“Wie damals drängen die Muslime nach Europa“

Von | 15. September 2016

“….. Wie aber äußert sich der „Neo-Osmanismus“ in Europa? In einer „kulturellen Offensive“, meint Fodor. Überall in Südosteuropa restauriere die Türkei mit viel Geld Kulturdenkmäler aus der Osmanenzeit. „Eine selbstbewusstere Türkei will heute eine ähnlich starke Rolle spielen in Europa wie damals die Osmanen.“ Und er verweist auf die Leistung Süleymans und seiner Nachfolger: „Die Osmanen waren damals sehr erfahren darin, wie man auf dem Pulverfass Balkan Frieden und Stabilität sichern kann.“(hier)

15 Gedanken zu „“Wie damals drängen die Muslime nach Europa“

  1. Selbstdenker

    “Überall in Südosteuropa restauriere die Türkei mit viel Geld…”

    Und wer gibt ihnen dieses viele Geld?

  2. Gerald

    Das Geld kommt von den Schutzgeldzahlenden, überwiesen durch die Statthalterin in Alemanya Angela Merkel.

  3. stiller Mitleser

    Die Einführung des Begriffs “Neoosmanismus” kommt zur rechten Zeit; von Kalnoky ( aus einer ungarischen Familie, er sollte am Thema dranbleiben ) gabs dazu auch schon was in der Presse. Traditionen sind erstaunlich ortstreu, aber von “Frieden und Stabilität” kann – allein schon wegen der ständigen Eroberungszüge – nicht die Rede sein.

  4. Fragolin

    Zum Thema Erdowahn und sein Großes Vorbild sei aber angemerkt, dass die EU-Obertanen sich Karl den Großen als Leitfigur auserkoren haben, also den ersten brutalen Eroberer und Christianisierer der Sachsen mit dem Schwert; er ließ heilige Haine der sächsischen Stämme niederbrennen und schleifte deren Dörfer, bis sie (daher kommt der Spruch) “zu Kreuze krochen”, um das erste fränkische Großreich in Europa zu errichten.
    Leben wir jetzt in einem Neo-Frankismus?

  5. Reini

    … ganz Europa redete von und mit der Türkei obwohl die Türkei gar nicht Europäisch ist! … Erdogan baut Paläste und Frau Merkel bringt die Finanzierung persönlich vorbei … Die politische Ebene verurteilt Erdogan und geht dabei noch in die Knie,… Welchen Staatschef, außer Erdogan macht eine Wahlkampftournee quer durch Europa? …

  6. Mona Rieboldt

    Die Türkei ist lediglich bis Istanbul europäisch, der große Rest der Türkei liegt in Asien. So könnte man nur Istanbul in die EU aufnehmen, dann ist auch Russland bis zum Ural noch europäisch, kommen die auch in die EU? Je größer die EU wird, je eher platzt sie auseinander.

    Reini
    Wo machte Erdogan noch Wahlkampf in Europa, außer in Deutschland? In Deutschland erreichte er Tausende, die total von Erdogan begeistert waren. Viele Türken in Deutschland sind absolute Anhänger Erdogans. Diese Begeisterung für Erdogan trägt schon sexuelle Züge.

  7. astuga

    „Die Osmanen waren damals sehr erfahren darin, wie man auf dem Pulverfass Balkan Frieden und Stabilität sichern kann.“

    Wow, so viel Dummheit und Dreistigkeit verschlägt sogar mir die Sprache.
    Das ist etwa so wie wenn man behauptet, dass die Conquistadoren die Kriege zwischen den Indianern beendet haben, oder die Nazis die Gründung Israels ermöglicht hätten.
    Das Osmanische Imperium, quasi eine Art Vorläufer der UNO.
    Komisch nur, dass sie dann ständig Kriege geführt haben.

    Da empfehle ich doch lieber die Dissertation des Nobelpreisträgers Ivo Andric, “Die Entwicklung des geistigen Lebens in Bosnien unter der Einwirkung der türkischen Herrschaft”
    Oder von Paul Fregosi, “Jihad in the West”

  8. astuga

    @Selbstdenker
    Bisher von ausländischen Investoren, und hier vor allem aus Europa.
    Und von laufenden Förderungen der EU.

    Wobei oft vergessen wird, dass das türk. Wirtschaftswunder bereits vor Erdogan geplant und in Gang gesetzt wurde.
    Er profitiert lediglich davon, so wie etwa Merkel von den unpopulären Maßnahmen unter Schröder.
    Aber mittlerweile muss er auf die arabischen Brüder zurückgreifen.
    Nachdem er sich mit so ziemlich jedem verkracht hat, und in der Türkei selbst auch nicht mehr mit Rechtsstaatlichkeit gerechnet werden kann.
    Alles was die Türkei anbietet können andere am Weltmarkt billiger und zuverlässiger, und Hochtechnologie gibt es ja auch nicht wirklich.
    Bleibt der siechende Tourismus, und die geostrategisch wichtige Lage der Türkei.
    Das einzige Pfund mit dem Erdogan wuchern kann.

  9. Reini

    Gerald Steinbach,… hatte mal gehört, dass die Schächtungen auch in (Wiens) Badewannen durchgeführt werden,…
    … und wenn sie es nicht bei uns durchführen können, fahren sie in ihr Heimatland, dort ist dies normal! …

  10. Gerald Steinbach

    Reini
    Es sind Menschen die ich nie verstehen werde, aber noch mehr verstehe ich die Menschen nicht, die dies alles zulassen unter einen fadenscheinigen Deckmantel den ich nicht mehr hören kann

  11. mariuslupus

    Erschütternd dass sogar Ungarn so einen Unsinn publizieren. Die Auseinadersetzung mit den islamischen Osmanen ist ein wesentlicher Bestandteil der ungarischen Geschichte, warum dann diese Falzifizierung. Oder, hat sich das Medium das diesen Beitrag abgedruck hat, Autoren ausgesucht die auf der “progressiven”, die Osmanen erklärenden und verstehenden, Linie liegen.
    Seit der Schlacht bei Mohàcs war der grösste Teil von Ungarn von den Türken besetzt. Die Krönungen der ungarischen Könige wurden von Buda nach Pressburg verlegt werden.
    Der Balkan ist erst durch die Aggression und Okkupation durch die Türken zum Pulverfass geworden. Die Türken waren keine freundlichen Besatzer, wie es gerne von den heutigen “Historikern” behauptet wird.
    Die Islamisierung erfolgte mit Gewalt, die zum Islam bekehrten wurden geschont , die sich geweigert haben zum grossen Teil ermordet. Die Feindschaften auf dem Balkan verlaufen entlang der Religionsgrenzen, und diese Religionsgrenzen haben die Türken eingeführt.
    Ein Beweis für die Unterdrückung der christlichen Bevölkerung ist die Existenz der Janitscharen. Warum im Artikel ausgespart wird, wie das Heer der Janitscharen entstanden und bemannt wurde, kann nur mit der der Absicht des Autors zusammenhängen, die Geschichte zu beschönigen. Janitscharen waren zuerst christliche Knaben die man ihren Eltern geraubt hat, moslemisiert wurden, und die in der Türkei eine militärische Ausbildung erhielten, ihrer Identität beraubt, für dieTürken, gekämpft haben.
    Wäre damals Prinz Eugen anstatt, Belgrad zu befreien, zum zuständigen Sultan gepilgert und sich mit ihm über mögliche Unterwerfungsmodalitäten unterhalten, hätten die Türken eine neue Heimat, irgendwo zwischen Balaton, Fertö und Bodense, gefunden.

  12. stiller Mitleser

    @Fragolin
    “Leben wir jetzt in einem Neo-Frankismus?”
    Mit Augenzwinkern darf man das sagen, anders aber bitte nicht. Anders nämlich wär das wie mit den aufgewärmten Geschichten vom Amselfeld, und den bekannten Folgen, die auch wir zu spüren kriegen.
    Danke für den link zum türbe in Buda. Die Presse übrigens hat heute was über die Militärgrenze gebracht:
    http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5083388/Als-die-Habsburger-Europas-erste-moderne-Grenze-zogen?_vl_backlink=/home/index.do

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.