaat?

“…..der seit den 50er Jahren in den westlichen Gesellschaften zu beobachtende Kulturkampf gegen bürgerlich-liberale Institutionen, der die „Transformation des liberalen Rechtsstaats in den Sozialstaat“ zum Ziel hat und heute auf die supranationale Ebene eines „europäischen Sozialstaats“ gehoben werden soll, ist von einer Außenseiterrolle zu einer allgemein akzeptierten Position geworden, die in den Programmen fast aller Parteien eine große Rolle spielt – selbst bei CDU und FDP. Diese Kräfte wirken heute weit in bürgerliche Kreise hinein. Auch die Abneigung gegenüber der Marktwirtschaft ist dieser Entwicklung geschuldet…” (hier)

8 comments

  1. Thomas Holzer

    “Es sind die Ideen, die von einer Minderheit entschlossen und konsequent vertreten werden. Die Linken sind Meister in diesem Fach”

    Mehr ist dazu nicht zu sagen; nur mit Intoleranz und pseudoreligiösem Eiferertum sind derlei Minderheitsideen der Mehrheit zu oktroyieren.

  2. sokrates9

    Thomas Holzer@…nur mit Intoleranz und pseudoreligiösem Eiferertum sind derlei Minderheitsideen der Mehrheit zu oktroyieren..
    Glaube ich nicht! Vielmehr ist durch Senkung des Bildungslevels es möglich die Planwirtschaft zu verherrlichen! Die EU hat Kommissare, 5 – Jahrespläne, in der Energiepolitik führen die Preisfestsetzungen zu irrationalen Ergebnissen, alles muss geregelt und vorgeschrieben werden, der Markt wird abgeschafft und die Mehrheit applaudiert!!

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ socrates9
    “die Mehrheit applaudiert” , auch deshalb, weil sich der etwas in der Lebenswelt unsichere Mensch nach einem Koordinatensystem sehnt, wer immer ihm das auch vorgibt.
    Die Beispiele in unseren Jahrhunderten sind zahlreich, aber der Marxismus/Leninismus mit all seinen Spielarten ist eine der wirkungsvollsten Methoden , diese Koordinaten zu erzeugen und zu vermittle.
    Da hülfe nur Aufklärung , aber diese haben wir schon wieder verspielt – wie es scheint? 🙂

  4. Fragolin

    Es sit die Mischung aus Dummheit und jahrelanger Propaganda, die immer wieder gleich funktioniert.
    Der Klerus forcierte die Meinung, Hexen und Katzen seien einfach Schuld an jedem Missgeschick, um vom eigenen Untrieb abzulenken. Als dann wahres Ungemach hereinbrach und die Pest die Städte entvölkerte, massakrierte man die einzigen, die hätten helfen können: Rattenjäger und Heilkundige.
    Soo, jetzt ersetze man mal Klerus durch Politiker, Hexen durch Kapitalisten und Katzen durch Neoliberale und Pest durch Krise – es funktioniert immer noch…

  5. ethelred

    Die Kirche hat es vorexerziert- je ungebildeter das (EU)-Volk, desto notwendiger die
    (EU-Politiker)-Priesterkaste. Zeit für eine Phase der Aufklärung, diesmal hoffentlich ohne Guillotine.

  6. Rennziege

    24. November 2014 – 13:59 Fragolin
    24. November 2014 – 14:15 ethelred

    Immer wieder gern nachgeplappert: alle Übel, alle Vergewaltigungen und Entrechtungen des real existierenden Sozialismus ausgerechnet dem Christentum und der Kirche in die Schuhe zu schieben. Wie geistreich, wie innovativ, sich auf das Mittelalter zu beziehen!

    Doch bleibt ganz gelassen, ihr Geschichtsverdreher: Sobald die ersten Muftis euch vor den Kadi zerren, während draußen schon Steine für die Vollstreckung eurer “gerechten” Urteile aufgeschichtet werden, werdet ihr begreifen, welcher Bezug auf das Mittelalter zutrifft.
    Eurer jedenfalls nicht.

  7. A.Felsberger

    Ah, die versammelten Sozialistenhasser sind wiedermal am Werk. Schon mal auf die Idee gekommen, dass die Bewegung der Welt mit der Bewegung der Gedanken nicht viel gemein hat? Dass, wenn überhaupt, Zweitere Ersterer folgt und nicht umgekehrt. Wer das heutige Chaos als gewolltes Produkt einer sozialistischen Politik darstellt, macht sich lächerlich und verschafft diesen Herren eine Aufmerksamkeit, die sie nicht im Geringsten verdienen. Unter was leidet denn Österreich? An der Öffnung der Welt und sonst gar nichts! An der Tatsache, dass Asiaten für ein Zehntel arbeiten, dass Migration Armut en masse ins Land spült, dass Investitionen in Niedriglohnländer getätigt werden, aber nicht mehr bei uns. Dass wir alle Produkte, die wir einst selbst erzeugten, von Textilien über Schuhe bis Nahrung, mittlerweile aus dem Ausland importieren, dass uns nichts mehr bleibt als die Tourismussparte und eine weitere Öffnung. Billigjobs über Billigjobs, die gleiche Krankheit wie in den USA, während gute Arbeit verschwindet. All dies soll Ergebnis einer Politik sein und nicht der ehernen Gesetze des Marktes? Wenn überhaupt jemand Schuld an diesem Chaos trägt, dann dieser Schwachkopf, der den Grenzbalken runterrollte. Der den Wall zur Aussenwelt niederriss und die Konkurrenz zu Ein-Dollar-Arbeiter eröffnete. Nur so viel Hirn kann man von einem Marktwirtschaftler nicht erwarten, der verbohrt an seinen Dogmen festhält. Jetzt heisst`s: Die Suppe auslöffeln!, meine Herren, und hören Sie endlich auf zum Jammern! Sie alle haben diesen Prozess mitgetragen! Sie alle glauben an das Glück des Weltmarktes!

  8. Fragolin

    @Rennziege
    Es steht zwar jedem frei, Dinge in Worte hineinzuinterpretieren, die nicht geschrieben wurden, aber manchmal hilft es, einfach nur den reinen geschriebenen Sinn zu erfassen.
    Nirgends steht, die Kirche wäre Schuld am Handeln der Sozialisten. Es sind nur die gleichen Mechanismen, die damals wie heute wirken. Die gleiche Dummheit und Ignoranz eines obrigkeitshörigen verblendeten Pöbels. Was das jetzt mit den Muftis zu tun hat?
    Keine Ahnung.

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