Wie der Staat eine ganze Industrie ruiniert

“……Einst waren sie groß und mächtig: Energiekonzerne wie RWE, Eon und Vattenfall verdienten Milliarden, ihre Aktien galten als sichere Bank. Dann kam die Energiewende. Atomkraftwerke sind auf einen Schlag tabu. Und konventionelle Kraftwerke sollen künftig nur noch als Lückenbüßer Strom liefern, wenn Wind oder Sonne nicht können. Das einst zumindest rudimentär marktwirtschaftliche Geschäftsmodell der Stromgiganten ist damit nicht mehr vorhanden. An seine Stelle trat eine Mischung aus Lotterie und Planwirtschaft….” (hier)

4 comments

  1. Thomas Holzer

    “………….zumindest rudimentär marktwirtschaftliche Geschäftsmodell der Stromgiganten…….”

    Verzeihung, aber ich denke, diese Aussage ist insofern falsch, als daß nicht die “Stromgiganten, ein zumindest rudimentär marktwirtschaftliches Geschäftsmodell” pflegten, sondern diese rudimentäre Marktwirtschaft die Basis für all unser Wirtschaften, für unseren Wohlstand bis vor kurzem noch war. Sogar die Politik hatte sich -erfreulicher Weise- diesem Prinzip unterworfen.
    Nunmehr aber, seit einigen Jahren, werden diese verbliebenen Rudimente rücksichtslos entsorgt; mit den mittlerweile ersichtlichen Schäden für die Bevölkerung, nicht jedoch natürlich für die Politikerdarsteller und Menschen und Organisationen in deren Dunstkreis.
    Nicht nur in der E-Wirtschaft, in allen Bereichen des menschlichen Daseins scheint ein Siegeszug des Etatismus und Sozialismus wieder den Lauf aufzunehmen; mit aus der Geschichte leider bekannten, aber negierten Folgen.
    p.s.: es gibt nur eine Wind- und Sonnenlotterie, alles andere ist mittlerweile “Plan pur”

  2. Fragolin

    Ein leuchtendes Beispiel, wie der Federstrich eines Herrschers ganze Wirtschaftssysteme zerstören kann.
    Ein System, in dem solches passiert, hat aber weder etwas mit Marktwirtschaft noch mit Liberalismus zu tun.
    Da sieht man recht deutlich, wo wir eigentlich bereits angekommen sind…

  3. FDominicus

    @Fragolin Vielleicht sollte man das ruhig etwas anders formulieren. Zeigt es nicht insgesamt eine völlig Verachtung von Eigentum? Die Einhaltung von Versprechen? Offensichtlich sind gerade auch unsere “Demokratien” extremst anfällig für Eigentumsübergriffe. Alles mit der “Begründung” die Mehrheit entscheidet und herrscht.

    Ich denke hiermit:
    “Da sieht man recht deutlich, wo wir eigentlich bereits angekommen sind…”
    treffen Sie den Nagel genau auf den Kopf….

    Wir sind in Systemen angekommen, in denen Freiheit nur noch ein Lippenbekenntnis ist. Leistung eine Aufforderung Leistende zu unterdrücken. Und ja schauen Sie hier auf die Grünen, die Grünen als Wirtschaftspartei. Kann es da noch Fragen geben in welchen Systemen wir “gelandet” sind?

  4. MaKu

    also ganz so ist das auch nicht, wenn auch schlimm genug
    Diese Konzerne wurden jshrzehntelang vom Staat gehätschelt u bevorzugt durch alle möglichen Vorteile (sunk investments) und jetzt werden andere gehätschelt – grauslich, blöd aber leider wahr. Ich find das alles eine POLITISCHE Katastrophe

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