Wer nicht dienen kann, will herrschen

Dieser ganzen fanatischen Verteidigung von Planwirtschaft und Sozialismus liegt oft nichts anderes zu Grunde als das insgeheime Bewusstsein der eigenen Minderwertigkeit und Ineffizienz. Menschen, die sich ihrer Unfähigkeit im Wettbewerb bewusst sind, verachten ‚dieses kranke Konkurrenzsystem’. Wer seinen Mitmenschen nicht zu dienen in der Lage ist, will sie beherrschen. (Ludwig von Mises)

39 comments

  1. Herbert Manninger

    Aus der Not eine Tugend machen – eine erfolgreiche Überlebensstrategie der Minderleister.

  2. Thomas Holzer

    Deswegen ist ja das Wort “Demut” “erfolgreich” schon fast aus unserem Sprachgebrauch verbannt worden; dafür werden wir mit den Worten Gerechtigkeit, Gleichheit, (Um)Verteilung tagtäglich malträtiert.

  3. FDominicus

    Das so frustrierende daran, man kann sich den Herrschenden nicht entziehen. Das ist die wirkliche Tragödie – auf der anderen Seite das pure nackte Glück der Ausbeuter. Traurig aber hat sich tatsächlich selten zum Besseren der Produktiven gewendet. Und von da an, als diese Ausnahmen passierten, zehren heute ganz speziell diejenigen die uns heute so unterdrücken.

  4. A. Felsberger

    >Menschen, die sich ihrer Unfähigkeit im Wettbewerb bewusst sind, verachten dieses kranke Konkurrenzsystem.> Mein Gott, was für Kinderei! Ich verachte also die Marktwirtschaft, weil ich nicht erfolgreich bin? Utilitarismus als Argumentationsbasis? Einen anderen Grund sie zu verachten kann ich nicht haben? Wie steht`s mit Überzeugung? Ist es unvorstellbar, dass jemand eine Spielkonstruktion durchdenkt und sie ablehnt? Lehne ich das Spiel nur deshalb ab, weil ich verliere? Ressentiments anstelle von Intelligenz? Ist das der Weg, wohin die liberale Revolution weist? Dann, meine Herren, will ich lieber nicht dabei sein!

  5. Thomas Holzer

    @A:Felsberger
    Verzeihung, Ihre Conclusio ist falsch;
    Mises spricht nicht dem Utilitarismus das Wort, sondern der Eigenverantwortung, der Fähigkeit zu erkennen, wo der eigene Platz in der “Gesellschaft” ist; nicht jeder ist zum Nobelpreisträger geeignet, auch wenn die Sozialisten versuchen, dies jedem Kindergartenkind einzureden.

  6. Gutartiges Geschwulst

    @Herbert Manninger: “… – eine erfolgreiche Überlebensstrategie der Minderleister.”

    Bei aller Zustimmung für Ihren Kommentar, aber hätte es nicht Mindergeister heißen müssen?

  7. A. Felsberger

    >Mises spricht nicht dem Utilitarismus das Wort, sondern der Eigenverantwortung, der Fähigkeit zu erkennen, wo der eigene Platz in der “Gesellschaft” ist; nicht jeder ist zum Nobelpreisträger geeignet> Zynismus pur. Wer entscheidet denn, wer zu was fähig ist? Ich sage Ihnen mal was: Ich komme aus der Linzer Vorstadt, wo es nichts gab ausser Voest-,Chemie- und Postarbeiter. Unsere ganze Klasse war voll mit Kindern dieser Schicht. Der eine hat`s zum Chirurgen gebracht, drei andere zu praktischen Ärzten, zwei sind Unternehmer geworden. Wo wären diese Kinder geblieben ohne der sozialistischen Schulpolitik? Ich sag`s Ihnen: Am Arsch der Welt. Und dann kommen Sie daher und sagen: Jedem seinen Platz. Was soll das bedeuten? Der Satz sagt genau genommen nichts aus, weil jeden`s Platz zu jeder Zeit ein anderer sein kann. Eigenverantwortung ist ein grosses Wort ohne Substanz: Bevor wir eigenverantwortlich sind, sind wir: Gesellschaft.

    Nichts für ungut
    A.F.

  8. Thomas Holzer

    “Wer entscheidet denn, wer zu was fähig ist? ”
    Jeder für sich selbst, und eben nicht die “Gesellschaft”

    “Bevor wir eigenverantwortlich sind, sind wir: Gesellschaft.”
    Eben nicht! Oder wollen Sie demokratisch gesellschaftlich abstimmen lassen, wer was werden kann/darf?!

    Ist Ihnen u.U. bewusst. wie viele Milliarden alleine die “gratis” Schulbuchaktion verbrannt hatte?
    Ich durfte ein neues Konvolut von Schulbüchern entgegen nehmen, obwohl meine 2 älteren Geschwister die genau gleichen Bücher verwendet hatten (und ich schreibe nicht von den “Lehrbüchern” in welchen sich jeder mittels “Test” verewigen durfte)

  9. A. Felsberger

    Die Vorstellung, dass Menschen für sich alleine existieren, ist ziemlich naiv. Jeder hat Familie, jeder hat Kinder, lebt in einer Gemeinde oder in einem Staat. In allen Fällen handelt es sich um erzwungene Vergesellschaftung, unabhängig davon, ob der Einzelne sie will oder nicht. Niemand kann sich die Familie aussuchen, in die er hineingeboren ist, und schon gar nicht die Gemeinde oder den Saat. Warum nimmt der Liberalismus dieses eherne Gesetz der erzwungenen Vergesellschaftung nicht zur Kenntnis? Warum reitet er weiter die Illusion des vereinzelten Einzelnen? Soll es ein Plädoyer für das Leben von Robinson Crusoe sein? Was bezweckt man damit, was ist der Sinn der Übung, wenn man die Vergesellschaftung der Menschen abstreitet? Noch hat mir kein Liberaler die Sinnhaftigkeit dieser Übung erklären können, was der ganzen Lehre so einen bitteren Beigeschmack von Verblödung gibt. Man betrachte doch die Liberalen näher: Sie sind die ersten, die sich über den Zustand des Gemeinwesens aufregen. Wozu hadern, wozu Nerven lassen, wenn es das Gemeinwesen dieser Theorie zufolge sowieso nicht gibt, wenn überall ohnehin nur Individuen sind. Gibt es nun die Gesellschaft oder gibt es sie nicht? Widersprüche über Widersprüche und weit und breit kein Liberaler, der sie aufklären könnte. Es ist eine Kindergarten-Veranstaltung, unwürdig erwachsener Menschen. Just my two cents!

  10. A. Felsberger

    Ich habe mir über WIK mal durchgelesen wie das Leben so eines Muster-Liberalen eigentlich aussieht: “Ludwig Edler von Mises wurde am 29. September 1881 als Sohn des Arthur Edlen von Mises und seiner Frau Adele, geb. Landau, als Sohn einer wohlhabenden jüdischen Familie in Lemberg geboren.” Gut, da gibt`s nichts zu vermerken, ausser dass er aus vermögenden Verhältnissen stammte, oder wie es Warren Buffet kürzlich treffend sagte, dass der Gute im “Roulette der Geld-Gene” gewonnen hatte. Interessanter ist dann schon, dass von Mises nach seinem Studium der Rechtswissenschaft in Wien – man staune – in der Finanzabteilung der Handels- und Gewerbekammer landete. So gross kann also das liberale Bekenntnis nicht gewesen sein, wenn man dann für eine Betätigung in der Bürokratie vorspricht. Doch egal, es ist mir wurscht, jeder nach seinem Geschmack. Etwas erstaunt vernimmt man dann, dass er – seiner eigenen Biographie zufolge – es war, der Otto Bauer auf den rechten antibolschewistischen Weg gebracht habe. Hopps? Ein 37-ig jähriger Bürokrat macht grosse Politik? Da kann was nicht stimmen. Eher schon ist es eine leichte Selbstüberhöhung, die hier im Gedächtnis des Edlen stattfindet. Und dass ist eigentlich der springende Punkt an dem ganzen Lebenslauf des Überg`scheiden: Liberalismus ist eine Weltanschauung der Wichtigtuerei, gemacht von Wichtigtuern für Wichtigtuer. Schlafen sie gut, meine Herren!

  11. gms

    A. Felsberger,

    “Ich verachte also die Marktwirtschaft, weil ich nicht erfolgreich bin?”

    Die Gleichsetzung von Implikation mit Äquivalenz ist mitterdings eine dermaßen verbreitete Unsitte, daß ein Betrachten des nachfolgenden emsigen Strohmannschlachtens den Gipfel der Langeweile bildet. Um also Ihre Frage explizit zu beantworten: Who cares.

    “Wo wären diese Kinder geblieben ohne der sozialistischen Schulpolitik?”

    Bestätigten Gerüchten nach hat unterlassene sozialistische Schulpolitik abseits heimatlicher Gefilde deren Bewohner nicht am Aufbau hoch entwickelter Gesellschaften gehindert. Nach roter Geschichtsschreibung wurden Japan, Korea, Singapur, die USA, Taiwan, etc. pp. wohl durch einen verborgen im Untergrund agierenden Schulsozialismus erfolgreich.

    “Warum nimmt der Liberalismus dieses eherne Gesetz der erzwungenen Vergesellschaftung nicht zur Kenntnis? Warum reitet er weiter die Illusion des vereinzelten Einzelnen?”

    Beweis durch Behauptung? Daß der Mensch ein soziales Wesen ist, wird von Liberalen nicht bestritten, sie weisen in dem Zusammenhang aber auf das Oxymoron einer erzwungenen Solidarität und deren Konsequenzen ebenso hin, wie auf die Absurdität eines Allgemeinwohls. Das Individuum leidet, es freut sich, es genießt, es strebt, es schwitzt — und niemand sonst. Dies kann man verstehen, oder sein Heil im Basteln eines Abstraktums suchen, welches hernach umso inbrünstiger angebetet und Ungläubigen mit der Vehemenz eines rollenden Güterzugs aufs Aug gedrückt wird. Unter die Räder kommt dabei ausgerechnet das Ziel der Anstrengung.

    Hayek: “Wer nicht dienen kann, will herrschen”

    Um dienen zu können, muß man etwas bieten können, und das wiederum setzt voraus, Sachverhalte zu verstehen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Demgemäß sind die meisten Linken bloß zweibeinige Kontraindikatoren, denen man im besten Fall noch einen Hang zu kognitiven Dissonanzen nachsagen kann.

    “So gross kann also das liberale Bekenntnis nicht gewesen sein, wenn man dann für eine Betätigung in der Bürokratie vorspricht.”

    Selbst wenn Ihre implizite Annahme über die damaligen Verhältnisse zutreffend wäre, folgt daraus nicht das Gesagte. Zumindest kannte dann Hayek seine Pappenheimer aus nächster Nähe, und selbst ein Orwell war glühender Kommunist, bevor ihm der Knopf aufging. Diese Aufzählung läßt sich beliebig fortsetzen.

    “Liberalismus ist eine Weltanschauung der Wichtigtuerei, gemacht von Wichtigtuern für Wichtigtuer. Schlafen sie gut, meine Herren!”

    Da gesellt sich zur Dummheit und Ignoranz doch glatt noch jene Großkotzigkeit, die ihren Urheber völlig bis zur Kenntlichkeit entstellt. Und so hilft auch der größte Mut nicht im Sinne Kants, wenn der Verstand nicht mitspielt.

  12. A. Felsberger

    Sehr geehrter Herr GMS,

    “Erzwungene Solidarität” soll ein Oxymoron sein? Inwieweit steht das Adjektiv “erzwungen” im Gegensatz zur “Solidarität” wie in etwa bei einem “offenen” “Geheimnis”? Ist der Mensch nun ein gesellschaftliches Wesen, ja oder nein? Wenn ja, dann gibt`s kein Oxymoron und Sie können sich den ganzen Paragraphen sparen. Wenn nein, dann können Sie mit ihrer dialektischen Methode fortschreiten, für die ich durchaus ein offenes Ohr habe. Aber beides, lieber Herr, geht nicht. Also einigen wir uns darauf, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und hören wir auf darin einen Widerspruch oder gar ein Oxymoron zu entdecken. “Absurdität eines Gemeinwohls?” Wird ja immer besser! Jetzt entdecken Sie nicht nur einen Widerspruch, sondern unterstellen, dass Gemeinwesen Absurdität sei. Wo soll das enden? In der Hölle? Ist der Mensch zu einem Gemeinwesen verdammt? Mein lieber Schwan, nehmen Sie es doch einfach zur Kenntnis: Der Mensch ist Gemeinwesen und kommentieren Sie das nicht mit Floskeln, die einen Schuljungen beeindrucken mögen, aber nicht mich. Aber es ist wie ich sage: ein Liberaler ist nicht lernfähig. denn was kommt als nächstes? “Das Individuum leidet, es freut sich, es genießt, es strebt, es schwitzt — und niemand sonst. Dies kann man verstehen, oder sein Heil im Basteln eines Abstraktums suchen”. Gemeinschaft als Abstraktum? Hatten wir schon! Sie wiederholen sich. “Da gesellt sich zur Dummheit und Ignoranz doch glatt noch jene Großkotzigkeit, die ihren Urheber völlig bis zur Kenntlichkeit entstellt.” Na endlich ein originärer Beitrag! Ich dachte schon: es kommt nichts mehr aus ihrem Munde!

    Grüsse
    A.F.

  13. A. Felsberger

    >Hayek: Wer nicht dienen kann, will herrschen.> Einen dümmeren Satz habe ich selten gehört. Will er sagen, dass es in der Gesellschaft nur Herren und Sklaven gibt? Richtig, wie ein anderer Deutscher lange vor ihm erkannt hat. Aber das will er nicht! Es geht ihm nicht um das Verhältnis von Herren zu Sklaven, er verlangt von allen, Herren wie Sklaven, Sklaverei! Er verlangt die Unterordnung aller unter das Prinzip des Marktes! Und weshalb? Weil es seinem kleinem Hirn nach das einzig wahre Mass des menschlichen Daseins ist. Weil sich alles auf Preise und deren Kalulation reduzieren lässt. Ein menschliches Leben als Mengenanpasser? Da erschaudert selbst die bürgerliche Kultur mit ihren unzweifelhaften Leistungen! Er allein hat die Grösse dies zu beurteilen und alle anderen haben sie nicht. Schön! Da staunt selbst ein Sozialist! So wie überhaupt die Nähe dieser beiden Schulen an jeder Ecke spürbar ist: Wichtigtuerei, Selbstüberschätzung, Reduzierung des Denkens auf ein allgemeines Prinzip genannt “Markt”. Ja, meine Herren, Eure grössten Feinde sind Euch ähnlicher als ihr vermutet! Wer in fortgeschrittenem Alter noch in der Dimension “Links-Rechst” denkt, ist: ein Kind geblieben.

  14. Thomas Holzer

    @A.Felsberger
    Mises verlangt überhaupt nichts, von niemandem! Er bietet an.
    Dies ist der wesentliche Unterschied zwischen ihm und Sozialisten; in concretu: die Sozialisten können nur durch Zwang existieren und ihre “Ideen” umsetzen; Mises stellt es jedem frei, seinen Ideen zu folgen oder auch nicht.

  15. A. Felsberger

    >Die Sozialisten können nur durch Zwang existieren und ihre “Ideen” umsetzen; Mises stellt es jedem frei, seinen Ideen zu folgen oder auch nicht.> Bei allem Respekt: das ist ja ein schönes Weltbild, das Sie sich hier zusammenreimen. Sie glauben also tatsächlich, dass die einen – sprich: die Sozialisten – Interesse durch Zwang vertreten, und die anderen – die liberalen Bürger – frei von Interesse sind und nur der Ratio folgen. Na bravo! Wissen Sie: Als ich an solche Märchen glaubte, dass es irgendjemandem auf dieser Welt gäbe, der ohne Interesse sei, war ich gerade mal in der Volksschule. Diese Welt ist zugenagelt mit Interessen und die haben auch die Liberalen, ob Sie es wollen oder nicht. Es gibt keine Guten und keine Bösen, es gibt bloss einen “Willen”. Und dieser Wille ist motiviert durch Macht und Interesse, ganz ohne Vorurteile gesprochen. Nichts von dem möchte ich verurteilen, nur das: wenn jemand behauptet anders zu sein.

    Grüsse
    A.F.

  16. Thomas Holzer

    @Felsberger
    Ich habe nirgendwo behauptet, daß Liberale/Libertäre keine Interessen hätten!
    Ich habe nur festgestellt, daß Sozialisten/Etatisten ohne Zwang nicht existieren können, Liberale/Libertäre jedoch sehr wohl.
    Ich hoffe, Sie erkennen den (wesentlichen) Unterschied

  17. A. Felsberger

    Ich vertrete zum Beispiel durchaus in manchen Lebenslagen liberale Positionen. Ich mag es zum Beispeil ganz und gar nicht, wenn ich vom staat in meiner Freiheit übermässig beschnitten und mit sinnlosen Vorgaben schikaniert werde. Nur bin ich deshalb interessefrei? Wie naiv muss man sein so etwas zu glauben! Das Interesse, das ich hier formiliere, ist das des Untertanen gegenüber der Obrigkeit und verwandt dem Interesse, das einst der leibeigene Bauer seinem Grundherren gegenüber vertrat. Ich möchte Freiräume haben und nicht ein Leben im Dienste der Obrigkeit führen. Was macht es einen Liberalen so schwer dieses Wollen als Interesse zu begreifen? Warum sind immer nur die schlimm, die ganz offfen sagen: ja, ich habe ein Interesse! Warum soll das auf einmal Zwang für andere sein? Fragen über Fragen und immer die gleichen Antworten: Liberalismus ist von der Ratio geleitet. Pah! Meine Herren: Vom Interesse!

  18. A. Felsberger

    >Ich habe nirgendwo behauptet, daß Liberale/Libertäre keine Interessen hätten!> Na gut, dann sind wir uns ja einig. Dann stelllt sich nur die Frage, was Zwang sein soll? Wie kommt man darauf, dass beide Gruppen – Sozialisten wie Liberale – Gesetze schreiben und regieren dürfen, aber nur einer von beiden Zwang ausübt? Jedes Gesetz ist ein Zwang, egal von wem geschrieben. Jedes Gesetz stellt eine Gruppe besser, vielleicht sogar auf Kosten einer anderen. Was soll der Begriff Zwang? Was soll die Anklage? Wer in einem Staat lebt, hat Gesetze zu respektieren. Das gilt für alle, auch für Liberale.

  19. Thomas Holzer

    @Felsberger
    Ein Liberaler findet mit den 10 Geboten das Auslangen; ein Sozialist bedarf zusätzlich tausender Gesetze, die jedem Einzelnen vorschreiben, wie er zu leben hat.
    Und die 10 Gebote stellen keine Gruppe besser, sondern vor dem Gesetz, vor den 10 Geboten, alle gleich

  20. A. Felsberger

    >Und die 10 Gebote stellen keine Gruppe besser, sondern vor dem Gesetz, vor den 10 Geboten, alle gleich > Und was, wenn diese 10 Gebote substantiell sind? Zum Beispiel vorsehen, dass Vermögen innerfamiliär vererbt werden? Was dann? Wenn ein ganzes Leben von so einem Habenichts unter dem Stern steht überleben zu müssen, während der andere Eliteschulen besucht und sich in der Sonne (oder besser: in seinen Netzwerken) streckt? Ach Gott, hört mir auf mit solchen Botschaften! Wer glaubt denn solche Märchen? Doch nicht jemand, der mitten im Leben steht und das Leben schon gespürt hat.

  21. Thomas Holzer

    Es hat weder Sie noch mich zu tangieren, wer wem was vererbt; und den Staat schon gar nicht.

    Und es hat weder Sie noch mich zu tangieren, ob ein Kind eine Eliteschule oder eine NMS besucht, solange dieser Besuch nicht erzwungen wird.

    Und die allgemeine Schulpflicht wurde nicht von Kreisky eingeführt.

    Und z.B. “Du sollst nicht töten” ist kein Märchen, sondern in unseren Breitegraden, erfreulicher Weise, Gesetz

  22. A. Felsberger

    >Es hat weder Sie noch mich zu tangieren, wer wem was vererbt; und den Staat schon gar nicht.> Wenn jeder von uns auf einer Insel leben würde, quasi als Robinson Crusoe, wo ich nicht tangiert bin von dem, was sie tun und Sie nicht von dem, was ich treibe, dann hätten sie recht. Nur wir leben in einer Gemeinschaft, wo die Freiheit des einen zur Unfreiheit des anderen werden kann, wo also das als Grundgesetz gilt, was Ökonomen gemeinhin “Externe Effekte” nennen. Also: Ihr Eigentum kann mich zu einem Opfer machen, zu einem Habenichts zum Beispiel, sofern sie überhaupt wissen, was das heisst. Und dann ist ihre Freiheit nicht sakrosankt oder sehen Sie das etwa anders? Sollten sie nämlich der Meinung sein, dass ihre Freiheit im luftleeren Raum existiert, dann empfehle ich Ihnen: den Weg zum Monde anzutreten!

  23. A. Felsberger

    Im Grunde kann ich jedem Liberalen nur empfehlen darüber nachzudenken, warum ihn seine “Feinde” nicht verstehen. Reflexivität ist die Grundbedingung menschlichen Lebens. Man versetze sich also in die Position der Anderen: Die Sozialisten verstehen Euch nicht, die Nationalen verstehen Euch nicht und – was besonders schmerzt – nicht einmal die Konservativen. Ihr seid eine kleine unbedeutende Minderheit, die von niemandem verstanden wird, deren Sprache so fremd ist, dass man sich bemühen muss in Euren Diskurs einzulenken. Worin liegt wohl der Grund, dass euch selbst Nationale und Konservative nicht verstehen? Ich sag`mal: in Eurer nicht vorhandenen Fähigkeit als Gemeinschaft, als Sozietät, zu denken. Ihr führt einen Ego-Diskurs, vergleichbar mit dem von autistischen Kindern, mit dem man ein paar Egoisten motivieren kann, aber nicht ernsthafte Denker, die sich um das Gemeinwohl sorgen. Das möchte ich Euch mitgeben, vielleicht kommt´s ja doch zu der einen oder anderen Erhellung. Hoffen darf man ja noch.-)

    Alles Gute

  24. Thomas Holzer

    Eigentum kann Niemandem zu einem Opfer machen. Dieser sozialistische Mythos wurde schon längst im Orkus der ideologischen Irrtümer entsorgt.
    Weil ich ein Haus, eine Wohnung, ein KFZ, ein Smartphone, Gold oder was auch immer mein Eigentum nenne, werden Sie nicht zu einem Habenichts.
    Ihre Logik ist nicht gerade bestechend; so Sie jedoch dem staatlich organisiertem Diebstahl das Wort reden, um sich als Transferzahlungsempfänger (auch Nutznießer genannt) daran zu beteiligen, haben Sie natürlich “recht”. Nur bedenken Sie bitte, langfristig werden Sie dadurch nicht “reicher”, sondern ärmer, weil irgendwann der Zeitpunkt kommt, an dem kein Eigentum mehr vorhanden ist, welches umverteilt werden kann

  25. A. Felsberger

    >Eigentum kann Niemandem zu einem Opfer machen. Dieser sozialistische Mythos wurde schon längst im Orkus der ideologischen Irrtümer entsorgt.> Mein Gott, Herr Holzer, bevor Sie sich hier um den Sozialismus sorgen: Auch der liberale Mythos ist längst Geschichte, es ist Ihnen nur noch nicht aufgefallen. Wir sind also, wenn sie so wollen, beide Überbleibsel.-) Was auf uns in naher Zukunft zukommt hat mit Sozialismus so wenig gemein wie mit Liberalismus: Es heisst: die Herrschaft der Kälte. Oder anders gesagt: Der Niedergang der Zivilisation. Viel Glück bei diesem Prozess! Auf dass Sie den richtigen Kompass finden! Der jetztige, den Sie mir da auftischen wollen, ist nämlich überholt.-)

  26. gms

    A.Felsberger,

    > “Erzwungene Solidarität” soll ein Oxymoron sein? Inwieweit steht das Adjektiv “erzwungen” im
    > Gegensatz zur “Solidarität” wie in etwa bei einem “offenen” “Geheimnis”?

    Solidarität ist eine innere Einstellung der Verbundenheit einem anderen gegenüber basierend auf gemeinsamen Interessen respektive Zielen. Diese Haltung kann ebenso wenig erzwungen werden, wie Hass oder Zuneigung.
    Würde ein Angeklagter vorm Richter behaupten, das mittels Pistole am Kopf zur Herausgabe der Brieftasche genötigte Opfer hätte dergestalt doch solidarisch gehandelt, käme er damit nicht durch, in den Köpfen der Linken aber hat sich diese Illusion festgefressen — zumindest tun sie so, als hielten sie das für richtig.

    > Ist der Mensch nun ein gesellschaftliches Wesen, ja oder nein?

    Ja.

    > Wenn ja, dann gibt`s kein Oxymoron und Sie können sich den ganzen Paragraphen sparen.

    Gesellschaft als Summe derer, mit denen man irgendwie zu tun hat, ist das eine, jener Teil der Gesellschaft, mit dem sich aufgrund eines Interessensgleichklangs Solidarität ergibt, etwas vollkommen anderes.

    > Wenn nein, dann können Sie mit ihrer dialektischen Methode fortschreiten, für die ich
    > durchaus ein offenes Ohr habe.

    Dialektisch ist daran garnichts, ganz egal wie Ihr Ohr gestrickt ist.

    > “Absurdität eines Gemeinwohls?” Wird ja immer besser! Jetzt entdecken Sie nicht nur einen
    > Widerspruch, sondern unterstellen, dass Gemeinwesen Absurdität sei.

    Gemeinwohl ist in Ihren Ohren also gleich Gemeinwesen.

    > Wo soll das enden?

    Es soll in erster Lesung mal irgendwo beginnen: Bei den Begriffen, deren Unterscheidung und zweckmäßiger Verwendung. Wohin verbale Verkleisterung führt, kann hier ja aktuell lehrbuchhaft erlebt werden.

    > Ist der Mensch zu einem Gemeinwesen verdammt?

    Nein, es sei denn, man hielte ihn fürs Menschsein verdammt.

    > Mein lieber Schwan, nehmen Sie es doch einfach zur Kenntnis: Der Mensch ist Gemeinwesen ..

    Ja, und? Der Mensch ist auch eine auf Kohlenstoff basierte Lebensform, bloß heißen deswegen noch lange nicht alle Felsberger oder fühlten sich mit jenen solidarisch, die diesen Namen tragen.

    > .. und kommentieren Sie das nicht mit Floskeln, die einen Schuljungen beeindrucken mögen,
    > aber nicht mich.

    Als würde es irgendjemanden jucken, was Sie beeindruckt oder nicht.

  27. Thomas Holzer

    @Felsberger
    Ich will Ihnen überhaupt nichts auftischen, und ich sorge mich auch nicht um den Sozialismus; ich lehne diesen schlicht und einfach ab.
    Daß die Zivilisation niedergeht, wird immer wieder von Epigonen behauptet; seit es Zivilisation gibt 😉

  28. A. Felsberger

    >Als würde es irgendjemanden jucken, was Sie beeindruckt oder nicht>. Gut gebrüllt, Löwe! Aber inhaltlich stagnieren Sie! Oder was soll dieser begriffliche Kleinkrieg. Wenn Gemeinwesen nicht Gemeinwohl wäre, dann existierte es nicht. Oder glauben sie, dass eine Gattung sich absichtlich zugrunde richtet? Ich warte auf die Klärung dessen, was für einen Liberalen “Gesellschaft” ist. Ich für meinen Teil muss es nicht tun, ich weiss es, denn ich bin – Gottseidank – kein Liberaler.

    L

  29. A. Felsberger

    >Daß die Zivilisation niedergeht, wird immer wieder von Epigonen behauptet> Also in Ihrer Haut, Herr Holzer, möchte ich nicht stecken.-) Einerseits sehen sie einen zivilisatorischen Fortschritt, andererseits brandmarken Sie die Gegenwart als sozialistisch. Also was jetzt? Wenn die Gegenwart, sprich: die Zivilisation, so schön ist, brauche ich sie auch nicht in den Dreck zu ziehen. Oder gibt`s in ihrem Kopf gar zwei Zivilisationen?

  30. gms

    A. Felsberger,

    > Ich warte auf die Klärung dessen, was für einen Liberalen “Gesellschaft” ist.

    Würden Sie lesen, was man Ihnen anbietet, könnten Sie sich das Einfordern von Klärungen sparen. Oben steht’s noch in einfachen Worten. Zur Wiederholung: “Gesellschaft als Summe derer, mit denen man irgendwie zu tun hat”. Im Deutschen gibt es weiters nicht grundlos die Unterscheidung (wie im Englischen) zwischen Gesellschaft (society) und Gemeinschaft (community).

    Falls Sie nun noch auf weitere Nachhilfe in Etymologie (Wortherkunft und -bedeutung) oder Ontologie (über das Wesen der Dinge) hoffen — nein, Sie landen angesichts Ihrer Ignoranz und Neigung zur geistigen und sprachlichen Verkleisterung in der Schublade mit den Label “hoffnungsloser Fall”.

    > Ich für meinen Teil muss es nicht tun, ich weiss es, denn ich bin – Gottseidank – kein Liberaler.

    Das nennt man dann wohl: “Stating the obvious”, aber zumindest teilen wir die Erleichterung, sind doch jene Schwachmatiker das noch größere Übel, die sich unberechtigt Liberale heißen. Dagegen sind jene wie Sie, die ihr Rotsein in jeder Hinsicht paradetypisch zelebrieren und sich zugleich zu dieser Flagge bekennen, erfrischende Ausnahmen. Erfrischend, aber mangels Stringenz niemand, mit dem Kommunikation auf einen grünen Zweig führen würde.

  31. A. Felsberger

    Rot, Schwarz, Grün sein? Sozialistisch oder liberal. Was für Begrifflichkeiten! Links-Rechts, Gut-Böse, immer schön die Ordnung halten! Für alle, denen Orientierung fehlt. Man muss lavieren können, und nur daran misst sich Qualität. Schubladisieren kann jeder, und darin sind sie gewiss ein Meister, aber im Definieren sind sie schwach. “Gesellschaft als Summe derer, mit denen man irgendwie zu tun hat”. Was ist das für eine bemerkenswerte Leere? Was will man damit sagen? Das hört sich an: wie in der Nacht sind alle Socken grau.-)

  32. Thomas Holzer

    Nach dem kolossalen Scheitern des Sozialismus ist es tatsächlich ein (zivilisatorischer) Rückschritt, daß noch immer versucht wird, diesen Schwachsinn umzusetzen.

    “Man muss lavieren können, und nur daran misst sich Qualität”

    Dem erlaube ich mir, zu widersprechen; Sie reden dem vielzitierten “Fähnlein im Winde” das Wort; darf man auch als rückgratlos bezeichnen, und dies ist wahrlich keine Qualität

  33. A. Felsberger

    Sehr geehrter Herr Holzer,

    Dass der Sozialismus gescheitert ist, steht doch ausser Frage. Welcher vernünftige Mensch würde das bezweifeln? Dass aber jemand, der zurecht das Gescheitert-Sein des Sozialismus postuliert, noch immer daran glaubt, dass Sozialismus herrscht, wie soll man das bezeichnen? Hören Sie doch endlich auf ein Pferd zu reiten, das längst tot ist. Ich tue es doch auch nicht. Der aktuelle Stand der Zivilisiation hat mit Sozialismus nichts zu tun, weder im Guten noch im Bösen. Wir leben im Weltmarkt, genauer: im kapitalistischen Weltmarkt, mit allen Konsequenzen, das dieses Experiment mit sich bringt, und das ist ein qualitativ neuer Stand der menschlichen Entwicklung. Wer das Scheitern dieser Weltmarktprozesse, deren Zeuge wir sind, mit “Staat” begründen will, der tut mir jetzt schon leid. Eher ist es der Verlust der Orientierung und Kausalität, der uns in die Enge treibt und erdrosselt. Mit Staat, Sozialismus und Planung hat das Ganze nichts zu schaffen….

  34. Thomas Holzer

    @Felsberger
    Dann lesen Sie die Gesetze, welche in immer größerer Zahl beschlossen werden; und Sie sollten erkennen (können), daß der bevormundende Staat, unter dem Vorwand der Demokratisierung der Gesellschaft, “fröhliche” sozialistische Urstände feiert; egal ob im Gesundheitswesen, der Bildung, der Wirtschaft oder welcher Bereich auch immer, der Bürger wird ex lege immer mehr in seiner Restfreiheit eingeschränkt.
    Nur Naivlinge glauben noch, daß sie in einer freien Gesellschaft leben, weil ihnen noch die Wahl gelassen wird, wo sie einkaufen gehen dürfen

  35. A. Felsberger

    Herr Holzer: In keiner Gesellschaft sind Menschen frei, ganz einfach, weil Gesellschaft immer Bevormundung aller heisst: Werte werden weiter gereicht, Normen und Gesetze werden von Generation zu Generation überliefert. Wer sich nicht fügt, wird bestraft, in manchen Gesellschaften härter, in anderen weniger hart. Man kann nur den Grad der Unfreiheit ermessen, aber der “freie Einzelne” ist eine Illusion. Anstatt dieses Pferd weiter zu reiten, versöhnen Sie sich doch mit der heutigen Wirklichkeit. Immerhin: So viel Zeit haben wir nicht…..

    Viel Glück
    A:F.

  36. Thomas Holzer

    “Versöhnung” mit Etatismus und Sozialismus bedeutet Untergang; ergo für mich nicht möglich.
    Und gerade als katholischer Libertärer ist mir bewusst, daß es keine fehlerfreie, perfekte Welt gibt.

    Der Versuch, das Paradies auf Erden zu verwirklichen, hat bisher stets die Hölle produziert.

    Und der Libertäre will eben kein Paradies auf Erden verwirklichen, sondern ist sich der Fehleranfälligkeit des Menschen mehr als nur bewusst.

    Ich habe keine Ahnung, warum Sie anscheinend unter einer “Torschlußpanik” leiden………..

  37. A. Felsberger

    Etatismus ist ein grosses Wort. Es gibt viele Menschen auf dieser Erde, die würden sich wünschen in einem funktionierenden Staat zu leben, auf die Bürokratie und die Gesetze vertrauen zu können. Viele Menschen leben heute bereits unter den Bedingungen eines zerfallenen Staates, so im Nahen Osten, in Mittelamerika, in Südamerika oder auch in Südostasien. Viele Staaten stehen an der Kippe zum Chaos, den Bürgerkrieg bereits im Keim mit sich tragend. Und Sie beschweren sich über Etatismus, den sie im österreichischen Staat zu entdecken glauben? Das kann ich nur als schlechten Scherz interpretieren oder – günstigstenfalls – als ein Zeichen ewiger Jugend. Machen Sie die Augen auf, Herr Holzer, die Welt ist anders als sie denken! Etatismus ist nur ein Begriff, ein Schimpfwort, mehr nicht.

  38. Thomas Holzer

    @Felsberger
    Unter den Blinden ist der Einäugige König 🙂
    Ihre Behauptung, daß wir nicht mehr so viel Zeit hätten, scheinen Sie nicht als notwendig zu erachten, zu begründen.
    Vielleicht sollten Sie aufwachen; andererseits scheinen Sie ja ein sehr flexibles Gewissen Ihr Eigen nennen zu dürfen, insofern sind Sie mir in Fragen der “Anpassungsfähigkeit” oder, etwas böser formuliert, des Mitläufertums, sicherlich “voraus”

  39. A. Felsberger

    Nein, ich war nie ein Mitläufer. Ich habe an dieser Welt auch immer viel auszusetzen gehabt. Nur irgendwann begreift man, dass jeder Gedanke in Raum und Zeit stattfindet, und letzte knapp ist. Man lernt sich selbst nicht mehr ganz so wichtig zu nehmen und auch nicht seine Meinung. Mich schmerzt es heute noch, wenn jemand Logik vermissen lässt, aber es quält mich nicht mehr. Jeder soll seinen Weg gehen und jeder soll dabei glücklich werden. Man lernt tatsächlich sich auf Neues einzustellen und flexibler zu werden, auch wenn ich dieses Wort hasse. Es ist der Wesenszug unserer Zeit Starrheit aufzugeben und sich wie ein Baum im Wind an neue Gegebenheiten anzupassen. “Der flexible Mensch” (R.Sennett) ist nur nicht ein Verkaufsschlager, er ist Wirklichkeit. Man kann sich gegen die Wirklichkeit nicht sträuben, auch dann nicht, wenn man es sich wünscht. Ein wesentlicher Grund des Niedergangs Europa liegt genau darin dies Unmögliche zu versuchen. Deutsche Starrheit ist das Letzte, was diese Welt und wir benötigen. Das gilt für einen Mises genauso wie für einen Marx.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .