Wer dem ORF noch vertraut – und wer nicht (mehr)

(von ANDREAS UNTERBERGER) Aus einer neuen Umfrage, die der ORF-Publikumsrat in Auftrag gegeben und nun veröffentlicht hat, geht klar hervor: Einzig jene schlanken zwölf Prozent der ORF-Konsumenten, die sich selbst als “Links” bezeichnen, haben noch signifikantes Vertrauen in die Nachrichten und Informationen des ORF. Hingegen bewegt sich bei all jenen, die den eigenen Standort als “Mitte”, “Mitte rechts” oder “Rechts” bezeichnen, das Vertrauen zum ORF in Regionen, die dem Vertrauen zu allen anderen Medien wie Privatradios und Privatfernsehen entspricht. Und die genießen sehr wenig Vertrauen. In Hinblick auf die “Sozialen Medien” des ORF, also die diversen Facebook- oder Twitter-Auftritte, sind die Vertrauenswerte sogar bei den Linken katastrophal.

Damit bestätigt sich erneut, was viele andere Studien gezeigt haben, was aber erstmals auch eine vom ORF finanzierte – und veröffentlichte! – Studie ergibt: Der ORF ist im Grund ein Medium, das von Linken für Linke gemacht wird  weiterlesen hier

7 comments

  1. CE___

    Und diese Ergebnisse waren noch vor dem Anschlag in Christchurch letzte Woche.

    Heute sähen die Ergebnisse wohl noch desaströser aus.

    Während man sonst nach Anschlägen immer vorgesetzt bekommt Bitte-weitergehen-es-gibt-hier-nichts-zu-sehen, gehört-nun-leider-zu-unserem-Alltag, auch-Täter-haben-Persönlichkeitsschutzrechte, hat-nix-mit-nix-zu-tun, kein-Generalverdacht-bitteschön, auch-keine-billige-politische-Instrumentalisierung-bitteschön, und so fort…

    so schaut das dann plötzlich ganz anders aus, wenn der Täter einen “westlichen” Hintergund hat.

    Da werden klandestine Netzwerke von Neuseeland über Europa bis in die USA und wieder nach Neuseeland zurück zusammengereimt, der Täter in allen Facetten an die Öffentlichkeit gestellt, die Opfer sowieso, und schwere Generalverdacht-Geschütze gegen politische Gegner abgefeuert.

    Bin froh alle Zeitungen storniert zu haben, ORF sowieso schon seit Jahren.

    Keinen Cent (mehr) von mir für so eine einseitige links-rot-grüne Berichterstattung, entweder in Funk oder Print.

  2. Rado

    Kann nicht nachvollziehen, warum von der türkis-blauen Regierung das Problem ORF nicht angerührt wird.
    Niemand versteht, warum er für ein Medium zahlen muss, aus dem heraus er täglich angebrunzt wird.

  3. sokrates9

    Rado@ Völlig richtig! Mir ist auch unverständlich warum sich die Regierung als (einzige) Opposition einen ROT – Grün Funk leistet und glaubt erfolgreich zu sein wenn den Wählern täglich unzählige Mal vor Augen geführt wird Idioten gewählt zu haben!

  4. Gerald

    Möglicherweise hebt sich die Schwarz Blaue Koalition den ORF für schlechtere Zeiten auf, denn derzeit ist die Opposition ohnehin nicht handlungsfähig. Dann könnte man in einigen Jahren, sollte die Stimmung je zu kippen drohen, den staatsalimentierten ORF abschaffen und ein neues unabhängiges Medium schaffen. Man wäre gleichzeitig der Befreier trotz verlorenem Machtapparat ORF, der ja durch die bis unter die Wolle gefärbten Mitarbeiterstab nur auf dem Papier existiert.

  5. Cora

    Der ORF ist eine der vielen Organisationen, die unterwandert wurden. Deshalb muss man ihn zusperren und neu gründen. Ein erster Schritt ist: weg mit der ORF-Gebühr, die Regierung, die FP, denkt hierbei in die richtige Richtung.

  6. Johannes

    Dienstag Morgenjournal, Rainer Hazivar und Tim Cupal steigern sich zu ungeahnten journalistischen Höhen.

    Da sagt der Eine der sich auf den Schauplatz des Verbrechens nach Utrecht begeben hat sinngemäß die Politik hätte angesichts der bevorstehenden Wahlen wohl zu vorschnell von einem Terroranschlag gesprochen, alles deute auf eine Beziehungstat hin. Weiters sagt er bis zuletzt seien die holländischen Politiker nicht von dem Wort Anschlag heruntergegangen. Cupal behauptete weil die Politiker das “Wording“ Terroranschlag benutzten könnten sie jetzt nicht gleich zugeben das es eine Beziehungstat gewesen sei. Jetzt müssen die Politiker Schritt für Schritt ihre Falschmeldung zurücknehmen.

    Das Schlusswort gehört Rainer Hazivar ;“ In Zeiten wie diesen ist der erste Gedanke eben oft Terror aber vielleicht zu oft. Tim Cupal war das jedenfalls aus Utrecht, vielen Dank.“

    Ich kann mich dem nur anschließen, vielen Dank für diese Falschmeldung es war bestimmt nicht absichtlich.
    Auch Herrn Hazivar gilt mein spezieller Dank, ich weiß nun endlich an was ich nicht “zu oft“ denken soll.

    Was täte ich ohne den ORF wenn sie mir nicht sagen würden was ist auch wenn es dann nicht ist aber auf alle Fälle soll ich nicht darüber zuviel nachdenken.
    Das nennen ich Bildungsauftrag.

    Übrigens der jungen Frau und ihrer Familie gegenüber die das erste Opfer dieses Terroranschlages war finde ich diese Mutmaßungen der älteren weißen ORF Journis besonders widerlich.

    Aber sie befinden sich in bester Gesellschaft, Erdogan will seinen Geheimdienst prüfen lassen ob es nicht doch eine Beziehungstat war.

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