Wie der “Spiegel” den Winter abschaffte

“In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: “Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben”, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.” Der Spiegel, im Jahr 2000

13 comments

  1. Matthias Wolf

    Und 18 Jahre später gibt es einen kalten Winter. Was muss Latif doch für ein Idiot sein.

    Herr Ortner, das ist eigentlich weit unter Ihrem Niveau.

  2. Elfenzauberin

    @Matthias Wolf
    Chr. Ortner hat aber recht. Was war denn nicht alles im Jahr 2000 in diversen Gazetten zu lesen?
    Eine kleine Kostprobe:
    ‘Snowfalls are now just a thing of the past’ (David Viner, CRZ)
    oder
    ‘Children just aren’t going to know what snow is’
    usw.
    Die Liste ist beliebig verlängerbar.

  3. Marianne Barfuss

    „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“

  4. TomM0880

    Ich verstehe nicht, was daran so schlecht sein soll, wenn es nicht mehr schneit, oder “unsere” Kinder nicht mehr wissen was Schnee ist?

    Schnee kostet, vom Wintertourismus mal abgesehen, den Menschen nur Geld.
    Erhöhte Kosten bei der Erhaltung der Verkehrswege
    Stromausfälle
    Heizkosten
    Vermehrte Unfälle im Straßenverkehr
    Verzögerungen im Straßenverkehr
    usw.

    Ich werde die “milden” Winter begrüßen. Es werden sich auch andere Tourismus-Ideen finden (wer jetzt schon darüber nachdenken beginnt, kann sich vielleicht einen Vorteil verschaffen).

  5. Fugg Censors

    Danke Herr Ortner!
    Als Propaganda Geschädigter hatte ich schon an meinen Erinnerungen gezweifelt. Heiße, trockene Sommer mit Gießverbot, Winter mit meterhohem Schnee, verregnete Sommer oder milde Winter habe ich im Gedächtnis. Kann es sein, dass Ideologen unsere eigenen Erinnerungen verändern wollen?

  6. sokrates9

    Was will man von einem Märchenerzählermagazin verlangen?? Seriosität? Schon längst nicht mehr möglich! Man beachte wie die Qualität der Redakteure gesunken ist. Früher hatte der Spiegel weltweit profunde Kommentatoren! Heute?

  7. Triumph Cruiser

    By the way, – hat jemand von den Lesern hier das “Waldsterben” in letzter Zeit gesehen ? Das Ozonloch sieht man auch nicht mehr … – wo sind die hin ?

  8. Cora

    Ich frage mich, wie die Klima-Wissenschaftler diesen Winter unter einen Hut kriegen wollen mit ihren krausen Theorien. Achso, ich weiß schon: wenn es ein heißer Sommer ist, dann ist die Klimaerwärmung daran schuld; die GrünInnen sind in ihrem Element und können mit Klimaflüchtlingen drohen, und damit, dass man „das Klima“ als Fluchtgrund anerkennen müsse. Bei einem harten Winter ist es einfach nur das Wetter. Das ändert sich halt, mal so mal so. Ha, ha! So einfach ist das.

  9. Mona Rieboldt

    2009 und 2010 waren ebenfalls sehr harte Winter, so dass Züge z.B. in Bielefeld nicht mehr halten konnten, da war der Norden und Nordwest betroffen.
    Dagegen gab es in den 70er Jahren – alles wissenschaftlich angeblich bewiesen – zu lesen, dass eine neue Eiszeit kommt, der Golfstrom versiegen wird.
    Heute nun die Klimaerwärmung.

    Bisher habe ich alle Katastrophen wie Ozonloch (wir bekommen alle Hautkrebs) und Rinderwahn (in 25 Jahren werden wir alle krank), Waldsterben etc. überlebt.

    Es wird immer eine neue Sau durch das Dorf getrieben, zur Zeit ist es Plastikmüll.

  10. fxs

    Ende der 70er-Jahre prophezeiten uns die “Wissenschafter” wegen der Luftverschmutzung durch die Flugzeuge eine neue Eiszeit. Der Klimatologe Prof. R.A. Bryson von der Wisconsin-Universität sagte z. B. voraus, dass sich durch den zivilen Überschall-Luftverkehr ein breiter Streifen zwischen Europa und Amerika mit einer Cirrus-Wolkenschicht bedecken wird. Nur fünf Prozent zusätzliche Wolken durch Luftverschmutzung würden die mittlere Temperatur um vier Grad herabsetzen. Damit käme die nächste Eiszeit bestimmt.

  11. Rizzo C.

    Die Wissenschaft hat festgestellt
    dass die Welt gerne auf Scharlatane reinfällt
    (reim dich sonst knallts)

  12. Seerose

    Ich bin 70. Ich habe in meinem Leben kalte und weniger kalten Winter und heisse Sommer und weniger heissen und verregneten Sommer und verschneiten oder schneelosen Winter selbst erlebt.
    Das “Wissenschaftergerede” bedeudet nur Eins: Die wollen unser Geld, egal ob für verregnete Sommer oder schneelose Winter. Wer halt für das Gutachten mehr bezahlt, der bekommst. Und wir – die Durchschnittsverdiener – sollen gemolken werden.
    Wo ist übrigens das Ozonloch (durch das ich an Hautkrebs sterben sollte) und das Waldsterben (ich bin eine Wanderin, und konnte das bisher nicht mit eigenen Augen sehen) geblieben?

  13. XAIPE

    Ein Kleinod – wirklich köstlich: das war offenbar ein Anfall von frühem Relotismus. Der Spiegel – so stolz auf die Haltung seine Redakteure – ist offenbar extrem(st) anfällig für allen möglichen Schmarrn, wenn er nur zeitgeistig ist.

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