Wie die EZB deutsche Steuerzahler schädigt

Von | 26. Februar 2017

“…..Schlechte Nachrichten für den Steuerzahler: Die Bundesbank hat nur noch eine Milliarde Euro Gewinn gemacht – nach 3,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Schuld daran ist das Anleihenkaufprogramm der EZB.” (hier)

3 Gedanken zu „Wie die EZB deutsche Steuerzahler schädigt

  1. Christian Peter

    Noch teurer kommt die Zinspolitik der EZB, welche die deutschen Sparer in den vergangenen 5 Jahren um etwa 300 Milliarden Euro schädigte und somit Kosten von etwa 60 Milliarden Euro jährlich – alleine in Deutschland – verursacht.

  2. Falke

    Wenn sich Deutschland die (mindestens) 20 Mrd. pro Jahr für die “Flüchtlinge” sparen würde, stünde der Staat hochweiß da und könte auch noch die vielen kaputten Straßen und Autobahnen sanieren.

  3. Leitwolf22

    Also da muss ich dann doch ein wenig schmunzeln. Der Anteil des Bundesbank an der EZB liegt bei 18%. Dementsprechend entfallen 18% der Seignioragegewinne auf die Bundesbank, was bei 80 Mrd. Euro an Anleihenkäufen pro Monat keine Kleinigkeit ist. Natürlich werden diese Gewinne nicht umgehend ausgewiesen (sie verlängern vorerst nur die Bilanz), das Vermögen erhöhen sie aber dennoch. Das wären dann so 80 x 0,18 x 12 (fürs ganze Jahr) = 172,8 Mrd. Euro.

    Diese Gewinne haben nun den Pferdefuß, dass die erworbenen Anleihen nicht ganz risikofrei sind. Die entsprechende Risikovorsorge wird nun umgehend gewinnmindernd verbucht. Frei nach dem Motto: einem geschenkten Gaul schaut ganz genau ins Maul.

    Um das in Perspektive zu setzen. Die EZB druckt Geld (virtuell oder elektronisch, es spielt keine Rolle), womit wir eine Art Geldsteuer haben. Die Gewinne daraus fließen den Notenbanken und in weiterer Folge den Staatsbudgets zu. Nicht etwa in Form niedrigerer Zinsen, sondern ganz direkt durch die Geldschöpfung. Das ist das große Entschuldungsprogramm das derzeit läuft, natürlich zu Lasten derer die Sparen und Geld halten. Das scheint nur niemand zu kneisen, und deshalb wohl möchte die Bundesbank und andere Institutionen nicht verständnisfördernd agieren.

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