Wider eine Politik der Proletarisierung

Von | 29. Juni 2021

(JOSEF STARGL) Die antiliberalen und antikapitalistischen Planer, Mauschler und Moralisierer in allen Parteien fordern und fördern die Ausweitung der Macht des Staates und die Abhängigkeit der Bürger.
Immer mehr Zwangsumverteilung von Einkommen und Vermögen bewirkt mehr Fehlleitung und Verschwendung von Ressourcen sowie Wohlstandsverluste.

Eine Politik der gezielten Geldentwertung und der Zinsmanipulation, eine „antibürgerliche (Bewußtseins-)Bildung“, eine Förderung der Einwanderung in den „Sozialstaat auf Pump“ und „klimapolitische Maßnahmen“ ermöglichen nicht nur ein „Leben auf Kosten von anderen und der Zukunft (anderer)“, sondern bewirken auch eine (schleichende) Proletarisierung.

Die Zeiten einer „Entproletarisierung des Proletariats“ sind Geschichte. Eine Politik der Proletarisierung schwächt den Mittelstand durch Enteignung und dadurch, dass sie den Vermögensaufbau erschwert.

Geldentwertung und negative Realzinsen sollen überschuldete Staaten und die Wirtschafts- und Währungsunion retten.

Beziehungskulturell agierende Seilschaften der oligarchisch strukturierten Partei- und Verbände-Nomenklatura sowie eine sehr große Zahl von Lobbyisten in Brüsse sorgen für eine Bedienung von Partikularinteressen.

Der liberale Rechtsstaat und die (Reste der) Marktwirtschaft mit Privateigentum, mit Freiheit, mit Eigenverantwortung, mit Selbsthilfe und mit Eigenleistungen werden zunehmend ausgehöhlt.
Etatismus, Eurokratisierung, Bürokratisierung sowie Regulierungs- und Interventionskaskaden bewirken immer mehr Ineffizienz und Verschwendung. Die Korruption nimmt zu.
Die Begünstigung von Schuldnern und die Benachteiligung/Expropriation von Gläubigern in der Schulden-, Haftungs-, Transfer- und Enteignungsunion fördern weder Produktivität noch den „Wohlstand für alle“.

Die im Interesse von Zombiestaaten und von Zombieunternehmen geplanten Wohlstandsverluste für die Besitzbürger des Mittelstandes durch Geldwertverluste, durch eine Enteignung der Sparer, durch eine Zerstörung der privaten Altersvorsorge und durch eine steigende Steuer- und Sozialabgabenbelastung werden in zahlreichen Medien permanent verschleiert und verschwiegen (Verschleierungs- und Verschweigungsspirale!).

Die Bürger des Mittelstandes und die Nettozahler im überdehnten Versorgungsstaat auf Pump bezahlen für die Folgen der Geldpolitik, der supranationalen Migrationspolitik und der supranational festgelegten Ziele (und Maßnahmen) für die Klimapolitik.

Die supranationalen Institutionen und der Staat scheitern als „Problemlöser für alles“. Der Bürger zahlt nicht nur (im Namen einer „sozialen und ökologischen Zwangsumverteilungsgerechtigkeit“) für andere, die auf Kosten anderer leben, sondern er wird auch immer mehr abhängig von einem nur auf Pump finanzierten paternalistischen Bevormundungs- und Fürsorgestaat sowie von einer paternalistischen Bevormundungs- und Fürsorgeunion.
Die Mythen der obrigkeitsgläubigen Etatisten, der staatenverbundsgläubigen Supranationalisten und

der „Globalisten“ wurzeln in der Faszination für ein Stammesdenken in Geschlossenen Gesellschaften.
Ein übersteigertes Sicherheitsstreben in der „Vollkasko-Versorgungs- Union“, der permanente Versuch einer Ausschaltung von Risiko und Scheitern, ist mit dem Mythos der (Zwangs-)Solidarität, der sozialen Wärme und der Geborgenheit in der Gemeinschaft sowie mit einem Anspruchsdenken in einem neofeudalen paternalistischen System verbunden. Strukturreformen werden permanent verschoben.

Eine kollektivistische Bewußtseinsbildung betrachtet die individuelle Freiheit als Bedrohung für das Kollektiv und propagiert ein (europäisches) „Wir-Gefühl“ – „Koste es, was es wolle!“
Die schrittweise Ausschaltung von individueller Freiheit, von Selbstbestimmung, von Eigenverantwortung, von Selbsthilfe und somit von selbstinteresseorientierten Eigenleistungen bewirkt sowohl eine Verringerung als auch eine Verhinderung von Lernprozessen und von produktiven Lösungen.
Die neofeudale Nomenklatura fürchtet sich vor Veränderungen durch individuelle Lernprozesse und Handlungen. Sie will zukünftige Entwicklungen planen, organisieren und steuern – auch durch Beschränkungen von individuellen Freiheiten und durch Verbote.
Fr

üher gab es zahlreiche Politiker, die Freiheiten im liberalen Rechtsstaat ermöglichen wollten. Heute gibt es zahlreiche Politiker, die die Bürger vor ihrer individuellen Freiheit schützen wollen.
Die Bürger (sollen) verlernen, mit ihrer Freiheit und mit Risken umzugehen. Verantwortungslosigkeit ist die Folge.

Der individuelle Umgang der Bürger mit Ungewißheit, mit Unsicherheit, mit Unvollkommenheit, mit Scheitern und mit Lernprozessen im „Wettbewerb als Entdeckungsverfahren“ kann nicht durch eine „Anmaßung von Wissen“, durch Planung, durch „ein Versprechen von Sicherheit“ und durch Mauscheln und Moralisieren ersetzt werden.

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