Weshalb die Impfskepsis im deutschen Sprachraum so hoch ist

Von | 2. Dezember 2021

Über 86 Prozent der Portugiesen sind geimpft, und auch in Italien, Spanien oder den Niederlanden ist die Impfquote höher als in den deutschsprachigen Ländern. Das ist kein Zufall. NZZ,

7 Gedanken zu „Weshalb die Impfskepsis im deutschen Sprachraum so hoch ist

  1. dna1

    Immer das gleiche. Ich werde mir nicht einen Impfstoff spritzen lassen, der mich nicht davor schützt, die Krankheit zu bekommen. Punkt.
    Alleine die Begründung, dass ich dann weniger wahrscheinlich ins Krankenhaus muss, reicht mir nicht, weil auch die breite Mehrheit der ungeimpften Menschen nichts ins Krankenhaus muss, wenn sie sich infizieren. Die Wissenschaft, auf die wir angeblich immer hören sollen und die angeblich immer unfehlbar ist (vor allem wenn es ein Mathematiker ist, der sich zu Impfungen äußert) soll zuerst einen wirksameren Impfstoff entwickeln, und dann lasse ich mich impfen.
    Das ist meine Meinung, und davon werde ich mich auch nicht abbringen lassen.

  2. sokrates9

    Gibt es eigentlich eine einzige Aussage der Experten die eingetroffen ist? 2 malige Impfung reicht – gamechanger – Masken nicht erforderlich- FFP Masken (als einzige in Europa) erfoderlich- Impfungen sind nicht schädlich; wurde durch umfangreiche Testungen zugestanden -sonst hätte EMA nicht freigegeben – plötzlich verschwindet Astra Zenika vom Markt – warum wohl?
    Lockdown endet in 2 Wochen..Wirkung der Impfung sinkt dramatisch nach 3/4 Monaten, eh klar – jährliche Impfung ist erforderlich…
    Warum wirft man nicht endlich diese Scharlatane hochkantig hinaus??
    Ein triviales Beispiel:Virus ist ja Grippeähnlich; nun weiß man seit 30 Jahren dass dieses Virus dauernd mutiert und somit jährlich eine Grippeimpfung notwendig ist.Warum brauchen die Experten 2 Jahre bis sich die Erkenntnis durchsetzt dass die auch bei Covid so sein wird??

  3. dna1

    @sokrates9
    Zu ihrer Frage, warum die Experten 2 Jahre brauchten…….? Sie brauchten es nicht.
    Ich habe mich immer gewundert, warum man 36 Mio. Dosen für 8 Mio. Menschen bestellt hat. Die Verantwortlichen wussten es offenbar damals schon, nur haben sie es nicht gesagt, sondern irgendwas von game changer, Pandemie der Ungeimpften etc. dahergefaselt, man könnte auch sagen dahergelogen.

  4. Cora

    Es gibt viele Gründe, warum man sich in Österreich nicht gerne impfen lässt, eine gewisse Fortschrittsfeindlichkeit ist ja auch betreffend der Atomkraft zu bemerken und das schon seit Jahrzehnten, und auch in Deutschland. Die Rückwärtsgewandtheit hat uns viele digitale Tech Giganten und EV Hersteller beschert, nicht wahr. Damit muss man leben. Oder i.d.F jene nicht. SSKM.

  5. Falke

    Der Hauptgrund ist wohl die Tatsache, dass bei uns das Vertrauen in die Regierung grundsätzlich (vielleicht auch historisch bedingt) geringer ist als in anderen Staaten. Den zusätzlichen massiven Vertrauensverlust hat sich allerdings die derzeitige Regierung selbst durch völlig inkonsistente, undurchschaubare und ständig wechselnde, oft einander widersprechende Aussagen und Maßnahmen “verdient”. Da glaubt man oft mehr denjenigen, die von der Regierung ausgegrenzt und als Verschwörungstheoretiker bezeichnet werden – ein weiterer fataler Fehler der Regierung, statt auch mit Fachleuten, die anderer Meinung sind, Gespräche zu führen.

  6. TomM0880

    @sokrates9

    Ich kann Ihnen nur vollinhaltlich zustimmen. Vor 3 Jahren ist über diese Tatsache nicht im Ansatz diskutiert worden, da sie einem logischen Schluss folgt. Seit 2 Jahren ist aber jede Logik abhanden gekommen und die Machthaber und vor allem linke Gruppierungen können ungeniert – mit Zustimmung der Medien – hetzen und ausgrenzen.

  7. Gerald

    Das Vertrauen in die Ärzte mag gering sein, das in die Ärztefunktionäre ist gleich null, ebenso in die Politiker. Wir brauchen Politiker, die aus dem Volk für kurze Zeit bestimmt werden, ähnlich wie im alten Griechenland eventuell per Los ermittelt, für 2-3 Jahre fürstlich belohnt und dann ob gut oder schlecht wieder abtreten. Der Durchschnitt wird besser sein als das was wir jetzt an politischem Personal zu ertragen haben. Und durch die Nichtexistent von Berufspolitikern entsteht kein korruptes und krakenähnliches System wie wir es heute haben. Eine Nichtexistenz von Parteien wäre sehr heilsam, ausser für jene, die ohne Partei nicht für sich sorgen könnten.
    Ebenso könnte der Nationalrat auf ca. 100 Mitglieder beschränkt werden. Der Bundesrat könnte ersatzlos gestrichen werden. Was hält das derzeitige System davon ab immer ähnlicher einem totalitären System zu werden? Richtig, gar nichts! Die Gewaltenteilung in Österreich funktioniert nicht mehr, ALLES ist parteipolitisch zersetzt und motiviert.
    Wer könnte sowas beschließen? Ginge nur durch einen friedlichen Aufstand des gesamten Volkes um Demokratie herzustellen.
    Man könnte ja mal eine Volksabstimmung zur Abschaffung der Parteipolitik und zur Einführung von für kurze Zeit bestimmte Mandatare fordern. Die Zeit ist reif.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.