Wie AKK der SPD, der FDP und der AfD hilft

(ANDREAS UNTERBERGER) Über diesen Ausgang der CDU-Vorsitzendenwahl können gleich drei Parteien jubeln: die SPD, die FDP und die AfD. Denn mit der knappen Wahl (51,7 Prozent) von Annegret Kramp-Karrenbauer – sie nennt sich kurz AKK – hat jene Kandidatin gewonnen, die für eine weitgehende Fortsetzung der Politik von Angela Merkel steht. Die sicherstellt, dass Merkel im Amt bleibt. Die garantiert, dass es zu keiner gravierenden Korrektur der Merkelschen Fehler kommt. Die dadurch der bürgerlichen Konkurrenz, also AfD und FDP, großen politischen Raum und exzellente Wahlaussichten eröffnet. Die der SPD ermöglicht, weiterhin in der Regierung bleiben zu dürfen. Trotz des Jubels für AKK und Merkel am Parteitag bedeutet dieser Wahlausgang hingegen für Deutschland und die CDU selber sehr bewölkte Aussichten. weiterlesen

9 comments

  1. Herbert Manninger

    Ist halt ein Mentalitätsunterschied:
    Wir Österreicher auf halben Wegen zu halben Zielen.
    Die Deutschen mit AKK konsequent weiter Richtung Untergang…

  2. sokrates9

    Die zentralen Themen dass man die gesamten Südländer nie in den Wirtschaftsprozess nie integrieren wird können und dass die technische / naturwissenschaftliche Potenz Deutschlands dramatisch sinkt .- Genderlogen und Soziologen sind da nicht der richtige Ersatz – wird prolongiert! Merkl kann noch 2 Jahre ihr Zerstörungswerk fortsetzen! Bin überzeugt dass in die Geschichtsschreibung – sollte das in moslemisch dominierten Land überhaupt noch möglich sein die Destabilisierung Deutschlands unter Merkl vernichtender als die unter Hitler beschrieben werden wird!

  3. Mona Rieboldt

    In der CDU sitzen halt all die Merkel-Dauerklatscher. Und die wollen ihre Posten behalten. Da war ihnen Merz letztlich zu unsicher, was dem noch eingefallen wäre, falls er gewonnen hätte. Bei AKK können sie alle auf ihrem Posten bleiben und weiterhin “schlafen”.

  4. Falke

    @Mona Rieboldt
    Genau das hat – mit etwas anderen Worten – der Journalist Michael Spreng vor der Wahl gesagt: “Wenn sich die CDU wohlfühlen will, kann sie AKK wählen; will sie aber Wahlen gewinnen, muss sie sich für Merz entscheiden”. Offenbar hat die CDU (zumindest die Mehrheit der 1001 Delegierten) sich für die erste Option entschieden. Ich warte schon auf das Wehgeschrei und die Empörung über die ungerechten Wähler, wenn es bei der nächsten Wahl wieder schiefgeht.

  5. astuga

    Wenn man einen Kandidaten hat der ohne Mehrheit dasteht, dann präsentiert oder ermöglicht man Kandidaten die noch weniger Rückhalt haben.
    Und schon einigt sich eine ausreichende Mehrheit auf genau die Person die anfangs niemand so wirklich wollte.
    Nur so ein Gedanke…

  6. Johannes

    Man sollte Politiker immer nach ihren Taten messen, daher soll AKK doch erst einmal zeigen wie sie den Vorsitz führen wird. Vieles ist denkbar, von treue Vasallin Merkels bis unbequeme Vorsitzende für Merkel, ist alles drinnen.

    Es könnte durchaus sein das man die Rolle, im beiderseitigen Einvernehmen, so angelegt hat das AKK scheinbar Merkel Kontra gibt um in der Öffentlichkeit ein Bild zu vermitteln das es doch jemanden gibt der als Gegengewicht in der CDU Merkel im Zaum hält.

    Ich persönlich glaube, Merkel hat gemerkt wie sehr sie sich selber in den Focus von allem gesetzt hat und wie schwer es ist dabei noch glaubwürdig zu sein. In Zukunft kann sie mit AKK ein künstliches Spannungsfeld nach belieben auf- und abbauen und so ein Bild vermitteln als würde um jede Entscheidung gerungen und nicht so wie es für mich bisher den Eindruck hatte das es von oben herab verordnet wird.

    Man ist weiter auf Kurs des Mainstream kann aber jederzeit aus der CDU heraus auch selbstkritisch auftreten und so zwei Seiten von Wählern und Medien bedienen.

    Ein schlauer Schachzug, wenn es so ist, man wird schon bald sehen, auch wenn es dann die wenigsten so verstehen werden.

  7. Mona Rieboldt

    Falke
    Wenn die CDU dann weiter Stimmen verliert, heißt es “wir haben unsere (gute) Politik nicht ausreichend erklärt”. Mit anderen Worten, der Wähler ist zu blöd zu erkennen, wie gut wir sind. Der Textbausteine gibt es nach Stimmenverluste genug.

  8. Falke

    @aneagle
    Dieser “Ungeist” stammt schon aus der vorigen Regierung. Es sei daran erinnert, dass die Amadeu-Antonio-Stiftung, samt Leiterin Anetta Kahane, eine Erfindung des ehemaligen Justizministers (und jetzigen Außenministers!) Heiko Maas und der ehemaligen Familienministerin (und jetzigen Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern!) Manuele Schwesig ist, beide aus der linksextremen Ecken kommend (und sicher auch jetzt noch dort fest verankert).

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