3 comments

  1. Mourawetz

    Die Ausführungen sind stimmig mit den heutigen Erscheinungen, wodurch sie bestätigt sind, aber selten in dieser Klarheit und Geballtheit vorgestellt worden.

  2. Selbstdenker

    Dieser sehr schlüssigen und kompakten Darstellung möchte ich folgendes hinzufügen:

    Die verschiedenen Ausprägungen des Sozialismus resultieren aus seiner Applikation auf konstruierte bzw. künstlich verstärkte Gegensätze, wobei der Klima-Sozialismus von XR auf einer vermeintlichen Gegensätzlichkeit zwischen Mensch und Natur aufbaut.

    Wenn die statistische Kategorie A mit der statistischen Kategorie B im vermeintlichen Widerstreit steht, tritt C in Erscheinung um dies als Ermächtigung über A und B zu benutzen. Eine freiwillige Interaktion (Tausch oder Kompromiss) gilt es zu verhindern, da dies C die Möglichkeit zum Machtausbau verwehrt. Aus künstlich angezettelten und verstärkten Chaos entsteht so die „Ordnung“ nach dem Geschmack von C.

    Die als „C“ bezeichnete treibende Kraft sind die sogenannten “Intellektuellen”, wobei dieser Begriff wenig mit Intelligenz oder gar Wissenschaftlichkeit und viel mit Sophismus zu tun hat.

    Thomas Sowell beschreibt sie wie folgt:
    „[…] intellectuals are people whose end products are intangible ideas, and they are usually judged by whether those ideas sound good to other intellectuals or resonate with the public. Whether their ideas turn out to work — whether they make life better or worse for others — is another question entirely.”

    Sie sehen sich als Philosophenkönige und stellen – nicht zuletzt aus Frustration über die Diskrepanz zwischen ihren tatsächlichen und erträumten Status – geradezu absurde Allmachtsansprüche. Folgerichtig muss alles bekämpft werden, was zentralisierte Macht begrenzt: a) die freie Auswahl von Individuen aus mehreren Alternativen, b) das Privateigentum, c) die Familie, d) politisch unabhängige Institutionen und e) nationale Eigenständigkeit.

    Sie agieren nach dem Motto „if you can’t beat them, joint them“. Ersteres ist der Weg der Revolution und Letzteres jener der institutionellen und sprachlichen Unterwanderung, was man international an jenen Machtzentren besonders gut erkennen kann, die ehemals den Gegenpol zur kommunistischen Einflusssphäre bildeten.

    Während man sich in den 1990iger Jahren noch im Siegestaumel über den sozialistischen Albtraum wähnte, begannen sich die Sozialisten anders zu verkleiden und Institution um Institution zu übernehmen.

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