Wie gefährlich sind Kernkraftwerke wirklich?

“… Die Kernenergie hat in vielen Ländern, vor allem aber in Deutschland, einen Ruf wie sonst wohl nur Massenvernichtungswaffen. In den 1970er und 80er Jahren entstand das Bild einer apokalyptischen Wahnsinnstechnologie, das mit Gudrun Pausewangs Angstmacherbuch „Die Wolke“ Einzug in den Kanon der Schullektüre fand und so eine ganze Generation emotional prägen konnte. Einen Bezug zu technischen und wissenschaftlichen Fakten brauchte dieses Bild nicht, und so hält sich „Die Wolke“ auch nicht mit Erklärungen auf, wie es zu dem in der Geschichte beschriebenen schrecklichen Unfall im Kernkraftwerk Grafenrheinfeld und seinen katastrophalen Auswirkungen kommen kann. Derartige Faktenfreiheit erklärt auch die weit verbreitete Vorstellung, dass der Unterschied zwischen einem Kernreaktor und einer Atombombe bestenfalls marginal ist (dazu mehr im nächsten Artikel dieser Reihe). mehr hier

2 comments

  1. sokrates9

    Was ebenfalls in der “Gefährlichkeitsbeurteilung” wenig berücksichtigt wir dass sich die Technologie in den letzten Jahrzehnten gewaltig verbessert hat! Auch die ersten Dampfmaschinen flogen reihenweise in die Luft, bis man das Druckkesselproblem in den Griff bekam. Doch bei emotionalen “Denkern” ist Atom absolut Tabu!

  2. Kristian

    Und wie, meine schlauen Herren,ist das mit der Endlagerung des hunderte Jahre strahlenden Abfalls die weltweit ungelöst ist?Und wer kennt seriöse Studien über die Langzeitwirkung von Strahlen auf alle Organismen? Oder die (Auch-)Ursachen von vermehrtem Krebs ?
    Und die Auswirkungen Fukushima gabs ja nur wegen einer Flutwelle? Wäre das in einem normalen Meiler auch passiert?Und Tschernobyl wird kleingeredet? Bitte nicht so, liebe Atomlobbyisten.

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