Wie die Fehler der Neuen Mittelschule vertuscht werden

(A. UNTERBERGER) Der Zentralmatura-Anlauf findet trotz des angeblichen Datenlecks statt – die weit später geplanten diversen Tests wegen dieses Lecks jedoch nicht. Seltsam. Oder doch nicht? Nun es gibt Erklärungen: Erstens erspart sich das Ministerium durch das Streichen der Tests eine Menge Geld, was ja als Folge der Budgetrestriktionen dringend nötig ist. Zweitens ist klar, wenn es das Leck gäbe: Einer Sozialdemokratin sind die Maturanten weitgehend wurscht, wird doch die Partei heute fast ausschließlich von Pensionisten und einigen Arbeitern gewählt. Drittens kann man nur so den katastrophalen, aber von der ganzen Partei einst hochideologisch bejubelten Fehler der Neuen Mittelschule unter den Tisch kehren. Viertens freilich ist die Behauptung, man könne ein ganzes Jahr lang ein Datenleck nicht stopfen, nicht anderes als eine Riesenblamage. Und fünftens erweist sich das Unterrichtsministerium als dreimal so schwierig wie das Frauenministerium: Während es dort genügt hatte, wöchentlich irgendeine angebliche Schlechterstellung von Frauen zu behaupten, zeigt das neue Ministerium, dass Frau Heinisch-Hosek genauso unfähig wie Claudia Schmied ist (TB)

2 comments

  1. Dr.Michael Rupprecht

    Der Unfähigkeits-Nachweis ist aber die Voraussetzung für eine Regierungs-Mitgliedschaft.

  2. Reinhard

    Die Neue Mittelschule hat keine Fehler.
    Sie erzieht im Auftrag der Machthaber die Kinder des Pöbels zu Idioten, die den an den Privatinstituten gezüchteten Sprösslingen der Obertanen nicht ins Gehege kommen. Ein tumbes, obrigkeitshöriges, denkfaules und konsumgeiles Volk, das den Lenkern der nächsten Generation da zum Hüten vorbereitet wird.
    Also bitte, funktioniert doch perfekt im Sinne der Erfinder!

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