Wer keine Schulden hat, zahlt

“Der Abbau von Staatsschulden durch Zwangsabgaben für Vermögensbesitzer wird schon länger diskutiert. Statt der vom IWF in die Debatte geworfenen einmaligen Abgabe könnten auch hohe befristete Vermögensteuern drohen….” (hier)

9 comments

  1. Thomas Holzer

    “befristete….”
    Welche Abgabe, welche Steuer hat ihre Befristung nicht (sic!) überlebt?! 😉
    Ich denke da nur an den “Soli” in Deutschland.
    Wo der Leviathan durch seine Politikkomparsen Steuern einführt, wird er nie wieder auf diese Einnahmen verzichten. Böses muß fortwährend Böses gebären!

  2. Christian Peter

    Das Kreditgeldsystem findet allmählich sein natürliches Ende. Dieses System implodiert nach Berechnungen von Experten nach spätestens 70 – 80 Jahren, weil die Schulden ins Unermessliche steigen. Wir brauchen dringend eine Geldreform.

  3. Rennziege

    5. November 2013 – 12:26 > Christian Peter
    “Wir brauchen dringend eine Geldreform.”
    Und wie soll die umgesetzt (pardon: implementiert) werden, Herr Peter? Indem die vom IWF halluzinierten Enteignungen vorgenommen werden? Oder durch einen Währungsschnitt von 100 : 1, mit dem die Franzosen einst aus dem alten Franc, der nur noch die Kaufkraft von einem Centime besaß, einen “neuen” machten? Das war reine Kosmetik, nichts weiter. Der nouveau franc erwies sich sehr bald als ebenso blutarm wie der alte.
    Sine ira et studio: Würden Sie Ihre Geldreform ein wenig präzisieren?

  4. mannimmond

    Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht

    Auch die Wagenkolonne einer Frau Lagarde ist nicht unverletzlich. Wenn diese geprengt wird, wird es auch “Kollateralschäden” wie ihren Fahrer treffen. Also, an den Chauffeur von Frau Lagarde gerichtet: ich würde mir einen neuen Job suchen.

    Der Gedanke hat Charme: der Chauffeur von Frau Lagarde erklärt: “Ich fahre Sie nicht mehr, weil MEINE Sicherheit nicht gewährleistet werden kann.”

    Eine Stewardess hindert einen EU-Bonzen am Einstieg: “Wir transportieren keine EU-Politiker mehr, wir wollen die Passagiere, die ihre Tickets selber zahlen, nicht unnötig gefährden.”

    Ein Operndirektor oder Festspielpräsident komplimentiert einen Regierungschef hinaus: “Sie wissen, wir wollen das zahlende Publikum nicht provozieren.”

    Zeit für zivilen Ungehorsam.

  5. oeconomicus

    Mich erstaunt, mit welcher Chuzpe auch seriöse Institutionen früher undenkbare Vorschläge machen. Offen-sichtlich brennt wirklich der Hut.Wie können die Eliten glauben, dass man sie noch ernst nimmt (zumindest bis sich die Lage wieder beruhgit hat, also die nächsten 50 Jahre),

  6. Thomas Holzer

    @oeconomicus
    Und im “Morgenjournal” vertritt ein bekannter österr. Verfassungsrechtler die Ansicht, daß eine solche allfällige Abgabe, “richtig (sic!) bezeichnet” durchaus verfassungskonform wäre! 🙁

  7. Thomas Holzer

    Außerdem:
    “Wer keine Schulden hat, zahlt”
    ist dieser Satz meiner Meinung nach auch falsch!
    Denn: auch wer ein Kreditkonto hat, hat meistens auch ein paar Euro auf seinem Girokonto (sprich dieses Konto ist im Plus) daher wird, so diese “einmalige Abschlagszahlung” kommt, auch jede, der Schulden hat und nebenbei ein Konto mit einem Guthaben, belastet.

  8. Reinhard

    Leute, denkt endlich über den Tellerrand Eures Kontoauszuges hinaus!
    Wer Schulden hat, hat dafür meist etwas erworben, hauptsächlich Immobilien (also sein Häusl gebaut), und die Abgabe auf VERMÖGEN bezieht auch Immobilienvermögen mit ein! Wer also noch 20 Jahre am Kredit für sein Haus kiefelt, wird jetzt zur Kreditaufstockung erpresst (was die Bank lächelnd mit Bonitätsrückstufung und Zinserhöhung beantwortet), da er die fälligen 20000 bunten Lappen nicht aus der Trinkgeldkassa zahlen kann. Die paar Kröten am Giro fallen da überhaupt nicht auf.

  9. Reinhard

    Nachtrag: Wer einen endfälligen Kredit hat, dem wird zusätzlich noch der Ansparplan geplündert.
    Es wird ALLE treffen, und jene, die etwas geschaffen haben statt zu erben, gleich doppelt.

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