Wider die Herrschaft der Angst: Der Appell für Freie Debattenräume

Bei dem von Milosz Matuschek und Gunnar Kaiser initiierten Appell für Freie Debattenräume, der das deutschsprachige Pendant zu dem vor einigen Wochen von 153 Intellektuellen unterzeichneten Aufruf „A letter on justice and open debate“  im Magazin Harper´s ist, geht es eigentlich um eine pure Selbstverständlichkeit: Den offenen und angstfreien Diskurs.  mehr hier

11 comments

  1. Sokrates9

    Sehe das Problem darin dass in unserer Gesellschaft derzeit die Bildung rapide abnimmt.Wenn es keine allgemein akzeptierten Spielregeln gibt,dass Gesetze und Regeln einzuhalten sind und in der Wissenschaft These und Antithese notwendig sind kann nur Chaos und Emotion rauskommen.Dazu haben wir derzeit bewährte Politiker auf Maturaniveau .
    Wenn beimFussball keine Regeln gelten würden,wann es Foul gibt,wann ein Spiel zu Ende ist -90 Minuten-wie viele Leute mitspielen dürfen,wäre schnell kein seriöses Spiel mehr möglich.Die Politik glaubt nun infolge der DiletantIINNEN ohne Regeln mit Emotionen auskommen zu könnrn!

  2. GeBa

    Solange es nicht zu direkter Beschimpfung einer Person ausartet, sollte eine freie Debatte im öffentlichen Bereich eigentlich auch etwas Selbstverständliches sein. Da ist man bei Twitter schon etwas nachlässig, wenn ich so manche Antworten an z.B. Sebastian Kurz ansehe. Da frage ich mich, was sind das für Geisteskinder?!
    Man kann sich ja im privaten Kreis so austauschen, dass man an dem, was man nicht in den Medien schreiben darf, erstickt 🤭

  3. GeBa

    Außerdem, wie jeder Leser gewisser Fußnoten 😋 weiß:

    Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:

    „Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

  4. Tom Jericho

    Lustig, denn die Politik tut doch derzeit alles, um freie Debattenräume abzudrehen (natürlich unter dem schönen Titel “gegen Hass und Hetze”).

  5. Gerald Steinbach

    Was nützen Appelle , wenn eine Politik an der Macht ist, die Hetzjagden erfindet, offensichtlich mit zweierlei Maß ständig misst und Gesetze ständig bricht und in Deutschland nur mehr der Papst noch beliebter ist als die Merkel.
    Auswandern, fällt mir da nur mehr ein

  6. Falke

    @Sokrates9 09:33
    Die hochkompetente Justizimisterin hat dieses Gesetz “gegen den Hass im Internet” als Gesetz zur “Sicherung der Meinungsfreiheit” bezeichnet. Sie hat offenbar ihren Orwell gelesen und verinnerlicht.

  7. Marianne Gollacz

    “Wir fordern sämtliche Veranstalter, Multiplikatoren oder Plattformbetreiber auf, dem Druck auf sie standzuhalten und nicht die Lautstarken darüber entscheiden zu lassen, ob eine Veranstaltung stattfindet oder nicht.”

    Sie appellieren, sie möchten, sie solidarisieren sich …., aber mutig sein sollen dann doch die anderen 😉

  8. Cora

    Tja ich weiß nicht. Sollen wir als Österreicher und Nichtprominente auch unterschreiben? Dafür wäre ich ja.

  9. Johannes

    Da gab es einmal eine Sendung in der tatsächlich eine Frau wegen ihrer Meinung vom Moderator aufgefordert wurde das Studio in das er sie zuvor – ihre Meinung wohl kennend – eingeladen hatte.
    Das war im Jahr 2007, Kerner fordert Frau Herman wohl an die drei mal auf zu widersagen. Die auf mich wie Inquisitorinnen wirkenden – Berger und Schreinemaker – hyperventilierten und ein gewisser Barth macht den Kasperl dazu.

    Empfehle jedem das Video anzuschauen es enthält alles was nötig ist um zu verstehen warum wir heute in Sachen Diskussionskultur dort sind wo wir sind.

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