Wie die EU 250 Milliarden Euro einsparen könnte

Der Thinktank “Open Europe” hat ein recht munteres Reformpaket für die EU-Kommission vergeschlagen, mit dem über 250 Milliarden Euro eingespart werden könnten. Auszüge:

  • Cut perks and pay: Pay and conditions for EU officials remain very attractive in comparison to many national administrations and much of the private sector. We should start with modest reductions of 5% across the lowest salary bands, 10% across the middle salary bands and a 15% reduction across the upper salary bands. This would lead to a total saving of £310m (€391m) across all the institutions. 1
  • An “EU Reform Tax”: The 16% expatriation allowance for non-Belgian EU officials should be scrapped altogether – if applied to the staff of European Commission alone, over £230m (€290m) could be saved from the EU budget annually. 2
  • No more “jobs for life”: It should be easier to fire Commission officials based on performance-based reviews – no more “jobs for life”.
  • Scrap unnecessary quangos: Getting rid of the EU quangos and institutions that serve no unique purpose and duplicate the work of others (such as the Economic and Social Committee, the Committee of the Regions) could save EU taxpayers almost £288m (€364m) every year.     (weiter hier)

3 comments

  1. Thomas Braun

    Das Problem ist wie so oft: Diejenigen, die das beschließen müssten, sind die selbst Betroffenen. Somit keine Chance auf Umsetzung!

  2. Rennziege

    In dieser nüchternen PDF von Open Europe werden so gut wie alle schwärenden Wunden der EU und ihres Bürokratie-Adels aufgezählt. Letztere werden aber weder zum Skalpell noch zu einem Pflästerchen Hansaplast greifen, um den Eiter- und Blutfluss dieses an Kopf und Gliedern moribunden Leviathans zu stillen. Was auf der Hand liegt; denn just davon leben sie ja wie die Läuse im Speck.

    Was die Briten als einzige zu begreifen beginnen, Tendenz steigend. Die anderen “Friedensidee”-Fetischisten scheinen fest entschlossen, als brave Lemminge von der Klippe zu springen. Dazu ist nicht einmal ein Taxlerschein erforderlich — was auch uns Österreichern den posthumen Seelenfrieden gewährt.

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