Wer die wirklichen Rassisten sind…

“…Jede Woche hat der Place de la République in Paris die brüllenden Umzüge des Scheik Yassin-Kollektivs erlebt, die zu Hass auf Juden aufstacheln. Hat das irgendjemanden gekümmert? Vor kurzem versammelten sich empörte Antirassisten zu einem “Marsch für Würde”; diese beschimpften brüllend im Namen der universellen Liebe, des Antirassismus und der “Brüderlichkeit” mehrere prominente jüdische Philosophen und Journalisten, darunter Bernard-Henri Lévy, Éric Zemmour und Alain Finkielkraut….” (hier)

20 comments

  1. Thomas Holzer

    Eine Unterscheidung in “wirkliche” und “unwirkliche” Rassisten ist, mit Verlaub, dumm.
    Rassist bleibt Rassist, egal aus welcher dunklen Ecke er seine Pseudoargumente bezieht und gegen wen er diese richtet.

  2. cmh

    Ich bin Rassist. Mir gefallen nur Pudel (z.B.).

    Jede andere Verwendung des Wortes “Rassist” ist bereits eine Unterwerfung unter diesen ideologischen Schmarrn, der uns seit 1789/93 als “Humanite, Liberte, Fraternite und Humpertätärä” auf die gläubigen Nasen gebunden wird.

    Die Anhänger von Diebs- und Dolchsideologien wie Islam und/oder Sozialismus sind als schlichte Verbrecher, die sie sind zu benennen.

  3. Falke

    O.T., passt aber irgendwie: die Medien (sogar der ORF) haben gemeldet, dass in der Silvesternacht 1000 “Nordafrikaner” (aber keine Flüchtlinge 😉 in Köln eine Menge Frauen sexuell bedrängt und beraubt haben. Eigenartig, dass das erst jetzt veröffentlicht wird. Die Kölner Bürgermeisterin sowie der Innenminister von Nordrhein-Westfalen (beide rot) sind schon ganz wild vor Aufregung. Wohl ein Fingerzeig dafür, was uns in den nächsten Jahren erwartet.

  4. Carl Schurz

    Antirassisten mit antirassistischen Parolen. Das hat System. Die deutsche Regierung (Jochen Maas, der große deutsche Bundesadvokat und Antifasympatisant) gibt sich gerne als Kämpfer gegen Rechts/Nazis. Und er ist bestimmt auch Antirasssist.
    Erinnert mich an 1984 und Neusprech.

  5. astuga

    @Thomas Holzer
    Kommt darauf an, der Rassismusvorwurf wird ja auch instrumentalisiert.
    Den ideologischen Kampfbegriff Kulturrassismus lehne ich etwa entschieden ab.

  6. astuga

    Außerdem lehne ich die Ansicht der marxistisch geprägten Sozialwissenschaften ab, dass es einen Rassismus grundsätzlich nur dann gibt wenn er sich gegen Minderheiten richtet.

    Minoritäten (auch solche die lediglich eine lokale Minorität bilden) können sehr wohl gegen die Mehrheitsgesellschaft rassistisch motiviert sein, in Wort wie Tat.

  7. gms

    Seerose,

    > Meiner Meinung nach, ist rechts vom Islam kein bisschen Platz.

    Einer der geschicktesten Propagandcoups der Kommunisten nach dem Krieg besteht in der erfolgreichen Pervertierung des politischen Links-Rechts-Schemas.

  8. Thomas Holzer

    @Seerose
    Der Islam kann niemals “rechts” sein, da er mehr als alle anderen Religionen dem weltumspannenden Kollektivismus -koste es, was es wolle- frönt; er ist daher eine zutiefst linke Religion/Ideologie.
    Das Christentum des 20. u. 21 Jahrhunderts kennt zwar die Missionierung noch, aber grosso modo nur eine Missionierung ohne Zwang; dem Islam ist diese Zwanglosigkeit vollkommen fremd. Und das Judentum kennt den Begriff der Missionierung überhaupt nicht

  9. gms

    In meine Kindheit rückblickend weiß ich heute nicht, was mir früher in die Hände fiel — der Playboy oder das SCUM Manifest von Valerie Solanas. Sicher allerdings bin ich mir des in frühen Jahren schon aufkommenden Wissens darüber, wie bestimmte und an spezifischen Merkmalen erkennbare Leute ihre Ziele verfolgen. Daher verwundert mich heute auch nicht, wie dieses Manifest durch notorische Kreise verteidigt wird, wenn sie behaupten, es entfachte ein riesiges und bloß der falschen Brille geschuldetes Mißverständnis.
    Furor und Verrücktheiten im Inhalt, der sich zugleich selbst umfassende Immunität gegen jedwede Kritik konstruiert — das ist die Stickart der üblichen den Geist zersetzenden Catch-22-Meme, die einmal erfolgreich in Umlauf gebracht konsequent weitere Opfer suchen und finden.

    Sind repressivtolerante Antirassisten selbst Rassisten? Jeder Vernunftbegabte, dessen Hirn nicht ausschließlich in ferngelenkten Schubkarren Auslauf und dabei das Gefühl eigenständigen Denkens erfährt, muß zu diesem Schluß kommen.

    Paradetypisch für besagte Schubkarren ist [1], das unter dem Label ‘tought leader’ dem weißen sinnsuchenden Leser mit der Einfühlsamkeit eines 80jähigen Pastors die Absolution spendet, so er sich nur zum ersten Gebot der einzig wahren Religion bekennt: Weißsein ist eine Krankheit.

    ‘Truth is tough’ kombiniert mit ‘Shit happens’ ist wohl Konsens, und wenn wir nur alle fest daran glauben, so manches Phänomen, wie etwa ein bestimmtes Geschlecht oder eine gewisse Hautfarbe fielen in diesselbe Kategorie unheilbarer biologischer Qualen wie HIV, dann wandeln wir auf dem Pfad der Erleuchtung, erkennen unsere individuelle Erbsünde und fühlen uns sogar gut dabei, so wir Selbstgeißelung praktizieren und andere dazu ermutigen.

    Statt Opium fürs Volk gibt es heute flächendeckend Crack, freimütig angesagt und mit dem Schaufelbagger verabreicht, bis es kein Zurück mehr gibt.

    [1] archive.is/7I4cQ
    ‘Whiteness is like herpes’

  10. Pickaball

    .
    Inzest führt irgendwann zu Schwachsinn –

    – eindrücklich führen dies Politik und Medien vor.

    Die Phalanx der Mittelmäßigen sorgt dafür, dass sie auch weiterhin unter sich bleiben.

    Die Vorfälle in Köln einer organisierten Kriminalität und nicht eines KULTURELL TIEFVERWURZELTEN WERTESYSTEMS zuzuschreiben zeigt die Naivität und Realitätsverweigerung der “gewählten Volksverräter” und der mit Werbeaufträgen abhängig gemachten Medien.

    Letztere honorieren Einladungen zu Politiker-Auslandsreisen und Exklusiv-Interviews mit einer ekelhaften hündischen Unterwürfigkeit in der Berichterstattung.

    Rechtspopulismus und in weiterer Folge Rechtsradikalität sind nicht Ursache für kommendes Übel, sondern Symptom für Fehlentwicklungen –

    – nämlich für den Filz zwischen Politik, Wirtschaft und Medien –

    – und damit ein letztes Warnsignal endlich die Wählers ernst zu nehmen.

  11. Thomas Holzer

    @Pickaball
    Sie haben insoferne recht, als daß “unsere” Politikerdarsteller nicht erkennen wollen!, daß Menschen mit einem “unserem” Weltbild absolut Antithetischen einwandern; egal ob dies den indoktrinierten, nahezu mit der Muttermilch aufgesogenen Antisemitismus oder das tribalistische, clanmäßige, kralsmäßige “Denken” betrifft.
    Der Firnis der Zivilisation ist auch bei uns nicht besonders ausgeprägt; die dünne Schicht desselben wird aber durch derlei Vorkommnisse leider zu schnell aufgeweicht werden; und dann werden die losgelassenen Horden übereinander herfallen (siehe Bosnien, Syrien et al.)
    Leider gibt es (noch immer) allzu viele Menschen, welche auf Befehl “handeln”

  12. Pickaball

    .
    …gemeint war nicht, dass Rechtspopulismus und -radikalismus die Lösung ist – aber egal wie “hehr” etwaige politische und gesellschaftliche Intentionen auch sein mögen –

    – es ist alles nur graue Theorie.

    Menschen können nicht per Gesetz, Verordnung oder gesellschaftlichen Druck zu mehr Toleranz, Offenheit u.u.u. gezwungen, angehalten oder auch nur ermuntert werden.

    Ein bestimmter Teil der Gesellschaft wird immer fremdenfeindlich oder auch nur reserviert bleiben –

    – selbst Stadtflüchtlinge werden erst nach Jahren von den “Eingeborenen” ihres neuen Wohnsitzes am Land akzeptiert.

    Zuwanderer, die nur aus wirtschaftlichen Gründen kommen und mit der Gesellschaft selbst nichts zu tun haben wollen, werden selbst eine reflexive Spirale der Ablehnung, Ausgrenzung und letztendlich Verachtung in Gang setzen.

  13. Pickaball

    .
    Spätestens ab Saatari und den anderen elenden “aber sicheren” Flüchtlingslagern sind alle “Weiterziehende” nur “Schöner-Wohnen-Reisende”

    Dass dies niemand hören will, hat man bei der Diskussion “Talk im Hangar” gesehen, als Michael Fleischhacker umständlich herumlavierend es auf den Punkt bringen wollte.

    Die Presse meldete heute, dass in Deutschland seit dem Jahr 2000 rund zwei Millionen Jobs entstanden sind – die Hälfte wurde mit Migranten besetzt.

    Man braucht kein Experte sein, um sich vorstellen zu können, dass der eine oder andere besser bezahlte Job dadurch verloren gegangen ist.

    Gerhard Schröder trug mit der Agenda 2010 dazu bei, dass die Perversion der Ausbeutung gesellschaftsfähig wurde. (1Euro Jobs)

    Dass niemand mit diesen paar Kröten existieren kann war klar, also gibt es Zuschüsse für Miete u.u.u. – natürlich auf Kosten der Allgemeinheit –

    – und zum Nutzen der Unternehmer.

  14. Fragolin

    @Pickaball
    “Die Presse meldete heute, dass in Deutschland seit dem Jahr 2000 rund zwei Millionen Jobs entstanden sind – die Hälfte wurde mit Migranten besetzt.”
    Auf de.statista.com findet man umfangreiches Recherchematerial, z.B. kann man leicht ausrechnen, dass von 2000 bis 2013 knapp 12 Millionen Menschen nach Deutschland eingewandert sind. Schön, wenn wenigstens 8% von denen wenigstens einen der neu geschaffenen Billigjobs abbekommen hat. Aber “8% der Eingewanderten hat einen der neu geschaffenen Jobs abbekommen” ist als Jubelmeldung unbrauchbar, immerhin könnte jemand die blöde Frage stellen, wo denn die anderen 92% ihr Geld herbekommen, da klingt es besser, wenn man titelt “Die Hälfte der neu geschaffenen Jobs wurde mit Migranten besetzt”, da denkt man sich doch, wow, was für ein fleißiges Völkchen…
    Übrigens: Da in den “Nuller”-Jahren viele Menschen aus ehemaligen Ostblockstaaten (viele Polen, aber auch Rumänen und Ukrainer) zugewandert sind, kann man davon ausgehen, dass es sich hauptsächlich um Pflege-, Reinigungs- und Baujobs handelt, die traditionell von diesen Menschen angestrebt werden. Etliche Zuwanderer von dort werden auch bereits vorher einen Job gehabt haben bzw. einen bestehenden Job neu besetzt haben. Man kann ihnen eine andere mentale Einstellung gegenüber Arbeitsleistung attestieren als Zuwanderern aus anderen, sagen wir mal transmediterranen, Kulturkreisen.

  15. Fragolin

    @cmh
    “Ich bin Rassist. Mir gefallen nur Pudel.”
    Glänzend! 😀
    Ich finde es immer wieder putzig, den “Rassisten” umgehängt zu bekommen, wenn ich z.B. offen deklariere, den Islam für eine demokratiefeindliche und aggressive Ideologie zu halten und ihn daher vehement abzulehnen. Man muss schon ordentliche Hirngrippe haben, um Muslime für eine eigene Rasse zu halten. Juden, Katholiken oder Buddhisten sind doch auch keine Rasse sondern eine religionsgemeinscht. Aber rassisches Denken ist eben tief verwurzelt, und “Religionist” ist noch nicht erfunden als Schimpfwort.

  16. Pickaball

    .
    Nichts ist wie es scheint

    … nur die wenigsten werden sich die Mühe machen wie Sie – daher sind die meisten Nachrichten und Meldungen nicht informativ, sondern manipulativ.

    Die Print-Branche wundert sich, dass immer weniger für ihre Lappen echtes Geld auf den Tisch legen wollen – für was auch –

    – sie blasen einen APA-Dreizeiler mit Gelaber auf eine halbe Kommentarseite auf oder das Geschreibsel soll Meinung bilden.

  17. Pickaball

    .
    …hab vergessen “Meinung bilden” in Anführungszeichen zu setzen – denn vor dem Web 2.0 hatten die Zeitungen natürlich die “Meinungshoheit” –

    – und die veröffentlichte Meinung sah selbstverständlich jeder als die öffentliche Meinung an.

  18. Fragolin

    @Pickaball
    Gebe Ihnen vollkommen Recht; die Mühen der Recherche sind den meisten “Journalisten” schon zu hoch und den Redakteuren wahrscheinlich die bezahlte Zeit ihrer Schreibknechte zu wertvoll, so beschränkt man sich auf das bequeme und schnelle “copy and paste” vorgekauter Politbürooffenbarungen plus Textbausteinen zur Meinungsmanipulation.
    Und dort, wo gerade in den letzten Tagen eine spürbare Bewegung in die Berichterstattung gekommen ist, z.B. auf “n-tv”, finden sich kümmerliche Promille der Zuschauerquote; der Rest lässt sich viel lieber von Dieter Bohlen, den Geissens oder Heino sedieren.
    Wenn es nicht ausgerechnet die “Bild” gewesen wäre, die aus den Kölner Vorfällen einen Reißer gemacht hat, wäre auch das im übrigen “nix passiert”-Gelaber der offiziellen Presseaussendungen untergegangen. Da braucht sich DeMaiziere jetzt nicht so aufplustern, wie das hätte sein können, dass die Polizei noch nach 2 Tagen melden konnte, es wäre eh allles Friedefreudeeierkuchen gewesen – genau diese Vorgehensweise der Vertuschung der Tatsachen wurde aus den Büros seiner Partei- und Staatsratsvorsitzenden ausgegeben und von ihm voll mitgetragen.
    Und auf n-tv wird jetzt auch berichtet über die Demo der Opfer vor dem Kölner Dom. Ich bin mal gespannt, was davon in die ÖR kommt…

  19. Lisa

    @cmh, Fragolin: geht mir genauso. Das Wort ist genau so ein Mundtotschlaginstrument wie Nazi. Dem unüberlegten Gebrauch von Wörtern kann man mit Nachfragen begegnen – etwas zeitaufwendig, aber effizient.

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