Wer wieviel zahlt (und bekommt) in der EU

Mit durchschnittlich 206 Euro pro Kopf zahlte 2018 niemand so viel an die EU wie die Bürgerinnen und Bürger Dänemarks. An zweiter und dritter Stelle standen Deutschland (161 Euro) und Österreich (152 Euro). Gefolgt von Schweden (149 Euro) und den Niederlanden (142 Euro). Hingegen erhielten Litauen, Ungarn und Lettland rein rechnerisch zwischen 505 und 610 Euro pro Kopf von der EU. Und auch in Estland und Polen (408 bzw. 325 Euro) lag der positive Haushaltssaldo 2018 bei mehr als 300 Euro pro Kopf. mehr hier

4 comments

  1. Manuel Leitgeb

    Das “Beste” aber: Luxemburg ist eines der reichsen Länder der Welt (pro Kopf, immer in Top 3 oder 5) und zumindest weit vor allen anderen EU-Ländern. Aber gleichzeitig Nettoempfänger!

    Da könnte man doch mal über “Verteilungsgerechtigkeit” etc. reden, oder? Aber halt, das haben ja Juncker und seine Bande miteingefädelt, das Thema traut sich keiner anschneiden.
    Unsere “Werte”union halt …

  2. Wolfgang Rauh

    Vorausgesetzt, das Geld wird halbwegs intelligent investiert (was ich nicht überprüfen kann), finde ich das grundsätzlich o.k. Die Transfers sind gemessen am BIP der Zahler wirklich minimal und ein fairer Ausgleich für Länder, die das Pech hatten, 45 Jahre hinter dem Eisernen Vorhang zu landen. Das alles lässt sich von jenen “Transfers” nicht behaupten, die auf uns zukommen, wenn sich Frankreich und/oder Italien in große Griechenländer verwandeln und der Euro mit Karacho an die Wand fährt.

  3. Johannes

    Folgendes würde mich interessieren und sollte wenn möglich auch einmal graphisch dokumentiert werden:

    Welche Firmen aus den Geberländern zB. Deutschland, Österreich, Niederlande, Frankreich usw. haben in den sogenannten Nehmerländern auf Grund der niedrigen Löhne, dem Fleiß der dortigen Bevölkerung, der hohen Arbeitsmoral und der niedrigen Streikquote ihre Fabriken gebaut oder ihre Bankniederlassungen gegründet und verdienen sehr gut in einer Win-Win Situation mit dem jeweiligen Land. Wieviel vom dort Erwirtschafteten fließt wieder zurück in den Konzern und somit in das Geberland? Wie hoch also ist die Umwegrentabilität für die Geberländer?

    Die Gefahr von Neid und unsinnigen Ansichten und Absichten, wie etwa: “wir geben Geld und ihr habt unsere Migrationsbefehle, aber auch alle anderen Bevormundungen zu befolgen“ ist leider evident.
    Und dabei stimmt es, meiner Meinung nach, gar nicht denn so selbstlos ist die Unterstützung an die Ostländer, – wie oft dargestellt – in keinster Weise.

    Den vermeintlich hohen Förderungen stehen als Gegenleistung Löhne gegenüber für die im westlichen Europa niemand arbeiten würde.
    Die Arbeiter der geschmähten Nettoempfänger-Länder zumindest der Visegradländer leisten unglaublich viel für relativ geringen Lohn. Ich würde das auch gerne in den Bilanzen Europas wiederfinden wollen.
    Damit sich endlich die Legende vom Abkassieren aufhört die doch nur polemisch verwendet wird um politischen Druck aufzubauen.

  4. GeBa

    Wenn man in die Stadt Luxemburg reinfährt, findet man vor lauter hohen gläsernen Bankgebäuden nicht einmal die Altstadt.🙄

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