Wer wirklich Wohlstand schafft

“……Ohne Unternehmer und die einen oder anderen tüchtigen Manager lebten wir nicht viel besser als die Römer oder die Menschen im Mittelalter. Niemand hat in den vergangenen zweihundert Jahren mehr dafür getan, dass wir heute diesen ungeheuren Wohlstand nicht nur im Westen, sondern in weiten Teilen der Welt feststellen können….” (hier)

8 comments

  1. doc.west

    Leider werden in Österreich Unternehmer meisten SO gesehen:
    “Es gibt Leute, die halten Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse, andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken kann. Nur ganz wenige sehen in ihm das Pferd, das den Karren zieht.”Sir Winston Churchill

  2. Der Realist

    eine Frage dazu muss schon erlaubt sein, leben wir wirklich viel besser als die Römer oder die Menschen im Mittelalter?. Natürlich leben wir besser, auch dank vieler medizinischer Errungenschaften, aber dieser Artikel sperrt sämtliche negativen Entwicklungen der letzten hundert Jahre komplett aus. Ohne Zweifel, wir brauchen Forscher, Erfinder und innovative Unternehmer, aber kein Unternehmer kann ohne “Publikum” überleben. Jeder Unternehmer ist abhängig von den Leuten die seine Produkte oder Dienstleistungen auch nachfragen. Zunehmend ergibt sich das Problem, dass der Durchschnittsbevölkerung die Kaufkraft ausgeht, die Reallöhne seit Jahren sinken. Es gibt zwar stets viele Betriebsneugründungen, aber gleichzeitig schlittern auch viele in die Pleite.

  3. Christian Peter

    Logisch, es sind Unternehmen die Arbeit schaffen. Allerdings sind es kleine und mittelständische Unternehmen, die Wohlstand schaffen, die mehr als 80 % der Arbeitnehmer beschäftigen und netto mehr als 80 % der öffentlichen Finanzen (Steuern und Sozialabgaben) tragen, während Großunternehmen und Konzerne mehr Subventionen erhalten als Steuern bezahlen.

  4. sokrates9

    Ich sehe eine andere Ursache: Es sind die ethischen Werte, vermittelt durch die Religion: Man braucht eine Gesellschaft die tolerant ist, die auf Leistung und Competition aufgebaut ist: jeder der etwas “leistet” – wie blöd es auch immer ist (mit Brettern auf Schnee zwischen Stangen die im Weg stehen fahren und 1 hundertstel Sekunde schneller sein..:-) )- es wird gesellschaftlich anerkannt und honoriert .Und so gibt es dann halt Querulanten die sich für einen Salamander interessieren, den man nicht “fressen” kann und dann entdecken dass die einen Klebstoff produzieren, der heute die Basis für den Sekundenkleber bildet..
    In islamischen Ländern fehlt dieser Forscherdrang – es genügt den Koran auswendig zu lernen, der dabei denkt und hinterfragt wird geschächtet! Schwarzafrika ist voll kommunistisch orientiert, wenn einer was zufällig hat , soll er es mit anderen teilen! Welche Wettbewerbe gäbe es wenn das Land europäische Philosophie hätte??Wer ist am schnellsten auf der Palme oben, wer kann die meisten Kokosnüsse sammeln, usw. .Dabei würden dann auch mal kluge Sachen entwickelt! mir ist zB bis heute nicht klar, warum im Kommunismus wo ja Mangelwirtschaft herrschte zB der Minirock nicht “erfunden” wurde!

  5. Falke

    Das stimmt zwar alles grundsätzlich, nur die hohen Einkommenszuwächse muss man etwas relativieren: die Preise haben nämlich einen ähnlichen Zuwachs zu verzeichnen. Natürlich geht es uns viel besser als den Menschen vor 200 Jahren; aber nicht um so viel, wie es der Autor vermuten lässt – eben weil nicht nur die Einkommen, sondern auch die Preise gestiegen sind.

  6. Der Realist

    @Falke
    und 30-Jährige sind heute schon Burnout gefährdet, und für Volkschüler wird schon psychologische Betreuung gefordert, und wenn ich mir Politiker anschaue, entwickeln sich viele rückwärts

  7. sokrates9

    reini@ Großer Unterschied zu den Sportlern die um Zehntelsekunden kämpfen??Doch trotz alledem ich finde Ehrgeiz ,Competition, Kritik mit dem ziel einer Verbesserung als wichtige Quellen des Fortschritts!

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