Wie die Sparer ein Faulbett für Reformverweigerer finanzieren

Von | 18. Januar 2018

“Per übermäßiger Inflation und Niedrigzinsen greifen die Euroländer zwecks Staatssanierung ganz ungeniert auf die Sparvermögen ihrer Bürger zurück.” (Details hier)

4 Gedanken zu „Wie die Sparer ein Faulbett für Reformverweigerer finanzieren

  1. Christian Peter

    Der Beitritt zur EU hat Österreich nichts als Schaden gebracht. Hätte die Bevölkerung 1995 gewußt, welche Verhältnisse im Jahre 2017 herrschen werden, hätte es niemals einen Beitritt zur EU gegeben. Aber dennoch halten Österreichs Linksparteien (einschließlich FPÖ und ÖVP) trotz völlig unzumutbarerer Zustände weiterhin an der EU fest, obwohl sich die Wirtschaft außerhalb EU und Währungsraum seit vielen Jahren deutlich besser entwickelt und die Mitgliedschaft in der EU und Währungsunion auch sonst nichts als Nachteile bringen.

  2. Johannes

    Christian Peter @: Ja und Nein. Warum sich die Exporte die in fast allen Wirtschaftsbereichen dramatisch gestiegen sind auch mit Zoll und Währungsbeschränkungen so gut entwickeln hätten sollen ist mir ein Rätsel.
    Das wir in einer Währungspolitik gefangen sind und ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert sind ist richtig, auch das die EU plötzlich in die Souveränität der Staaten mit einer Penetranz einzugreifen versucht ist zu verurteilen.
    Die wirtschaftlichen Erfolge sind unbestreitbar genau so wie die politischen Fehler der – EU-Machthaber – würde ich fast schon sagen.

  3. dna1

    @Christian Peter
    Ich bin 1995 vehement für den EU-Beitritt eingetreten, und heute hätte ich auch lieber das System Schweiz und pfeif auf die EU.
    Aber würde ich wieder vor der Entscheidung stehen, würde ich wieder beitreten wollen. Einzig aus dem Grund heraus, weil es an der EU-Mitgliedschaft viele positive Aspekte gibt. Keine Zollgrenzen mehr z.B., das war ja früher ein administrativer Wahnsinn für eigentlich nichts, oder auch der Euro (ich weiß, jetzt werden alle aufschreien, aber das Problem mit dem Euro ist nicht der Euro, sondern die Politiker, die meinen sich an keine Gesetze und Regeln halten zu müssen. Das müsste man ändern und die Politiker für Gesetzesverstöße verantwortlich machen.). Oder keine Grenzen innerhalb der EU, aber leider ist auch das heute nicht mehr so, man steht am Walserberg auch schon mal eine Stunde nach Deutschland, wir wissen alle, warum.
    Die meisten Vorteile sind dahin, nur die Nachteile sind geblieben, aber nicht wegen der EU, sondern wegen ein paar Menschen an den falschen Stellen an der Spitze in der EU.

  4. Christian Peter

    @Johannes

    Österreich ist keine Exportnation, die leicht positive Leistungsbilanz liegt lediglich am Exportschlager Tourismus, die Leistungsbilanz des Güterverkehrs ist negativ. Der Beitritt zur EU und Währungsunion brachte nichts als Probleme und wirtschaftlichen Schaden, außerhalb der EU und Währungsunion entwickelt sich die Wirtschaft seit vielen Jahren weit besser. Kein Wunder, dass praktisch alle Länder das Vorhaben, den Euro einzuführen, auf Eis gelegt haben, selbst am Balkan hat die EU mittlerweile massiv an Attraktivität eingebüßt.

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