Westen gegen Putin: Politik mit gefletschten Zähnen, aber ohne Hirn

Von | 15. März 2014

Mal eine anderer Sicht auf den Krim-Konflikt: “Der russische Präsident Wladimir Putin ist nicht der ruchlose Aggressor, den der Westen aus ihm macht. Er verteidigt die selbstverständlichen Interessen seines Landes. Ein Plädoyer für die Rückkehr zur Realpolitik.” (Gabor Steingart im “Handelsblatt“)

6 Gedanken zu „Westen gegen Putin: Politik mit gefletschten Zähnen, aber ohne Hirn

  1. Reinhard

    “Aber als Expansionist kann man ihn (Putin, Anm.) nur unter Verdrehung der Tatsachen bezeichnen.”
    Mein reden!
    Endlich mal ein mit Herz und vor Allem Hirn verfasster Artikel, der der hetzerischen Kriegspropaganda der EU entgegensteht.

  2. Thomas Holzer

    Ist nur noch eine Frage der Zeit, bis diesem Herren von den “vereinigten Gutmenschen” das veröffentlichte Schreiben verboten werden wird 😉

  3. caruso

    Von Politikern Hirn zu verlangen, das wäre ein bißchen zu viel . Sie haben vermutlich andere
    Gottesgaben die (nur?) ihnen nützlich sind.
    lg
    caruso

  4. Der Realist

    bezüglich Hirn befindet sich wohl nur Merkel auf Augenhöhe mit Putin, Österreichs Politiker sind von einer diesbezüglichen Bewertung zwangsläufig ausgenommen, das bisschen wird zur Aufrechterhaltung der notwendigen Lebensfunktionen benötigt.

  5. Sybille Stoa

    Zitat: http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1575607/Wirtschaft-ist-die-Fortsetzung-der-Politik-mit-anderen-Mitteln

    Während Putin die Wirtschaft als Mittel zum Zweck betrachtet, wovon der wiederholte Einsatz seiner Öl- und Gaswaffe zeugt, glaubt man in Teilen Europas allen Ernstes daran, der eigene Wohlstand habe nichts mit Politik zu tun. Angesichts der Tatsache, dass es ohne Marshallplan und Nato kein Wirtschaftswunder der Nachkriegsjahre gegeben hätte, ist dieser Glaube mehr als naiv.

    Ich glaube, dass dieser neue Glaube erst nach der jüngsten europäischen Banken- und Staatenrettungspolitik entstand.
    Deswegen glauben viele nicht, dass wenn wir mit Putin um die Wette den Atem anhalten und unsere Beziehungen zum beiderseitigen Nachteil in der €-Krise unterbrechen, dass wir mit weniger Devisenvoräten als Russland länger durchhalten. Aber es hat auch sein gutes: nach diesem törrichten Wettstreit wird Deutschland genau so nieder und schwach und anti-innovativ sein, wie alle anderen EU-Staaten und sich brav ohne zu viel je mehr wieder zu viel exportieren zu wollen vollkommen Brüssel fügen.

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