Wie Erdogan deutsche Muslime antisemitisch indoktrinieren darf

Von | 25. Mai 2021

“…Nach den antisemitischen Vorfällen vom vergangenen Wochenende war der Befund schnell klar: Härtere Strafen gegen Hetzer seien nötig, sagte Gady Gronich von der Europäischen Rabbinerkonferenz in München stellvertretend für viele jüdische Organisationen in Deutschland im Interview mit der NZZ. Vor allem aber müsse der Staat sicherstellen, dass das Gift des Antisemitismus nicht über Moscheen und Schulen in die Ohren ganzer Generationen in Deutschland lebender Muslime geträufelt werde. NZZ, hier

5 Gedanken zu „Wie Erdogan deutsche Muslime antisemitisch indoktrinieren darf

  1. Franz Meier

    Warum nur lieben die Deutschen oft radikale muslimische Vereine und gewaltbereite muslimische Männer so sehr? Woher kommt diese unendliche Liebe und Zuneigung? Was treibt die Deutschen zu dieser unbeirrbaren Liebe zu radikalen Muslimen? Geht es da um die 20 Milliarden Euro an deutschen Investitionen von deutschen Firmen in türkische Produktionsstandorte? Oder sind es Anzeichen der alten Freundschaft, die auf die Zeiten des Osmanischen Reiches und des ersten Weltkrieges zurückgehen? Mercedes Benz lässt alle sein Autobusse in der Türkei fertigen. Viele deutsche Firmen produzieren in der Türkei. Ja, aber das ist doch kein ausreichender Grund radikalen, antisemitischen Türken durch dick und dünne die Stange zu halten. In Deutschland gibt es 3’000 Moscheen. Man spricht seit langem davon, dass man gerne Imame selber in Deutschland ausbilden will, die dann auch die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen. Wie viele solche Imame gibt es heute in Deutschland? Der DITIB leistete einst gute Arbeit in der Vergangenheit. Da die Eliten in der Türkei und in den arabischen Ländern historisch immer wieder versagt haben und ihre Völker verraten haben, haben sich viele Menschen in Ermangelung irgendeiner Opposition dem radikalen Islam zugewandt. Dadurch sind aber vollkommen neue Zustände entstanden und der DITIB von 2021 hat mit dem DITIB von 1984 nicht mehr viel gemein. In Deutschland wurde der professionelle, sehr kompetente Leiter des Verfassungsschutzes Hans-Georg Maassen aus dem Amt gejagt weil er der Kanzlerin persönlich nicht genehm war. Im Verfassungsgericht wiederum hat die Kanzlerin jetzt den karrieregeilen Stephan Harbarth eingesetzt, der nie als Richter tätig war und rein politische Urteile fällt. Warum kritisieren die Deutschen eigentlich immer die Polen so hartnäckig wegen ihrer Richter? Was ist in Polen anders als in Deutschland? Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen. Der DITIB ist aus der heutigen Sicht und Perspektive neu zu bewerten. Deutschland sieht sich einer vollkommen anderen Organisation in Form des DITIB gegenüber. Heute ist der DITIB leider eine Kampf- und Propagandamaschine in der Hass und Hetze gegen Juden, gegen Christen und gegen westliche Lebensformen gepredigt wird. Wie kann es sein, dass man da noch immer so eng zusammenarbeitet?

  2. Falke

    Je weniger Muslime nach Deutschalnd (und Europa im allgemeinen) hereingelassen oder gar eingeladen werden und je weniger Moscheen es gibt, umso weniger antisemitisches Gift wird in die Ohren der hier lebenden Moslems geträufelt, ja umso weniger antisemitisches Gift kommt überhaupt herein. So lange diese ganz einfache Rechnung von Politik, Zentralrat, IKG usw. ignoriert wird, darf sich niemand über steigenden Antisemitismus beschweren.

  3. Allahut

    Präsident Erdogan wird auch nicht fragen ob er darf. Ich war schon immer Erdogan-Versteher, aber seit ihn von der Leyen besucht hat, bin ich ein echter Fan. Das Katzensofa ist eh der richtige Platz für EU-Heinis.

  4. Franz Meier

    Mit den Türken gab es doch seit ihren erstem Eintreffen Ende der 50er Jahre eher selten Probleme. Die haben sehr brav, sehr fleissig und sehr hart gearbeitet in Europa. Konnten sich eine Existenz aufbauen in Westeuropa, Geld nach Hause schicken, die Familie in Anatolien unterstützen. Viele haben später ihre Familie nach geholt und dann vom deutschen Sozialstaat profitiert. Was ist da in den letzten 10 Jahren falsch gelaufen? Wie kam es zu der Radikalisierung der zweiten und dritten Generation? Zu viele Moscheen? Zuviel radikale Imame die nicht einmal Deutsch sprechen? Zuviel Hass und Hetze von den Imamen verbreitet? Eine fehlende Integration im Westen? Die Kinder zu wenig bei der Bildung gefördert? Nicht jeder Türke hat einen Onkel der einen Obst- und Gemüseimport betreibt und dem Neffen eine Stelle anbieten kann. Zu viel Clandenken? Eine neue Generation von Politikern in Ankara, die den Westen hassen? Aber das Geld des Westens wollen sie schon. Die Fabriken der Deutschen und das Know-how wollen sie auch. Irgendwie erinnert mich das an im weitesten Sinne an China. Undankbarkeit nenne ich das. Heute erleben wir Feindseligkeit, Aggressionen und Antisemitismus. Warum lassen die Deutschen das zu? Was bringt das?

  5. Johannes

    Die Narrenfreiheit die Erdogan in Europa besitzt hat kein einziger europäischer Politiker.
    Wenn man bedenkt wie oft dieser Mann schon wüste Beschimpfungen und Beleidigungen gegen europäische Politiker ausgestoßen hat, wie er muslimische Länder im Kampf gegen christliche Unterstützt, wie er im Irak und in Syrien einmarschiert, wie er gegen Israel hetzt, wie er ein russisches Flugzeug abschießt, wie er in Russland Waffensysteme kauft, wie er im Mittelmeer auf französische Schiffe das Feuerleitsystem richten lässt, welche Rolle er bei der Durchreise des IS nach Syrien spielte, wie er am Telefon seinen Sohn instruiert haben soll was dieser mit viel Geld machen soll, wie er versucht mit Migranten Europa zu erpressen, wie seine Schlägertrupps Demonstranten in Washington übel zusammenschlagen, wie er in Köln bei der Einweihung der größten deutschen Moschee die Bürgermeisterin ausgeladen und die Strassen eigenmächtig von seinen Garden sperren ließ, wie er zu Stimmen in Europa kommt, von Türken die eigentlich gar nicht die türkische Staatsbürgerschaft haben dürften.
    Der Mann kann sich alles erlauben und das ist der größte Fehler Europas und der USA.

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