Wie Grüne Kritiker mundtot machen wollen

Von | 13. Januar 2017

“Rainer Wendt ist für seine klaren Aussagen bekannt. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, sicherheitspolitische Mißstände anzuprangern und die Polizei gegen Kritiker in Schutz zu nehmen. Als Freund der deutlichen Sprache ist Wendt auch regelmäßig Gast in deutschen Talkshows. Erst am Montag knöpfte er sich bei „hart aber fair“ die Grünen-Politikerin Renate Künast vor. Anlaß war die Kritik von Grünen-Chefin Simone Peter am Einsatz der Polizei zu Silvester in Köln. Die Polizisten seien es leid, „daß Teile der Grünen nichts besseres zu tun haben als sie zu beschimpfen und ihnen Dinge zu unterstellen“, schimpfte Wendt.

Bereits zuvor hatte er Peters Kritik am Begriff „Nafri“ zurückgewiesen. Es handle sich dabei um einen internen Begriff, den Polizisten im Einsatz nutzten. Das sei nun mal ein Unterschied zu einem „sprachwissenschaftlichen Grünen-Seminar“.

„Keine Bühne mehr für Rainer Wendt“

Es ist nicht das erste mal, daß sich Wendt Spitzenpolitiker der Grünen vorknöpft. So nannte er beispielsweise den Fraktionschef der Grünen im Bundestag, Anton Hofreiter, einen „Scharfmacher“ und warf ihm „parlamentarischen Unfug“ vor.

Seine hohe mediale Präsenz dürfte deshalb so manchem Mitglied der Grünen ein Dorn im Auge sein. Wohl nicht zuletzt deswegen hat Oliver von Dobrowolski nun eine Online-Petition mit dem Titel „Keine Bühne mehr für Rainer Wendt (DPolG) – er spricht nicht für die ganze Polizei!“ gestartet Mit dieser wendet er sich „an die Medienschaffenden in Deutschland, insbesondere an die Rundfunkanstalten und Zeitungsredaktionen“.  (weiter hier)

14 Gedanken zu „Wie Grüne Kritiker mundtot machen wollen

  1. Fragolin

    Was für ein widerlicher Hetzerverein.
    Genau deshalb unterstellen sie es auch anderen, weil sie sich nicht vorstellen können, dass jemand anders tickt als sie.
    Liebe Grüne, in einer Denomratie herrscht Meinunsgfreiheit und jeder hat das Recht auf Bühne, nicht nur eure Empörheuchler und Jaulautomaten! Wer das nicht begreift hat Stalin im Kopf! Und ich bitte darum, dass ihr immer genug Bühne habt um jedem zu zeigen, wie ihr euch die Welt vorstellt: verbohrt, verboten, vergrünt.

  2. Lisa

    Ach, @Feagolin: Wenn sie doch vergrünt wäre! Das meiste Grünzeig, das die Parteifaschos verzapfen, ist doch hohles Geplapper, das allenfalls autosuggestiv das schlechte Gewissen zu beruhigen weiss . Die einzigen wirklich Umweltbewussten und Umweltbesorgten, die ich kenne, sind (leider) apolitisch und eher privat organisiert.
    Was indes die Gewalt der Sprache angeht, so hat wohl jeder Dreck am Stecken, egal ob als Sektenführer oder Pädagoge oder Politiker! Wörter sind so lange harmloses Geräusch als sie nicht zu Taten führen, die andern schaden. Mit Sprache will jeder etwas erreichen, darum wird in Diktaturen zuallererst die freie Meinungsäusserung verboten. (Beleidigungen sind ein versuchter Angriff, nicht einfach eine “freie Meinungsäusserung”, und müssen dementsprechend interpretiert werden!)

  3. Kluftinger

    @ Fragolin/ Lisa
    Das wirklich erschreckende Moment ist, dass viele Grüne (in meinem Umkreis) keine Fakten oder Zusammenhänge hören wollen die nicht in ihr Weltbild passen : “..interessiert mich nicht..”!
    Aber gleichzeitig trotzig ihre Thesen vertreten.
    Wir haben uns in der Nachkriegszeit über die Kommunisten mokiert, die ja – schrecklich – Gehirnwäsche getrieben haben. Jetzt beobachten wir ein gleiches Phänomen, das nicht unter politischen Druck entsteht sondern vielmehr freiwillig praktiziert wird?

  4. Mona Rieboldt

    Fragolin
    Ich bin sehr dafür, dass vor allem Frauen der Grünen Partei eine Bühne bekommen. Sie sollen am besten in jedes Mikrofon reden. Besonders die Vierer-Bande aus Simone Peter, Renate Künast, Claudia Roth und Katrin Göring-E. sollten so viel wie möglich öffentlich reden dürfen. Dann kommt die Partei endlich auf 4,8 Prozent.
    Seit Simone Peter sind die Grünen schon auf 9% gefallen.

  5. Falke

    (Unter anderem) deswegen vergleiche ich die Grünen (vor allem in Deutschland und Österreich) immer wieder mit den Kommunisten: Ausschließlich deren Meinung gilt, andere Meinungen müssen verboten, am besten gleich gerichtlich geahndet werden. Stalin/Honecker/Ceausescu in Reinkultur.

  6. aneagle

    @Rieboldt
    Aus gendertechnischen Gründen ersuche ich, das Hofreiter mit auf das Podium zu lassen. Erstens beugt es dem Vorurteil vor,. man müsse weiblich sein um Unfug zu machen, zweitens erzeugt der Bart eine gekonnte Diversität und drittens garantiert Hofreiters mediale Präsenz als Expert*x für eh alles, die Nachhaltigkeit für mehrere Jahre unter 5% Wählerzustimmung. Es ist das erste Mensch, das die Grünen “geschenkt” bekommen. haben. 🙂

  7. Thomas Holzer

    @Kluftinger
    Die Realität interessiert weder Grüne noch andere Sozialisten, die sind alle Anhänger der Pippi Langstrumpf 😉

  8. Mona Rieboldt

    aneagle
    Na ja Hofreiter (wird Woche für Woche dicker, schwanger? 😉 sieht mir zu sehr nach dem norwegischen Massenmörder Breivik aus. Dummes Zeug kann er aber auch reden, aber besser sind schon die Quasselstrippen Künast und Roth. Und wollen wir doch auch mal Simone Peter loben, sie hat es geschafft, die Grünen von 13 auf 9% zu bringen. Und jetzt will der alte Trittin Minister werden in einer neuen Regierung. Vielleicht schaffen sie es noch auf 6%.

  9. Fragolin

    @aneagle
    Ich dachte immer, Anton Hofreiter wäre die blonde Schwester von Conchita Wurst. 😉
    Um den ist es btw auch recht ruhig geworden seit seinem letzten Wellkamm-Konzert für passverlierende Humangeschenke…

  10. CE___

    Die Grünen sind der/die/das in Partei und Personen gegossene
    – Wohlstandsverwahrlosung und Wohlstandüberdruss
    – Pharisäertum und Doppelmoral(standard)
    – Schein-Demokratie

    “Partizipation”: wird nur so lange auf und ab getrötet bis die Grünen ihren dicken Hintern bei einer für sie davor geschlossenen Tür hineingeschoben haben, jedoch gleich danach wird mit dem dicken Hintern wieder kräftig gegen ebendiese Türe gedrückt auf dass kein anderer mehr hineinkommt

    “Differenzierung”: wird von den politischen Gegner eingefordert, bis das dann in dünnste Scheiben differenzierte Thema nicht mehr sinn- u. lösungsorientiert ausgeredet werden kann; jedoch für die Grünen selber kann kein Klotz zu grob sein (Nazi, Hetzer, Dunkeldeutsche, Kapitalist, Faschist,…….)

    “Basisdemokratie” (mein Highlight u. konnte jeder Wiener anhand der “Abstimmung”, “Umfrage”, name it as you like, über den Mariahilferstrassen-Umbau erleben): Wahlbeteiligung am Besten nur für die grüne Basis (Bonzen und Parteimitglieder) und – wenn gnädig – handverlesene Bürger die den Grünen bzw. deren Ansicht nahe stehen. Alle anderen haben den Mund zu halten. Na und so hat die Abstimmung denn auch ausgesehen: Du Ladenbetreiber, keine Wahlmöglichkeit. Du deutscher grün-affiner Bummelstudent, darfst mitabstimmen. Eine Seitengasse zuviel weg, keine Wahlmöglichkeit. Gefehlt hätte ja nur dass die grünen Blockwarte im 6. Bezirk von Tür zu Tür marschiert wären zur Verleihung der Wahlmöglichkeit.

    Dem grünen Verständnis von Demokratie nach wäre der Sonnenkönig Ludwig XIV der perfekte Basisdemokrat gewesen: L’etat, c’est moi.

  11. mariuslupus

    Zuerst, Rainer Wendt war in der sogenannten Diskussion im TV zum Schweigen verurteilt. Der Staatshörige Propagandist, auch Moderator genannt, war damit beschäftigt der Genossin K. ,die Möglichkeit zu geben ihre Tiraden auszubreiten.
    Die Grünen, sind als 68er Erben, die Kommunisten des 21. Jahrhunderts. Das ganze Parteiprogramm besteht aus Bevormundung, Verboten, Sanktionen gegen die freie Meinungsäusserung.
    Sollten sie an die Macht kommen, diese Möglichkeit besteht durchaus, werden sie mit ihren politischen Gegnern genauso umgehen, wie es ihre grossen Vorbilder getan haben. Wer diese Partei und ihre Gesinnungsgenossen wählt, sollte sich später nicht beschweren, er habe es nicht gewusst und er habe es nicht gewollt

  12. Mayer Gerhard

    Wie Grüne ihre Kritiker mundtot machen wollen kann man aktuell ganz gut im Thema “Herrn Donalds Gespür für den Schmäh” beobachten (Kommentare)
    Da hat sich ein besonders perfides Exemplar verbissen.

  13. Dieuetmondroit

    Ich habe ab meinem 18. Lebensjahr die Grünen gewählt. In meiner Naivität nahm ich an, dass sie sich wirklich für Umweltschutz einsetzen würden. Gegen Ende der 90er kapierte sogar ich, dass die Grünen vor allem die Gesellschaft umbauen wollen um ihr Weltbild zu verwirklichen. Gott sei Dank, bin ich seit 20 Jahren geheilt.

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