Wettbewerb statt Tugendwächter

(JOSEF STARGL)  Zahlreiche Politiker tun so, als ob sie das Leben/die Zukunft der Bürger mit Plänen, mit Organisation, mit Steuerung, mit Regulierungen, mit Interventionen und mit Zwangsumverteilungen (positiv) gestalten könnten. Sie pflegen einen Konstruktivismus. Ihre guten Absichten sind mit einem Machbarkeitsglauben verbunden und ihre Moral tritt zunehmend an die Stelle des Rechts.
Die Tugendwächter agieren angeblich im Namen einer globalen Verantwortung, wenn sie die Eigentumsfreiheit und die Vertragsfreiheit einschränken und beseitigen (wollen). Sie übernehmen aber keine Verantwortung für die konkreten Folgen politischer Maßnahmen.
Die Inszenierungskaskaden der Retter fördern die Staatsgläubigkeit und die Staatenverbundsgläubigkeit. Eine Bewirtschaftung der Aufmerksamkeit und des Neides dienen dem Ausbau der Macht/dem Machterhalt und einem supranationalen/nationalen paternalistischen Etatismus.

Zentralbankenversagen, Staatenverbundversagen und Staatsversagen sind mit einer Fehlleitung von Ressourcen, mit einer Strukturkonservierung, mit einer sonderinteressenorientierten Bereicherungspolitik, mit einer Einkommens- und Vermögensumverteilung, mit mehr Abhängigkeit der Bürger vom Staat und mit einer permanenten Verschleierung der Wirklichkeit verbunden.

Das antimarktwirtschaftliche Denken und Handeln von Politikern ist eine Folge des weit verbreiteten marktwirtschaftlichen Analphabetismus und einer jahrzehntelangen „antikapitalistischen Bewusstseinsbildung“, die die Macht des Staates und der den Staat instrumentalisierenden Gruppen fördern.

Wenn auch Politiker (ehemaliger) bürgerlicher Parteien eine bürgerliche (Wert-) Orientierung verloren haben und zahlreiche Bürger das Versagen der Zentralbank(en), des Staatenverbundes, des Staates und der Politik(er) nicht mehr erkennen (wollen), dann ist es Zeit für ein „Marktwirtschaftliches Manifest“.

Sich selbst überschätzende Politiker und Technokraten, die ihre „Ohnmacht“ nicht erkennen (wollen), schaffen keinen „Wohlstand für alle“, sondern nur für die Sonderinteressen(-gruppen) in einer neofeudalen Günstlingswirtschaft.
Mit Inflationspolitik, mit Zinsmanipulation und mit den Maßnahmen der Politiker wird zwangsumverteilt, aber nichts erwirtschaftet.

Wir sind Zeitzeugen einer „(geld-)politischen Ausbeutung der Bürger“.
Freiheit, Privateigentum, Eigenverantwortung, Eigenleistungen und Wettbewerb sind Voraussetzungen für (das Erwirtschaften von) Wohlstand

4 comments

  1. Klaus Plöger

    BERLIN

    Im rotrotgrünen Narrenhaus, da haben
    die Irren die Macht entdeckt. Und
    im Namen der Vernunft wird seitdem
    das Volk in eine Zwangsjacke gesteckt.

  2. sokrates9

    Internationalismus ist angesagt! Finanzkrisen, Abschaffung des Bargeldes,Nivellierung der Ausbildung,Ignorierung von wissenschaftlichen Argumenten zu Gunsten von emotionalen “Argumenten”, Destabilisierung einzelner Staaten die sich nicht an “Regeln” halten – von Lybien über den Irak bis jetzt Weißrussland,Spaltung von Ländern in 2 feindliche Parteien die sich völlig irrational bekämpfen und versuchen den Gegner kompromißlos materiell zu vernichten- (Beispiel USA interessanterweise begann Polarisierung mit 9/11),jetzt “Coronapandemie”
    Merdienberichterstattung gleichgeschaltet , Nationalstaaten werden ausgebremst- ob nationale Politiker da einen Trend erkennen??

  3. Kluftinger

    Herr Stargl hat Recht. Aber Wettbewerb verlangt Leistung. Leistung wiederum verlangt Kompetenz/Fähigkeiten und Leistungswillen. Leistungswille ist aber der Zwilling für Selbstständigkeit und Diagnosefähigkeit.
    Ist beides vorhanden, werden Manipulationen durchschaut und verworfen. etc.. etc…
    Die alles wird möglichst unterbunden. Die drei Parameter: Komplexität, Kompliziertheit und Änderungsgeschwindigkeit überfordern die derzeitige staatliche Verwaltungsorganisation und damit auch die Regierung.
    Um die Überforderung aber nicht eingestehen zu müssen, werden gewaltsame Lösungsversuche praktiziert : Kontrollen, Einschränkungen, Verbote.
    Wer immer diese Situation benennt gilt als….Leugner, Hetzer oder Querulant.

  4. astuga

    ARD & ZDF: CORONA, das Spiel
    Springt Corona-Kindern auf die Köpfe um sie zu eliminieren, sammelt Seife, Masken und Klopapier.

    Könnte als Satire durchgehen (würden die Medien in ihren Nachrichtensendungen nicht bereits das selbe Gedankengut verbreiten).
    Der Begriff Framing ist wohl passender.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .