Wer Steuern zahlt, fühlt sich verarscht

Wenn ich einer Näherin 100 Euro brutto Lohnerhöhung gebe, kostet uns das 131 Euro, bei der Näherin kommen 52 Euro netto an. ….  Jeder, der normal Steuern zahlt, fühlt sich nur noch verarscht.” (Der österreichische Unternehmer Heini Staudinger im “Kurier”)

5 comments

  1. Reinhard

    Und genau jene, die dafür sorgen, dass von den 131 Euro, die ein Unternehmer in seine Arbeiterin investiert, nur 52 bei ihr ankommen, tönen dann empört in alle Mikrofone: “Die kapitalistischen ausbeuterischen Unternehmer sollen ihre Arbeiterinnen gefälligst ordentlich bezahlen!”
    Tun sie ja, ihr hirnlosen Schmarotzer, tun sie ja. Nur ihr selbst fresst den größten Teil davon weg. Wenn ihr nämlich ordentlich schuften müsstet für eure Kohle, so wie die Näherin, oder mit jedem hart erarbeiteten Cent für euren Erfolg oder Misserfolg haften würdet wie der Unternehmer, hättet ihr ja keine Zeit, euch täglich neue Methoden des Aussaugens eurer leistungstragenden Wirte zu überlegen.
    Wir werden von Egeln regiert. Von Vampiren.

  2. Herr Karl jun.

    Ca. 45% aller Lohnempfänger zahlen keine Lohnsteuern – wegen zu geringem Verdienst oder wegen zu großer Absetzbeträge; von den restlichen Lohnsteuerzahlern leben deutlich mehr als die Hälfte vom Staat bzw. von seinen krakenhaften Gliederungen. Auf die Frage nach ihrem Einkommen nennen sie stets das Nettoeinkommen (und zählen gleich die Familienbeihilfe mit dazu). Das zeigt nur, dass sie sich als Nettostransferleistungsbezieher gar nicht mehr als Steuerpflichtige in unserem bedrückten Sinne empfinden und überdies auch nicht mehr zwischen Lohneinkommen und Subsidien (Familienbeihlfe) so richtig unterscheiden. Die Nettotransferleistungszahler sind eben in der Minderheit….

  3. aneagle

    deutlicher kann der unterschied zwischen sozial und sozialistisch nicht gezeigt werden. Aber: auch wenn es die ausgesaugten Steuerzahler kapieren und neoliberal wählen würden- wen bitte können sie in unserer einheitsschmarozerpartei mit ca. 4-5 geschmacksrichtungen schon wählen?
    Einzige Möglichkeit: leistungsverweigerung! so früh wie möglich in die rente, so rasch als möglich zum ams, so häufig wie möglich sinnlose umschulungskurse besuchen, bei noch vorhandenem vermögen in delaware, jersey oder monaco um vorläufiges asyl ansuchen, nur weg aus dem EU-Euro-Steuerabsaugraum. Erst wenn unsere politische fettrahmblase weg ist, weil kein steuergeld mehr fließt, kann unser an sich schönes und leistungswilliges land widererstehen. Dann werden die wohlhabenden auslandsösterreicher mit ihrem unternehmerverstand wieder willkommen sein . Wäre schön das noch erleben zu dürfen.

  4. Thomas Holzer

    laut Kurier von gestern gibt es angeblicher Weise 2 Unternehmer (in ganz Österreich), welche in einen Steuerstreik getreten sind, und einen Teil der Steuern nicht mehr an die Finanz abliefern, sondern auf einem Treuhandkonto “parken”…………..

  5. Nimbus59

    So ganz klappt das mit dem Streik nicht, weil die Vampire vom FA kurz nach (Über)Fälligkeit der 2. USt-Zahlung meiner Bank mitteilen, dass das Guthaben auf dem – ihnen natürlich bekannten – Firmenkonto gepfändet wird.
    Damit ist man diesem Moloch Staat leider ausgeliefert!

    Ich spiel’ mich halt und bin immer mit einem Monat hinten nach. Täten das alle Unternehmen, käme unser Entfesselungskünstler ganz ordentlich ins Schwitzen!

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