Wie ein grüner Minister der FPÖ hilft

Von | 15. Dezember 2021

(C.O.) Wenn wirklich stimmt, was mehrere wissenschaftliche Studien in den letzten Tagen nahelegten, dann hat die Regierung, insbesondere aber Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein ein ziemliches Problem. Denn während noch nicht geklärt ist, ob die neue „Omicron“-Variante des Corona-Virus wirklich gefährlicher ist, scheint sich schon einigermaßen klar herauszukristallisieren, dass die bisherigen Impfstoffe eine Infektion deutlich weniger effizient verhindern als im Falle der anderen Varianten. Das heißt nicht, dass sie nicht vor schwerer Erkrankung und Tod schützen – aber offenbar halt weniger vor einer Ansteckung.

Für Mückstein, dem sein Vorgänger Rudi Anschober verdankt, nicht als schlechtester Gesundheitsminister der letzten Jahre in die Geschichte einzugehen, und der jüngst in der ZiB2 bewies, dass es nicht genügt, nichts zu sagen zu haben, sondern dass man es auch nicht gut ausdrücken muss, sind das außerordentlich schlechte Neuigkeiten. mehr hier

5 Gedanken zu „Wie ein grüner Minister der FPÖ hilft

  1. Falke

    Dass die Menschen immer weniger Vertrauen in das Pandemiemanagement der Regierung haben (dazu gehören natürlich alle Probleme in Zusammenhang mit der Impfung), ist auch deren Standard-Vorgehensweise geschuldet, nämlich wenn irgend etwas nicht funktioniert, dann wird nicht vielleicht etwas anderes probiert (wie es sogar jeder Regenwurm machen würde), sondern es wird nach dem Grundsatz “more of the same” agiert. Das bewahrheitete sich immer wieder bei den diversen Lockdowns, den verschiedenen Masken, den kabarettreifen Kontaktbeschränkungen usw. Daher darf man sich nicht wundern, dass diese sogenannte “Boosterimpfung” wenig vertrauenerweckend ist, vor allem wenn zuerst panikartig verkündet wird, dass die verfügbaren Impfungen gegen diese Variante nicht (oder kaum) wirksam sind, und jetzt alle dazu aufgefordert werden, sich die dritte Impfung möglichst sofort zu geben, um sich genau gegen diese Variante zu “schützen”. Mehr Verwirrtaktik einer rat- und hilflosen Regierung ist wohl kaum vorstellbar.

  2. hausfrau

    Die Regierung ist nicht untätig!
    – Zweite grüne Nominierung für den Verfassungsgerichtshof.
    – Stärkung der Regierungszusammenarbeit nicht nur Transatlantik sondern besonders mit Australien (die, die schon Militärlager für Verdächtige Coronaverbrecher installiert haben)
    – Der Migrationspakt wird umgesetzt.
    – Entwicklungshilfe wird erhöht (weil Österreich offenbar aktuell viel Mittel zu verteilen hätte), dringend notwendig auch Österreichs Einmischung in der Ukraine
    Auffällige Sympathiebekundungen sämtlicher “glühender Europäer)
    Daß die Energiepreise ins Uferlose gehen – is wurscht.
    Dafür muß man Putin strafen mit dem Abdrehen von Nord stream.
    – Wer hungert, soll auch frieren in der EU.
    Daß die grüne Abzocke noch einmal draufkommt – is wurscht.
    Wie aktuell kriminell mit Kindern umgegangen wird – is wurscht.
    – Besonders gute und enge Zusammenarbeit mit der EU, welche immer gottgleich gut ist jede Kritik ist Blasphemie.
    Hat da nicht einer die “Kleinstaaterei” bekrittelt? – Das ist der Grund, warum wir diese Koalition haben.
    Daß man mittels der Zwangsimpfung unter zahlreichen Nebenwirkungen auch mit dem Tod zu rechnen hat, wobei der “Impfstoff”, abgelaufen wie er ist, nicht einmal einen Nutzen generiert – is wurscht. Da kann man selber schauen wie man dann weiterkommt.
    Was mir nicht wurscht ist : Wo sind denn die Beweisbilder und Fotos von den Rechtsradikalen, den Neonazis usw ?
    Der einzige, der auffällt mit maximaler Aggression ist die Regierung gegen nicht im Gleichschritt Begeisterte.

  3. hausfrau

    Die Bevölkerung ist eben nicht so blöde wie die Regierung denkt, man hat ein gutes Gespür wenn irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
    Dieser aufdringliche Gesundheitspopulismus, wo Politiker sich als Ärzte aufspielen, eine Rolle von der sie absolut nichts verstehen, bei geringstem Hinterfragen sich wie tollwütige Tiere gebärden, laßt nichts gutes vermuten. Und es waren genau diese Politiker, die valide Daten verhindert haben damit die, die was davon verstehen, nämlich Ärzte, zweckdienliche Schlüsse hätten ziehen können. Warum denn?
    Bei der Demo findet sich ein Durchschnitt der Bevölkerung, durchaus auch viele Geimpfte , die jetzt zur Bestätigung, daß da etwas sehr faul ist, als ungebildete Querulanten hingestellt werden.

  4. Wolfgang Niedereder

    Sehr geehrter Herr Ortner!
    Eine Frage müssten Sie sich doch auch stellen – warum werden die unten angeführten Wissenschaftler nicht als Experten mit in die Diskussion aufgenommen?
    – Schutz der Risikogruppen inklusive Impfung!
    – Masken, Testung gesunder Personen, lockdowns sind ungeeignete Maßnahmen
    Wer behauptet das?
    Dr. Martin Kulldorff, professor of medicine at Harvard University,
    Dr. Sunetra Gupta, professor at Oxford University, epidemiologist
    Dr. Jay Bhattacharya, professor Stanford University Medical School, physician, epidemiologist, health economist
    Dr. Michael Levitt, Stanford University, USA. Recipient of the 2013 Nobel Prize in Chemistry.
    etc. + 30 weitere angesehene Wissenschaftler – siehe Great Barrington Declaration
    Wir könnten froh sein auch nur einen derart hochrangigen Experten in Österreich zu haben

  5. Thomas F.

    Die Regierungsparteien in ihrer ‘Echo Chamber’, in der sie gerne auch die sozialistische Opposition willkommen heißen, manövrieren sich immer tiefer in ein Debakel hinein. Der Regierungswechsel wäre noch die letzte halbwegs passable Gelegenheit gewesen einen Rückzieher zu machen und einen Kurswechsel an einer Erneuerung der handelnden Personen festzumachen. In letzter Zeit haben die Behauptungen und Anordnungen einen Grad an Absurdität erreicht, der kaum mehr zu überbieten ist und unter immer größeren Teilen der Bevölkerung zum Aufwachen führt. Man hört das Knarren im Gebälk im zusammenbrechenden Kartenhaus.

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