Wer vertritt die Leistungsträger? Niemand!

“….Alle Parteien drängen in die Mitte, doch die Nische für eine leistungs- und wirtschaftsaffine Partei ist unbesetzt. Daran ändert der Umstand nichts, dass der ÖVP-Chef und sein Finanzminister aus dem Wirtschaftsbund kommen. ….” (hier)

8 comments

  1. Fragolin

    Die Parteien drängen nicht in die Mitte sondern an den linken Rand. Bei der ÖVP sieht das nur so aus, als würden sie die Mitte dabei streifen. Dort herrscht aber gähnende Leere. Und das wird auch so bleiben, denn dort ist kein populismus, kein Wahlgeschenk und keine Kuschelpolitik zu erwarten. Die Mehrheit steht nun mal nicht auf Vernunft und latscht lieber einem Blender hinterher als zum Experten zu gehen.

  2. Thomas Holzer

    Nur weil sich der Wirtschaftsbund Wirtschaftsbund schimpft, bedeutet diese Bezeichnung noch lange nicht, daß dieser Zwangsverein auch nur irgendwie die Interessen der Wirthschaft und leistungsträger vertritt.
    Wäre dies wirklich der Fall, wäre keine Zwangsmitgliedschaft notwendig.

  3. Christian Peter

    So ist es. Aber nicht nur in wirtschaftspolitischen, sondern auch in gesellschaftspolitischen Belangen sind die Parteien kaum voneinander zu unterscheiden und eine Opposition ist praktisch nicht vorhanden.

  4. sokrates

    Mitterlehner: Politprofi und Kommunikator? Ein Beamter, der sein ganzes Leben noch nie selbstständig Geld verdient hat und im geschütztem Bereich der Organisationen groß geworden ist, fixiert auf Kompromiss und bar jeder Visionen, Vorstellungen und Werte kann eine Partei nur in den Abgrund führen!

  5. ethelred

    die österreichische Verlierer Partei ist zu 98% eine etatistische Partei . Ihr Ziel ist völlige Staatsgläubigkeit und 2% “bürgerliche Freiheit. Das nennt man dann INDIVIDUALITÄT ! Tendenz: sozialkonservativ. Vorbilder : National : Nicolas Sarkozy, Regional: Erwin Pröll.
    Wichtigste Ziele: Zwangsmitgliedschaften und Pseudoselbstständigkeit zur völligen Ausbeutung der (noch ) produktiven Gesellschaftsmitglieder unter der Vorspiegelung einer imaginären Interessensvertretung.
    FAZIT: Es wäre gut, würde die ÖVP die politische Entwicklung nicht weiter bremsen. Je rascher dieser schwarzsozialistische Block komplett von den weiter links stehenden NEOSozialisten abgelöst ist, umso besser für alle.
    Bürger, die eine weniger staatshörige, liberalrepublikanische Vertretung benötigen und wünschen, werden eine solche, mangels unzulänglichem Ersatz, auch neu gestalten müssen. Je früher wir anfangen können, desto eher sind wir fertig.

  6. Dr.Paul Felber

    Die Kommentare beschreiben dieses Fehlen einer ECHTEN wirtschaftliberalen Partei. Sie lassen aber die Frage offen, warum dem so ist. Trotz der fortschreitenden Verdummung und Korrumpierung weiter Teile des Wahlvolkes, müßte es doch genügend Menschen mit liberaler, nicht-etatistischer Gesinnung geben, die eine derartige Partei unterstützen.

  7. Fragolin

    @Dr. Paul Felber
    Unterstützung ist nicht das Problem, Aktivität ist es.
    Leistungsaffine Karrieremenschen und Unternehmer haben neben Arbeiten und Weiterbilden keine Zeit für echte ausauernde politische Betätigung. Als Selbstständiger sind über 60 Wochenstunden Einsatz plus etlicher Stunden Wissenssammlung, Buchhaltung und Ideenfindung normal – wann soll man da aktiv werden? Der Rest wird durch staatliche Auflagen, Berichterstattungen, Nachweisführungen und Bewertungen (Ausflüsse der beamteten Hirne, die das System erhalten) mutwillig gefüllt, um nur keine Luft zum Atmen zu lassen.
    Die einzigen, die genug Zeit für solche Spielchen haben sind unkündbare arbeitszeitarme Beamte und unterforderte Hauptberufsfunktionäre zwangsfinanzierter geschützter Werkstätten. Und die haben wieder keine Ahnung von den Interessen Wirtschaftstreibender und Angestellter, ganz im Gegenteil, sie konterkarieren diese sogar.
    Und sie zeigen kein Interesse daran, dass ihnen echte Unternehmer oder Manager mit Erfahrung in echter Privatwirtschaft in die Quere kommen. Kein Bauer will, dass seine Melkkühe mitreden dürfen, wie viel Milch produziert werden soll. Selbst wenn es sich um einen inzwischen steinalten (da hat er wieder Zeit für sowas) Ex-Unternehmer handelt der peinliche Auftritte zelebriert, wird dieser medial zerrissen und die Partei, die er gegründet hat, in Grund und Boden gestampft. Die Berufspolitiker wollen unter sih bleiben.
    Also – keine Zeit es selbst zu machen und keine Leute, die es machen könnten. Das wird der ewige Fluch der Leistungsträger sein.

  8. sokrates

    Dr Paul Felber@ Stimme Fragolin voll zu; dazu kommt noch dass die Jungen keine klassische Ausbildung mehr haben sondern zu reinen Spezialisten und Fachidioten gedrillt werden. Bologna hat den spezialisierten Buchhalter geschaffen, der nicht mehr über den Tellerrand hinausblicken darf und kann! Zusätzlich ist die Arbeitsbelastung wesentlich gestiegen und dank Steuerbelastung ist es für Junge schon ausgesprochen schwierig eine Existenz aufzubauen und zufriedenstellendes Einkommen zu lukrieren!

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