Wie die katholische Kirche wider Willen den gesellschaftlichen Fortschritt des Westens beschleunigte

“….Warum kennt Westeuropa keine Stammeskultur? Der kanadische Anthropologe Joseph Henrich wartet mit einer neuen These auf, wie ein folgenreicher Ideenaustausch unter Menschen zustande kam – und erklärt damit auch die Psyche der Europäer…” (NZZ, hier)

3 comments

  1. eeeeee

    Man muß der Fairneß halber sagen, daß dies auch eine der wenigen guten Eigenschaften des Islam ist. Der Islam ist global und inklusiv, praktisch das Gegenteil von Stammeskultur und Rassismus.

    Wären da nicht die Feindseligkeit gegen Abweichler und die archaischen Regeln innerhalb des Islam …

  2. Rado

    Seltsame Thesen. Dachte immer, die Stammeskultur wurde schon von den Griechischen Demokratien überwunden und später von den Römern mit ihrem universalen Recht für jeden Bürger, ganz ohne “Kirche”. Man lernt doch nie aus.

  3. astuga

    @Rado – Die Griechen mit ihren bis aufs Blut verfeindeten Stadtstaaten? Die Römer mit ihren vielfältigen und staatstragenden religiösen Kulten und ihrem an Voodoo erinnernden Aberglauben?
    Aber gut, die Kritik ist nicht völlig unberechtigt. Wobei wir allerdings in einer Epoche leben wo man die kulturellen und zivilisatorischen Leistungen der Katholischen Kirche immer noch negiert. Wenn man sich deren Vita ansieht erkennt man, dass zB. auch ein Galileo oder ein Giordano Bruno ohne Kirche nicht möglich gewesen wären. Weil sie dort ihr intellektuelles Rüstzeug erlernt haben. Wir verdanken dem Christentum, Kirche und Klöstern viel, aber halt nicht eindimensional. Sondern auch weil man sich an ihnen abarbeiten und in Opposition zu ihnen gehen konnte.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .