Wie die Klimabewegung den Kapitalismus killen will

“……Carola Rackete und Luisa Neubauer sind die bekanntesten Köpfe der deutschen Klimaschutzbewegung. Beide haben kürzlich Bücher zum Thema vorgelegt. Die Lektüre lohnt sich – vor allem für Eltern, deren Kinder demonstrieren. Wie radikal diese Autorinnen sind, dürfte den wenigsten bewusst sein.” (NZZ, hier)

8 comments

  1. sokrates9

    Hoffentlich kann irgendwer Kurz diese Bücher erklären! Er ist gerade dabei sich mit dieser Ideologie in das Bett zu legen! Österreich scheint hier der Versuch gewisser Kreise in Europa zu sein mittels demokratischer Wahlen (nach entsprechender Meinungsmanipulation durch die Unabhängigen Medien) den klassischen Kommunismus zu implementieren!

  2. Selbstdenker

    @sokrates9:
    Für mich besteht kein Zweifel daran, dass ökologische Themen missbraucht werden, um eine autoritäre Agenda voranzutreiben.

    Es wäre unrichtig die Grünen pauschal als radikale Spinner einzustufen so wie es auch unrichtig wäre die FPÖ als “rechtsextreme” Partei einzustufen. Beide Parteien bieten jedoch einer radikalen Minderheit in einer zum Teil selbstschädigenden Weise eine politische Heimat und es stellt sich viel mehr die Frage, ob sich die jeweiligen Pragmatiker (Kogler, Hofer) gegen die radikalen Ideologen durchsetzen.

    An den Anträgen der SPÖ kann man erkennen, dass sie jetzt das gleiche Spiel mit den Grünen betreiben wollen, das sie zuvor mit der FPÖ betrieben haben. Sie versuchen radikale Hitzköpfe fernzuzünden. Bei der FPÖ hat dies bekanntermaßen funktioniert.

    Ich habe in den letzten Wochen viele Gespräche geführt und konnte einen Eindruck gewinnen, wie die Neo-Authoritären ticken.

    Zusammengefasst geht es diesen Leuten ultimativ nie um die Sache an sich, sondern um Macht in all ihren Spielarten. Vorhandene Gegensätze werden aufgeschaukelt um um bestimmte Themen herum Anhänger einzusammeln und sie gezielt als Aktivisten verheizen zu können. Im inneren Kern sind all diese Bewegungen wie ein Kult organisiert – so unterschiedlich sie auch sein mögen.

    Diese Leute kommen auffällig oft aus der Mittel- und Oberschicht. Sie wollen ihren Status halten, was voraussetzt, dass man anderen potentielle Aufstiegsmöglichkeiten verwehrt.

    Wie kann es sein, dass das Establishment – wozu ich definitiv Carola Rakete, die Thunbergs und viele andere zähle – gegen “das System” (somit: sich selbst) revoltiert?

    Zum einen ist es eine Mischung aus Langeweile, Radical chic und dekadente gesellschaftspolitische SM-Spielchen mit den den Leuten, die sie am meisten verachten: den einfachen Menschen, die einfach nur in Ruhe gelassen wollen.

    Zum anderen – und das ist meiner Meinung nach der Kern der Sache – ist es ein Putsch vom Establishment gegen jene Freiheiten, die ihren Status gefährden könnte.

  3. CE___

    So einmal ein sehr guter Artikel.

    Hätte man aber auch sehr kurz machen können mit einer einzigen dicken Frage als Überschrift:

    Warum rennt eine Carola Rackete noch frei in der Öffentlichkeit herum ?

    Ich mein, dass ist eine Rädelsführerin von schwerster Ketten-Schlepperei (gerade noch nicht gewerbsmäßig), und hätte im Drogenbekämpfungsmilieu schon den Fast-Status eines Kingpin.

    Und die rennt noch in Berlin im Oktober herum und blockiert den Strassenverkehr?

    Bei diesem staatlichen bewussten Multiorganversagen muss man als Deutscher richtig Aktien von privaten Gefängnisbetreibern kaufen bei dem was alles aus Politik Exekutive, Legislative und Zivil (Rackete) eigentlich dort hineingehört.

  4. sokrates9

    Selbstdenker@ Interessante Betrachtungsweisen! Jedoch die radikale Minderheiten sind doch absolut keine Gefahr für das Land, sind aber hervorragend geeignet die gesamte Partei zu desavouieren! Mittagsjournal interviewt man den steirischen FPÖ-Mann ,er bringt kein einziges Thema unter sondern muss sich mit dem lächerlichen Thema ob man ein Liederbuch besitzen darf !!! die gesamte Sendezeit herumschlagen! So kann man Parteien – analog geht es Rendi – kaltstellen!
    Stimme überein es geht sicher nicht um die Sache an sich -Beispielsweise der “Gewinn” für das Klima / Umwelt durch Substitution mit Elektroaautos ist gesamthaft gesehen- wenn überhaupt marginal und wirkt sich maximal im zehntelprozentbereich auf die “Welttemperatur?” aus!
    Ich halte das “Establishment” für nützliche Idioten die fremdgesteuert werden! Wer was davon hat wenn man versucht die afrikanische Mittelschicht in Europa anzusiedeln verstehe ich nicht!
    Die “Freiheiten” des Establishments sind auch derartig groß – man könnte es Narrenfreiheit nennen die Rackete und Co haben das ich auch nicht sehe wo ihr Status gefährdet wäre! Die Rackete wird von der ÖVP – im vorauseilenden Gehorsam? – mit einem Preis ausgestattet, die Identitären würden mit der Argumentation der Rackete aufgelöst und im Häfen sitzen!

  5. Selbstdenker

    @sokrates9:
    Die FPÖ ist eine völlige Nebenfront in dieser Angelegenheit. Wir haben es mit einen autoritär motivierten Putsch vom Establishment gegen den freiheitlich verfassten Rechtsstaat zu tun. Wer Macht hat, möchte diese behalten und noch mehr davon. Allmacht äussert sich durch Alternativlosigkeit des Gegners. Hier sollte es jetzt klingeln.

    Ein sehr denkwürdiger Satz eines Gesprächspartners von mir: “Die Partei oder den Diktator, , der die Freiheit der [anderen] Menschen einschränkt, wähle ich”.

    Später habe ich dann erfahren, dass er pro Jahr drei mal seine Tochter in Neuseeland besucht. Er wird dies aber reduzieren, wenn die Harz-IV Empfänger nicht mehr frei über ihren Fleischkonsum entscheiden können.

  6. Johannes

    Leute wie Rackete gibt es im wohlstandsverwahrlosten Zentrum der Dekadenz in immer größerer Zahl.
    Nach meiner Meinung ist ein grundsätzlich tiefer Hass in diesen Leuten, Hass auf jene Gesellschaft in der sie aufgewachsen sind.
    Zu ergründen woher dieser Hass kommt, was die Ursachen und Beweggründe für diese fundamentale Ablehnung sind, dass wäre vielleicht lohnenswert. Ich denke Freud könnte hier gute Erklärungen geben.

    Früher wären solche radikale Hirngespinste wohl skurrile Randerscheinungen geblieben. Warum es heute möglich ist mit solchen Kasperliaden tagtäglich im Mittelpunkt zu stehen muss wohl mit den Medien zusammenhängen. Auch eine ÖVP nahe Organisationen welche Preise ausloben an Frau Rackete, befördern deren Denkweise und so kommt der Irrsinn schön langsam in der Mitte der Gesellschaft an und wird gesellschaftsfähig.

    Nach meiner Meinung haben Leute wie Rackete keine echten Visionen, sie wissen mit Sicherheit gar nicht was passiert wenn viele Millionen von Menschen ins Land strömen, dafür haben diese Leute keine Antwort und es interessiert sie scheinbar auch nicht. Und gerade daher sind sie nicht ernst zu nehmen und eine große Gefahr für den sozialen Frieden.
    Ich hoffe die ÖVP nahen Vereine begreifen das irgendwann einmal in ihrer trägen Selbstgerechtigkeit, nach meiner Meinung.

  7. astuga

    Starker Staat ist gleich schwache Bürger.
    Schwacher Staat ist gleich starke Bürger.

    Diese Gruppen – egal ob Linksradikale, Klimaspinner oder Corporatisten in Teilen der Wirtschaft – wollen alle den starken, letzlich autoritären Staat mit schwachen, abhängigen Bürgern.
    Das ist das verbindende Element, wenn man sich fragt, weshalb diese so unterschiedlichen Personenkreise kooperieren.
    Bzw. weshalb die einen die anderen finanzieren und politisch fördern.

  8. Selbstdenker

    Ein weiterer, sehr treffender Beitrag zum Thema:
    https://www.wiwo.de/politik/deutschland/kulturmarxismus-marx-haette-seine-helle-freude-an-den-heutigen-verhaeltnissen/25205796-all.html

    “Nehmen Sie die Diskussionen um die Klimarettung oder die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen. Da werden gezielt Hysterien verbreitet und dystopische Szenarien entworfen, um daraus einen sofortigen Handlungsbedarf für die Politik abzuleiten. Die Forderungen der Alarmisten laufen immerzu darauf hinaus, den Markt, das Privateigentum und die Freiheit der Menschen einzuschränken und durch zentrale staatliche Planung zu ersetzen. Das Klimathema eignet sich besonders gut dafür, weil das Klima ein globales Phänomen ist. Es bietet den Kulturmarxisten die Möglichkeit, unter dem Deckmantel des Klimaschutzes den Kapitalismus auf globaler Ebene zu bekämpfen.”

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