Wer kämpft hier endlich für die Sparer?

(C.O.) Wenn Christine Lagarde Anfang November ihr Amt als neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB) antritt, wird sie eine ziemlich einmalige und ungewöhnliche Situation vorfinden. Auch wenn die Erkenntnis hierzulande nicht sehr verbreitet ist: Was sie daraus machen wird, dürfte für das wirtschaftliche Wohlergehen der Österreicher nicht minder bedeutsam sein als zum Beispiel die wirtschaftspolitischen Ergebnisse der Koalitionsverhandlungen in Wien. mehr hier

5 comments

  1. Eugen Richter

    Sparer? Welche Sparer? Das wollen die Führungseliten doch gar nicht. Von denen darf man das gar nicht erwarten. Was soll man auch von denen erwarten, wenn die meisten irgendetwas aus den Geisteswissenschaften studierten, wenn überhaupt ein Berufsabschluss vorliegt. Und. Juristerei zähle ich zu den Geisteswissenschaften. Diese Gruppe fährt nicht nur ein Land regelrecht an die Wand. Und nicht nur eine Kultur oder nur ein Sprachraum wird zerstört. Sie hakten es auch für notwendig so zu handeln, als ob es alternativlos wäre. Kein Wunder, in den Geisteswissenschaften werden die meisten Linken rekrutiert. Nicht erst seit der Genderisierung. Aber ein Ziel erreichen Linke immer. Zerstörung.

  2. dna1

    Kämpfen für die Sparer ist unmöglich geworden, weil man die Zinsen nicht mehr erhöhen kann, ohne eine Pleitewelle ungeheuren Ausmaßen auszulösen. Daher müssen die Sparer warten, bis der Euro abgeschafft und eine neue Währung das Licht der Welt erblickt.

  3. sokrates9

    Kapieren die Sparer eigentlich wie sehr sie enteignet werden? Ich glaube nicht: Ok, man hat da ein Sparbuch mit einem Guthaben drauf, was man schwer erarbeitet hat, aber die Masse findet es eigentlich nicht ganz korrekt dass die Zahl ohne Arbeit da viel größer wird! Ähnlich wie beim Weltspartag! Da bekommt man auch etwas geschenkt, aber wie viele Leute stellen sich da noch um ein Gratis – Würstl an? Der Mehrheit ist das ziemlich egal. Dass aber die Sparer ja eh das Würstl mit ihrem Geld bezahlen bemerken sie gar nicht!
    Noch schlimmer steht es mit der Inflation! Auch das werden sich die meisten Sparer so gar nicht bewusst!Einmal davon abgesehen dass die tatsächlichen individuelle und die offiziellen Inflation meist doppelt so hoch wird, bemerkt der durchschnittliche Sparer gar nicht wie sehr diese ihm schadet! Zusätzlich die “Tarnung” durch den Euro! Bescheidenes Mittagessen mit Familie 1000 Schilling, Eisbecher 100 Schilling, Benzin die berühmten 20 Schilling die die Grünen gefordert haben. Wenn die Sparer das realisieren würden und ihnen klar gemacht würde dass das Geld in den Club Med wandert wäre die EU schnell Geschichte!

  4. Mourawetz

    Die Selbstverantwortung übernehmenden Sparer sind bei den Lenkern und Gänglern, die Verantwortungsbewusste Menschen nicht brauchen, nicht beliebt.

  5. Johannes

    Europa hat das kämpfen verlernt, hat verlernt das Wirtschaft Wettbewerb bedeutet und man nie ewig über seine Verhältnisse leben kann. Irgendwann muss alles bezahlt werden, wäre es nicht so hätte man ein ökonomisches Perpetuum mobile erfunden. Europa will nicht wahrhaben das es auch so etwas wie Entbehrungen geben kann, das man zu gewissen Zeiten den Gürtel enger schnallen muss um danach wieder stark zu sein.
    Das Modell Schulmeister Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen geht sich bald nicht mehr aus.
    Die gedruckten Geldmengen sichern einen scheinbaren Wohlstand, einzig die starke Wirtschaft mancher EU Staaten halten vorerst wie Dämme und verhindern eine Lawine wie beispielsweise in Venezuela. Ob diese Geldpolitik ewig gut geht darf bezweifelt werden. Die Frage ist nach meiner Meinung nur wie lange noch und wie dramatisch wird es werden.

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