Wie Freihandel vor Misswirtschaft schützt

Am 21. März 2019 meldete die BBC, dass „chinesische Importe die Fischer zur Verzweiflung treiben“. Vom Titel her könnte man meinen, es würde einmal mehr um den Handelskrieg zwischen den USA und China gehen – der Artikel handelt jedoch von den Beziehungen zwischen Kenia und China. Die Situation, die dort beschrieben wird, ist beispielhaft für die Verquickung von Umweltschutz, Wirtschaft, Bevölkerungsentwicklung und den Reaktionen der Gesellschaft. Die Wurzel des Problems ist der Viktoriasee – Kenias Hauptquelle für Süßwasserfisch. Jahrzehntelange rücksichtslose Nutzung und Raubbau an der Natur haben dazu geführt, dass die Fischbestände stark zurückgegangen sind und der See so verschmutzt ist, dass die übriggebliebenen Fische ungenießbar sind. Die wachsende Bevölkerung lässt sich aus örtlichen Quellen nicht mehr versorgen – also sind die Fischhändler auf Zuchtfisch aus China ausgewichen. mehr hier

One comment

  1. GeBa

    Dass China Afrika ausraubt weiß man, da ist schade um jeden Cent europäische Entwicklungshilfe.
    Außerdem hat in den 60er Jahren der damals ausgesetzte Nilbarsch schon den Fischbestand dezimiert.
    JEDER Eingriff in die Natur rächt sich, egal ob an Fauna oder Flora.

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