Wie die Wiener SPÖ wohnen empfindlich teurer macht

Die Wiener SPÖ kämpft heldenhaft dafür, dass Wohnen endlich wieder leistbar wird, speziell für die sozial Schwächeren: “Rechtzeitig vor Beginn der Heizsaison erhöht die Fernwärme Wien am Montag die Preise um neun Prozent. Rund 250.000 Wiener Haushalte sind betroffen”, meldet der ORF.

10 comments

  1. FDominicus

    Da gibt es nur eine Lösung. Obergrenzen für die Anpassung von Heizungspreisen. Wurde doch bei den Mieten auch gemacht – muß doch helfen – oder?

  2. Graf Berge von Grips

    Die Betriebskosten wurden durch Wiener Wohnen heuer für unsere Gemeindewohnung um 4,8% angehoben, bei einer Inflationsrate unter 2%.
    Weiters wurden uns ausserordentliche anteilige Kosten von 280,00 Euro in Rechnung gestellt, verursacht durch integrationsunwillige Türken, Neger und Konsorten, die die Wiener-Wohnen-Tugend- und Migrationsapostel den langjährigen Mietern ins Nest gesetzt haben. Laut Auskunft einer Wiener-Wohnen-Mitarbeiterin sind alleine in unserer relativ kleinen Anlage mit 3-stöckigen Wohneinheiten, a l l e in den letzten 2 Jahren zugezogenen Migrationshintergründler Notstandshilfeempfänger mit allen nur erdenklichen Zuschüssen aus dem Transfertopf.

    Da kommt einem die Galle hoch!
    Aber das fette versoffene bäuerliche Nutztier im Rathaus, samt seinem schleimenden Wohnbaustadtrat kümmert das nicht.

    Na ja, aber uns Wähler kümmert es nächstes Jahr.
    Und wenn die Blauen etwas dagegen tun, haben sie meine Stimme!

    Weg mit dieser roten Baggage.

  3. Herr Karl jun.

    Der Artikel ist typisch für den ORF. Entweder ist es politische Einäugigkeit oder journalistisch-ökonomische Inkompetenz, die die wahren Gründe für diesen dramatischen Kunden-Nepp verschweigen lassen: Einmal die auf- und davongaloppierenden Kosten für die Pensionsverpflichtungen der Stadtwerke Holding AG. Für die Pensionskosten ihres Personals war bilanziell über Jahre hinweg zuwenig vorgesehen worden und so musste 2012 eine Nachdotierung von fast EUR 700 Mio. erfolgen. Andererseits musste eine Fehlinvestion bei den thermischen Kraftwerken im Ausmaß von EUR 249 Mio. abgeschrieben werden. Die Stadtwerke Gruppe kam so im Jahre 2012 bei EUR 3,8 Milliarden Umsatz auf ein Horrordefizit von sage und schreibe -879 Mio. und 2013 auf -385 Mio. Ein wichtiger Regisseur/Mitverursacher/Negierer/Verdiedlicher in diesem pensionswirtschaftlichen Bauchfleck ist der langjährige Gewerkschaftsvertreter Rudolf Hundstorfer. Um auch den wirtschaftsfremden Wiener Spass-Gernossen/innen die Dramatik bewusst zu machen: Damit hätte man locker 164 bzw. 46 Donauinselfeste finanzieren können.

  4. Wolf

    Gibt es eigentlich irgend einen Tarif, den die Gemeinde Wien in den letzten 2-3 Jahren nicht radikal erhöht hat?

  5. Michael Haberler

    Ich bin schon gespannt, wie die als “Millionärssteuer” verkaufte Grundsteuer-Erhöhung durchschlagen wird – schliesslich ist die Grundsteuer Teil der Betriebskosten

    Wenns aber so ist wie “angedacht” – diese Erhöhung kann nicht auf die BK überwälzt werden – bleibt der Flurschaden beim Besitzer – ua. der Gemeinde Wien als grössten Hausbesitzer Österreichs

    Und dann schauen wir live den verfassungsrechtlichen Verbiegungen zu, die gemacht werden müssen – damit es nur die pöhsen privaten Hausbesitzer trifft, nicht aber die Gemeinde Wien oder deren arme Mieter

  6. Wolf

    @Thomas Holzer
    Ach ja, und auch noch die Unterstützung für moslemische Radfahrerinnen. Das ist allerdings eine der großartigen Ideen der grünen Zahnlücke.

  7. gms

    Michael Haberler,

    “Wenns aber so ist wie “angedacht” – diese Erhöhung kann nicht auf die BK überwälzt werden – bleibt der Flurschaden beim Besitzer – ua. der Gemeinde Wien als grössten Hausbesitzer Österreichs.”

    Als Gemeindeabgabe fließt die Grundsteuer nicht ins Bundesbudget, aber sehr wohl in die Gemeindekassen, sprich auch in jene Wiens, die dann dieses Geld von einer Tasche in die andere schieben würde. Den nächste Finanzausgleich gibt es erst 2017, weswegen sich insbesondere das rote Wien durch die Mehreinnahmen kurzfristig ein hübsches Körberlgeld zulasten des Staatsbudgets verdienen könnte.

    Dessen ungeachtet ist die Grundsteuer eine reinrassige Vermögenssteuer, ganz egal, wer hierfür letztendlich in die Tasche greifen muß. Zuguterletzt wird auch bei einer Vermögenssteuer immer und ausschließlich Arbeit besteuert, denn ums Erarbeiten dieser Zahlungen führt kein Weg vorbei, wie ja auch eine Bart- oder Fenstersteuer weder von Bärten noch Fenstern erwirtschaftet und abgeführt wird.

  8. Der Realist

    der wandelnde Gemischte Satz und Frau Wasilakuh haben ja leichtes Spiel, für die Sackbauers aus dem Gemeindebau gilt ja das Motto: rot bis in den Tod!! die fressen eher den Kitt aus den Fenstern als nicht rot zu wählen.

  9. Jeanvaljean

    Bitte um Verständnis, erst heute wurde die Erhöhung des Marketingbudgets der Stadt Wien um 35 % beschlossen. Das Geld muss schließlich von wo kommen!

    So hat die Stadt jetzt endlich wieder mehr Geld, um uns plakativ einzureden, dass die Lebensqualität hier international eine der besten ist.

    Wer wird denn da an den schnöden Mamon denken, mit dem wir uns das ohnehin alles selbst, abzüglich einer exzellenten Gage f viele SPÖ-nahe Beschäftigte der Stadt Wien, bezahlen?

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