Wer sich nicht wehren kann, dem wird diktiert…

Andre Blattmann, Schweizer Armeechef, über die Lehren aus der Ukaine-Krise: «Erstens weiss niemand, was die Zukunft bringt – es waren alle überrascht. Und zweitens: Wer sich nicht selber wehren kann, dem diktiert die Geschichte, was er zu tun hat.» (hier)

13 comments

  1. Reinhard

    @FDominicus
    Ja, aber: Wer sich wehrt, der kann zwar trotzdem verlieren, aber wer sich nicht wehrt, der hat schon verloren.
    Die Frage ist immer, wie groß ist das Risiko und wie schrecklich ist die Bedrohung.

  2. Rado

    Wer sich nicht selber wehren kann, stirbt gelegentlich. Diese Erfahrung haben einige Bewohner des Balkans in den 1990ern gemacht. Gilt auch für diejenigen, die gehofft und gewartet haben, dass ihnen jemand anderer zu Hilfe kommt.

  3. S.M.

    Wenn ein Weltfremdbürger von einem Russen angeschossen wird und sein Grundstück nunmehr von einem Chinesen bewohnt wird, wird er sich konsterniert fragen, warum ihn denn seine europäische Mami im Stich gelassen hat.

  4. Reinhard

    @S.M.
    Wenn sein Grundstück von einem Chinesen bewohnt wird, müsste er hoch zufrieden sein. Immerhin ist das doch nur die gelebte Niederlassungsfreiheit, für die er hier immer so kämpferisch plädiert! 😉

  5. S.M.

    Stimmt @ Reinhard 😉

    Gemäß seiner Weltverfassung müsste er aber den Chinesen irgendwie, also ohne Waffengewalt, dazu bringen, in einem Weltfremdbürgerparlament darüber abzustimmen, ob er nicht doch sein Grundstück wieder betreten darf.

  6. S.M.

    Mir fällt da noch eine Frage an den Weltfremdbürger ein:

    Wenn Österreich von außen betrachtet ein Kerker ist, was ist dann die Erde vom All betrachtet, wenn die Weltregierung ohne Grenzen tatsächlich besteht?
    Denken Sie ruhig mal ein bisschen darüber nach.

  7. world-citizen

    >>>>>>>>>>>>>>> und sein Grundstück nunmehr von einem Chinesen bewohnt wird, wird er sich konsterniert fragen, warum ihn denn seine europäische Mami im Stich gelassen hat. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    und wenn mein Grundstück von einem Österreicher widerrechtlich in Besitz genommen wird, ist das dann etwa was anderes?

  8. Thomas Holzer

    @WC
    natürlich nicht!
    Überraschung! widerrechtlich ist nicht von Rasse, Nation, Religion etc. abhängig, sondern schlicht und einfach widerrechtlich 😉

  9. S.M.

    Gegen diesen Österreicher können Sie gerichtliche Schritte setzen und die Herausgabe des Grundstücks fordern. Dem Chinesen, der per Waffengewalt unseren Staat in die Wüste geschickt hat, wird unsere Gerichtsbarkeit eher wurscht sein, ned wohr?

  10. Rado

    @ World-Citizen 14. April 2014 – 20:02
    Wenn ihr Grundstück von einem Österreicher gegen ihren Willen in Besitz genommen wird, hat sich dieser höchstwahrscheinlich vorher ein Gesetz dafür basteln lassen. Und schon ist es nicht mehr widerrechtlich. 🙂
    Solche Gesetze gibts wirklich. Meistens unter dem Motto “Steuergerechtigkeit”

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